Die Musik des 20. und 21.Jahrhunderts ist voll von dadaistischen Ideen. Auch für bildende Künstler war der Dadaismus eine Inspiration seit den Anfängen bis heute. Die Ausstellung „Mies van der Rohe. Die Collagen aus dem MoMA“ zeigt die Einflüsse der Avantgarde-Bewegung selbst auf einen formal so strengen Architekten wie Mies van der Rohe. Insofern bietet die Ausstellung einen geeigneten Anlass, den 100. Geburtstag von DADA mit einem dreitägigen Festival zu würdigen, veranstaltet von der Gesellschaft für Neue Musik (GZM) und dem Ludwig Aachen.
Das Programm:
Freitag 28. Oktober, 20 Uhr
An Anna Blume
Konzert im Geiste DADA mit dem Neue Musik Ensemble Aachen
Das Neue Musik Ensemble Aachen präsentiert Werke aus verschiedenen Zeiträumen der letzten 100 Jahre, die, grotesk, satirisch, absurd und provokant in Aussage, Inhalt oder Struktur, mal enger, mal indirekt in Beziehung zum DADA stehen. Es kommen Kompositionen von Erwin Schulhoff, Robert Erickson, Andrzej Kwiecinski zu Aufführung, in „SCHNPP“ von Ludger Singer wird ein Text von Jürgen Damen wieder lebendig und Stefan Wolpes Vertonung des DADAistischen Manifest-Gedichtes „An Anna Blume“ von Kurt Schwitters ist eine Verschmelzung serieller Musik mit allen Regeln der Grammatik trotzendem Text.
Highlight des Abends wird die Uraufführung einer Gemeinschaftskomposition von sieben Aachener KomponistenInnen.