Lebendiges Aachen

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Austausch der Abfallbehälter: Bürgerinnen und Bürger werden angeschrieben

Alles rund um Aachen

Im Rahmen der Neuausrichtung der Abfallwirtschaft sind in den vergangenen Wochen rund 25.000 Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer vom Aachener Stadtbetrieb angeschrieben worden. In diesem ersten Schritt wurden jene informiert, deren Abfallbehälter und Abfuhrrhythmus in der jetzigen Form ab Januar 2017 nicht mehr angeboten werden. Sukzessive wird der Aachener Stadtbetrieb in den nächsten Monaten auch alle weiteren Eigentümerinnen und Eigentümer anschreiben. Alle werden aufgefordert, das dem Schreiben dann beigefügte Formular, unter Berücksichtigung des Mindestliterrestabfallvolumens, ausgefüllt und unterschrieben an den Aachener Stadtbetrieb zurückzuschicken. Wer möchte, kann dies bereits schon jetzt tun.

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Neuer Entsorger für Altglas in Aachen

Alles rund um Aachen

In der Stadt Aachen gibt es ab 1. Januar 2017 einen neuen Entsorger für Altglas: Die Sortcycle GmbH übernimmt zum Jahreswechsel die Containerstandorte in der Stadt. Das Unternehmen konnte die alle drei Jahre stattfindende Ausschreibung, die von Seiten der Dualen Systeme Deutschland geleitet wird, für sich entscheiden. Wegen des Entsorgerwechsels werden im gesamten Stadtgebiet neue Altglascontainer aufgestellt. Die 238 Standplätze bleiben dabei in allen Fällen gleich.

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Aachener IT-Unternehmen rekrutieren Fachkräfte aus der Bundeswehr

Alles rund um Aachen

Die Aachener IT-Branche verzeichnet seit Jahren ein stetes Wachstum. Die Auftragsbücher sind voll und die Prognosen liefern allen Grund zum Optimismus. Doch diese Entwicklung wird getrübt. Für das weitere Wachstum fehlen die entsprechenden Fachkräfte. Daher gehen die ersten Aachener Unternehmen neue Wege und wollen jetzt ausscheidende Zeitsoldaten für sich gewinnen. Die Plattform hierfür liefert die Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen in Kooperation mit dem Berufsförderungsdienst der Bundeswehr aus Köln. Im Foyer der Nadelfabrik erhielten am Mittwoch (23. November) fünf Unternehmen und 25 Zeitsoldaten die Gelegenheit, sich näher kennenzulernen. „Mit dieser Veranstaltung bringen wir Unternehmen und interessierte Zeitsoldaten direkt zusammen“, erklärt Dieter Begaß, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung. Dieser Service komme bei den Unternehmen gut an.  Michael Glasmacher, Geschäftsführer der gypsilon Software GmbH, ist überzeugt, dass „Zeitsoldaten mit IT-Kenntnissen eine Bereicherung für ein Unternehmen darstellen“. Dementsprechend gab es an diesem Abend viele Gespräche, die in den kommenden Tagen und Wochen fortgesetzt werden. Die ersten Arbeitsverträge werden bald unterzeichnet.

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Rat beschließt Einrichtung der Beratungsstelle „Wegweiser“

Alles rund um Aachen

Der Rat der Stadt Aachen hat in seiner gestrigen Sitzung (23.11.2016) einstimmig der Einrichtung einer Beratungsstelle im Rahmen des Projekts „Wegweiser – gemeinsam gegen gewaltbereiten Salafismus“ zugestimmt. Die Beratungsstelle wird im Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration angesiedelt und im Prinzip mit zwei Halbtagskräften ausgestattet. Aufgabeninhalte und weitere Bedingungen sollen noch im Rahmen eines Werkvertrags zwischen den Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Aachen definiert werden. Das Land NRW hat  mit dem Präventionsprogramm „Wegweiser – gemeinsam gegen gewaltbereiten Salafismus“ eine Ebene geschaffen, um der Radikalisierung von jungen Menschen vorzubeugen. Die entsprechenden Beratungsstellen leisten Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, unterstützen Familienangehörige im Umfeld zur Radikalisierung bereiter Menschen und öffnen den Zugang zu entsprechenden Aussteigerprogrammen des Verfassungsschutzes NRW.

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Aachen arabisch Neu: arabisch-deutsche Tandemführungen im Centre Charlemagne

Veranstaltungen

„Selten habe ich so großes Interesse gespürt“, berichtete Kulturbetriebsleiter Olaf Müller, der vor einem Jahr Flüchtlinge durch das Centre Charlemagne geführt hatte, heute auf einer Pressekonferenz, in der ein völlig neues museumspädagogisches Angebot vorgestellt wurde: arabisch-deutsche Museumsführungen. Das Neue: Erstmals führen die Flüchtlinge selbst – in ihrer Sprache, begleitet von einer deutschen Übersetzung. Das Team der Kunst- und Kulturvermittlung der Aachener Museen unter der Leitung von Pia vom Dorp hat über einige Monate hinweg junge, geflüchtete Menschen zu Museums-Guides in ihren Sprachen geschult. „Dabei haben wir selber auch viel gelernt“, sagte Marleen Kisiel, die zusammen mit Museumsführerin Sabine Gandelheidt den neuen Guides nicht nur die Dauerausstellung im Centre Charlemagne nahe gebracht, sondern sie auch mitgenommen hat auf Stadtspaziergänge, zu historischen Orten wie der Archäologischen Vitrine. „Zum Beispiel wurden uns die Parallelen zwischen der arabischen und der römischen Badekultur deutlich“, sagte sie. Nun können die ersten öffentlichen Führungen auf  Deutsch und Arabisch angeboten werden: Ein Tandem aus zwei Guides, die arabisch und deutsch sprechen, führen interessierte Museumsbesucher durch die Ausstellung der Stadtgeschichte. Alle drei arabisch sprechenden Guides stammen aus Syrien: Die Juristin Sebat Ali, der Architekt Ammar Toron und der Wirtschaftsingenieur Mouaz Misrabi freuen sich auf ihre Aufgabe, die schon am kommenden Sonntag beginnt.

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Aachen ist wieder mit dabei: Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe

Alles rund um Aachen

Auch in diesem Jahr findet auf Initiative der Gemeinschaft Sant’Egidio der internationale Aktionstag „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe”statt. Auch Aachen beteiligt sich wieder. Am Mittwoch, 30. November, wird der Einsatz gegen die Todesstrafe durch die besondere Beleuchtung bekannter Gebäuden in den Städten deutlich gemacht. Für Aachen wird das Ponttor mit rotem Licht angestrahlt. Seit Beginn der Kampagne im Jahr 2002 wurden in über 100 Ländern Aktionen, Projekte, Veranstaltungen, etc. zur Sensibilisierung der Zivilgesellschaft für eine Kultur durchgeführt, die immer das Leben achtet; im vergangenen Jahr 2015 fast 3000 Aktionen. Der internationale Tag „Cities for Life” ist die weltweit größte Mobilisierung von Städten sowie  Bürgerinnen und Bürgern für Menschlichkeit und Achtung der Menschenrechte auch in schwierigen Situationen. In Deutschland haben sich in den vergangenen 15 Jahren fast 200 Städten am Aktionstag durch Veranstaltungen beteiligt: besondere Bestrahlungen bekannter Gebäude, Konferenzen, Dichterlesungen, schulische Projekte, Unterschriftensammlung für einen Appell zur universalen Abschaffung der Todesstrafe, etc.


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