Spielt der Radverkehr in Aachen noch eine Rolle?
Im morgigen (25.08.2016) Mobilitätsauschuss steht ein Ratsantrag der Aachener GRÜNEN zur Breslauer Straße auf der Agenda. Es geht um die beidseitige Sanierung der Radverkehrsanlagen an der vierspurigen Straße. Die Radwege sind seit langem marode, auf der nördlichen Seite ist der Weg gar seit fast zwei Jahren komplett gesperrt.
Die Vorlage der Verwaltung handelt den GRÜNEN Antrag im morgigen Ausschuss lapidar ab und verweist auf eine laufende Überplanung, die im September vorgestellt werden soll. Doch diese Planung bezieht sich offenbar nur auf die einseitige Erneuerung des Radweges entlang der Breslauer Straße, und beinhaltet keine Planung für beide Seiten, wie im GRÜNEN Antrag gefordert. Mehr noch, in einem vorangehenden Presseartikel hat der Aachener Stadtbetrieb gar schon Tatsachen geschaffen, bevor überhaupt ein politischer Beschluss gefallen ist („wird der Weg nun tatsächlich weggebaggert“, „der komplette Fußgänger- und Radverkehr wird auf die andere Seite […] verlegt, wo sich die Radfahrer dann im Zweirichtungsverkehr begegnen“ - siehe Artikel „Seit 20 Monaten gesperrter Radweg verschwindet ganz“, AZ 15.08.2016).



