Lebendiges Aachen

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Zweifel am Studium – finde deinen Weg

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Informationsveranstaltung an der RWTH berät potentielle Studienabbrecherinnen und -abbrecher. Wer mitten im Studium in grundsätzliche Zweifel gerät, steht häufig vor der Entscheidung: Fachwechsel, Studienabbruch oder zusammenreißen und doch durchziehen. Am Donnerstag, 30. Juni 2016, versucht die Informationsveranstaltung „Zweifel am Studium – finde deinen Weg“, Antworten auf diese Fragen zu finden. Sie findet von 14 bis 16 Uhr im Generali-Saal des SuperC, Templergraben 57 statt. Moderiert wird das gemeinsam von der Stadt Aachen, der RWTH, Fachhochschule und Arbeitsagentur initiierte Beratungsangebot von Professor Aloys Krieg, RWTH-Prorektor für Lehre.

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Schieben und Drehen ergänzen das Wischen

RWTH

TABULA-Projekt: Anfassbare Objekte sollen das Lernen abstrakter Inhalte erleichtern. Menschen, die ein Werkzeug in die Hand nehmen können, arbeiten präziser und schneller, als diejenigen, die mit einem Wisch auf einem Bildschirm das gleiche vollziehen. Spieler denken abstrakter, wenn sie ein Spiel anfassbar auf einem Brett spielen, als wenn sie die gleichen Spielfiguren virtuell bewegen. Diese Erkenntnisse bestärken Professor Jan Borchers und sein Team vom Lehrstuhl Informatik 10 (Medieninformatik und Mensch-Computer-Interaktion) am Human-Computer Interaction Center (HCIC) der RWTH in ihrem Bemühen, „wieder stärker das einzusetzen, was uns die Evolution mitgegeben hat: den ganzen Körper, nicht nur die Fingerspitze“. Im Projekt „TABULA“ ist genau das die Grundlage, um abstraktes Lernen in buchstäblich begreifbares Lernen zu verwandeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert TABULA in den kommenden drei Jahren mit rund einer Million Euro.

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Ein Schicksal das traurig macht

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Wilhelm Schwenderling war erst 8 Jahre alt, als er 1940 von den Nationalsozialisten von seiner Familie getrennt wurde. Der geistig behinderte Junge starb drei Jahre später. Sein Schicksal bewegt nicht nur die Paten seines „Stolpersteins“, der jetzt in Herzogenrath zu seinem Gedenken verlegt wurde. „Würde Hitler noch leben, würde er auch uns umbringen“, bewegende Worte der 16jährigen Lea. Sie leidet an einer Lernschwäche und ist Schülerin an der Roda-Schule, einer Förderschule für geistige Entwicklung in Herzogenrath. Behutsam führte der Pädagoge Michael Gibbels die Jugendlichen der Oberberufspraxisstufe an das Thema Nationalsozialismus heran.  Zunächst wurde im Unterricht das Buch „Die weiße Rose“, das das Schicksal der Geschwister Scholl erzählt, gelesen.  In einer für Kinder verständlichen leichten Fassung von der Lebenshilfe in Aachen, wurde nicht nur  das Interesse, sondern auch die Betroffenheit der Schüler geweckt. Dieser Eindruck wurde durch den gleichnamigen Film vertieft. Eine  weitere Grundlage mit wichtigen Informationen bot die Ausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet – Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“, die Ende des vergangenen Jahres im Centre Charlemagne in Aachen gezeigt wurde.  Die Darstellung individueller Lebensschicksale aus Aachen ermutigte Herrn Gibbels dazu, auch in Herzogenrath zu recherchieren.

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Stiftungskapital für Wohnungsbau einsetzen

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Sozial geförderter Wohnraum in Aachen dringend nötig. Win-Win-Beziehung für alle Beteiligten. GRÜNER Ratsantrag fordert konkrete nächste Schritte. Am Sportplatz an der Karl-Kuck-Straße macht Michael Rau, planungspolitischer Sprecher der Aachener GRÜNEN, deutlich, was in Sachen Wohnungsbau getan werden kann: Der Sportplatz wird aufgrund des Umzugs ins Brander Feld bald nicht mehr genutzt, das städtische Grundstück ist dann für andere Zwecke verfügbar, zum Beispiel für den dringend benötigten Wohnraum. Ein Antrag der GRÜNEN dazu lautet nun: Baut die Stadt nicht selbst, kann ein Verkauf von Grundstücken an Stiftungen, die die Stadt verwaltet, zum Zweck des sozial geförderten Wohnungsbaus die Lösung sein. Sozialer Wohnungsbau ist das Thema für Aachen in den nächsten Jahren. Bereits heute kann nur jede dritte Anfrage nach Sozialwohnungen bedient werden. Die Zahlen werden sich weiter verschlechtern, da in den kommenden Jahren viel sozial geförderter Wohnraum aus der Bindung fällt, sprich: Diese Wohnungen werden dann zu freien Marktpreisen angeboten (rund 3.000 von 10.000 Wohnungen in den nächsten 10 Jahren, Stand 2014).

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Sechs Schulen aus der StädteRegion Aachen erhalten Auszeichnung

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StädteRegion Aachen. Was sind meine Stärken? Was sind meine Schwächen? Und was möchte ich später beruflich machen? Diese Fragen stellen sich früher oder später alle Schülerinnen und Schüler. Eine gute Beratung und praxisnahe Informationsangebote sind daher eine wertvolle Unterstützung für die Jugendlichen. Mit der Zertifizierung „Berufswahl-SIEGEL“ würdigt die StädteRegion Aachen jetzt erstmalig berufs- und ausbildungsfreundliche Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler vorbildlich auf die spätere Berufswahl vorbereiten. Insgesamt sechs Schulen haben das Gütesiegel jetzt erhalten: Das städtische Gymnasium Würselen, das Heilig-Geist-Gymnasium Würselen, die Ganztageshauptschule Kogelshäuserstraße Stolberg, die städtische Gesamtschule Eschweiler sowie die Hauptschule Drimborn und die LVR-David-Hirsch-Schule mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation (beide Aachen).

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Malwettbewerb Abfallkalender: Einsendeschluss endet bald

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Kehrmaschinen, Müllfahrzeugen und Papierkörbe, gemalt mit Buntstiften, Filzmalern, Wasserfarbe. Zahlreiche Bilder sind in den vergangenen Wochen beim Aachener Stadtbetrieb eingetroffen. Viele Kinder sind dem Aufruf des Aachener Stadtbetriebs gefolgt, ein Bild für den Abfallkalender 2017 zu malen. Noch drei Wochen läuft der Wettbewerb, der im Rahmen der Abfallpädagogik stattfindet. Vor- und Grundschulkinder können sich noch bis einschließlich Freitag, 15. Juli, an dem Malwettbewerb beteiligen und ihr Bild an den Stadtbetrieb schicken.

Foto (c)  Stadt Aachen / Zahlreiche Kunstwerke haben den Aachener Stadtbetrieb bereits erreicht. Die Abfallberaterinnen Anne Janotta und Manuela Staaks freuen sich über jedes eingesandte Bild. Noch bis zum 15. Juli können Vor- und Grundschulkinder ihre Bilder einsenden


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