Smarter Helfer für den Kofferraum
Drei RWTH-Lehrstühle sind an Entwicklung des elektrischen Transport- und Fahrgerätes „Ford Carr-E“ beteiligt. Pressetermin am 26. Oktober 2016 im Rahmen des „4. Elektromobilproduktionstag“. Er ist weiß, flach und rund, hat vier Räder und ähnelt einem automatischen Rasenmäher. Der Carr-E ist ein elektrisch betriebenes Fahrzeug, das entwickelt wurde, um Gepäckstücke oder andere Gegenstände, aber auch Personen zu befördern. Mit einem Gewicht von rund zehn Kilogramm und einer Breite von rund 50 Zentimetern passt der Carr-E problemlos in den Kofferraum eines Autos. Besonders auf Reisen, etwa auf dem Weg vom Parkplatz zum Flughafenterminal, könnte das Gerät für die Nutzer von großem Vorteil sein. „Der Carr-E hat drei verschiedene Funktionen - so lässt er sich per Handy-App fernsteuern“, erklärt Benedikt Groschup vom RWTH-Lehrstuhl für Production Engineering of E-Mobility Components (PEM). „Darüber hinaus kann man das Gerät in den Folgemodus stellen, in welchem es dem Nutzer automatisch hinterherfährt und schweres Gepäck transportiert. Im letzten Modus kann der Nutzer das Fahrzeug selbst zum Fahren benutzen.“



