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Chance: Pflegefamilie - Neue Pflegefamilien für Herzogenrath und Würselen

Würselen

Herzogenrath/Würselen (psw). Die Pflegekinderdienste der Städte Herzogenrath und Würselen bildeten gemeinsam mit der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der StädteRegion Aachen neue Pflegeelternpaare aus. Die Bereitschaft, ein Kind in die eigene Familie aufzunehmen, bietet die Möglichkeit, persönliche Lebenswerte umzusetzen und damit Kindern eine neue Chance zu geben. Die Schulung erstreckte sich über mehrere Abendtermine, in denen entwicklungspsychologische Aspekte, rechtliche Grundlagen der Pflegeelternschaft und die Methodik bei der Vermittlung von Pflegekindern besprochen wurden. Den Abschluss bildete ein Familienwochenende in der Eifel. Die angereisten Familien genossen hier die schöne Atmosphäre des Hauses St. Ludger in Baasem und arbeiteten intensiv am Thema „Aufnahme eines Pflegekindes in die Familie“.

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Musikschule der Stadt Aachen - Veranstaltungen Dezember 2016

Veranstaltungen

Samstag, 3. Dezember, 17 Uhr
Kammermusiksaal
Sonntag, 4. Dezember, 17 Uhr
Kolumbarium Kamillianerstraße 40, Mönchengladbach
Soul  Cake
Gemeinschaftskonzert der Städtischen Musikschulen Aachen und Mönchengladbach mit Musik für Gitarre, Harfe und Baglama in verschiedenen Besetzungen
Leitung: Peter Reiser/Joachim Küppers
Sonntag, 4. Dezember, 17 Uhr
Ballsaal Altes Kurhaus,
Komphausbadstraße 19
Advent und sein Zauber
Adventliches Gemeinschaftskonzert der Violinklasse Anja Gier sowie der Klavierklasse Marianne Stricker

Mittwoch, 7. Dezember, 18 Uhr
Tastentour II
Junge KlavierspielerInnen von 6 bis 16 Jahren touren durch die Jahrhunderte der Klaviermusik
Klavierklasse Hella Westendorf

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Das Suermondt-Ludwig-Museum im Dezember 2016

Veranstaltungen

Ausstellungen

WUNDERN UND STAUNEN
Die neue „Bürgerliche Kunstkammer“ im Suermondt-Ludwig-Museum
Eröffnung am 07. Dezember 2016 um 18.00 Uhr, Straßensaal, 1. OG

Chinesische Glückskugeln, ein Schneckenhaus aus der Südsee, verflixt komplizierte Türschlösser und der kostbare Lobkowitzsche Kaiserpokal – es ist schon eine höchst erstaunliche Sammlung, die Aachens Bürger seit dem späten 19. Jahrhundert zusammengetragen haben. Sogar ein schmiedeeiserner spätgotischer Hundemaulkorb ist darunter.

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: Diese wunderliche Zusammenstellung hat System. Viele Sammler des 19. Jahrhunderts wollten die Welt in ihrer Gesamtheit abbilden und sammelten daher Objekte aus allen Bereichen. Fundstücke aus der Natur standen gleichberechtigt neben artifiziellen Kunststücken, Fossilien neben griechischen Vasen, Originale neben Kopien. Auf Vollständigkeit kam es ihnen an, nicht unbedingt auf Authentizität. Deshalb liegt auch eine Kopie der goldenen Maske des Agamemnon aus dem Schliemann-Schatz in einem Regal im Keller des Suermondt-Ludwig-Museums, ein Depot, das wie eine begehbare Enzyklopädie ist. Höchste Zeit, dass die interessantesten Kellerschätze gehoben werden und die Geschichte des Suermondt-Ludwig-Museums als Hort bürgerlicher Sammlungen in Aachen gewürdigt wird. Bald ist es so weit: Am 7. Dezember wird die neue „Bürgerliche Kunstkammer“ eröffnet, die von da an ständig der Öffentlichkeit zugänglich sein wird – als Ausdruck der besonderen Geschichte und Identität des Suermondt-Ludwig-Museums.

Ein Krokodil hängt von der Decke, dass muss so sein
Michael Rief, Kustos der städtischen Sammlungen, ist seit Monaten damit beschäftigt, im ersten Stock des Suermondt-Ludwig-Museums eine „Bürgerliche Kunstkammer“ einzurichten. Vorbild sind die Kunst- und Wunderkammern von Herrschern, Fürsten und Gelehrten der Renaissance und der Barockzeit, in
denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Ländern (Exotica) und wundersame Dinge (Mirabilia) präsentiert wurden. Sie waren eine Demonstration der Macht und des Reichtums des Besitzers und spiegelten den aktuellen Wissensstand über die Welt und die Ordnung der Dinge wider – als Weltausstellung en miniature. Obligatorisch waren das präparierte Krokodil und der ausgestopfte Hai, die von der Decke hingen. In Aachens „Bürgerlicher Wunderkammer“ wird es auch je ein Exemplar geben. Dafür hat Micheal Rief gesorgt.

Ausdruck bürgerschaftlichen Engagements
Als 1877 alles begann, mit der Gründung eines Museumsvereins, war Aachen ein mondäner Kurort, an dem sich der Hochadel und Großindustrielle tummelten. So auch der Utrechter Bankier und Entrepreneur Barthold Suermondt, der dem Verein 104 hochkarätige Gemälde stiftete. Sie bildeten den Grundstock der städtischen Sammlung, die im Laufe der Zeit vor allem durch weitere Stiftungen aus der
Bürgerschaft anwuchs. Etliche hoch bedeutende Werke stammen aus der großzügigen Schenkung der Aachener Schokoladenfabrikanten Irene und Peter Ludwig im Jahr 1977, durch die auch der kunsthandwerkliche Sammlungsbereich auf das internationale Niveau gehoben wurde, auf dem Skulptur und Malerei seit jeher standen. Heute umfasst die städtische Sammlung etwa 2500 Gemälde, 700 Skulpturen, 10.000 grafische Blätter und Fotografien und mehrere Tausend Objekte des Kunsthandwerks – eine Fülle, die das Suermondt-Ludwig-Museum zu einem der größten kommunalen Museen Deutschlands macht.

Das Haus Cassalette als kongeniale Hülle
Die Sammlung ist untergebracht in einem Haus, das trotz behutsamer baulicher Erweiterungen – zuletzt 1992-1994 –, eine kongeniale Hülle darstellt: Seit 1901 ist das Suermondt-Ludwig-Museum als Stammsitz der städtischen Sammlungen im Haus Cassalette an der Wilhelmstraße zu Hause, einem Palais im Stil der venezianischen Spätrenaissance mit einer prächtigen Kutscheneinfahrt, einem repräsentativen Treppenhaus, aufwendigen Wandmalereien und Stuckaturen.

bis 29.01.2017
Niederländische Moderne – Sammlung Veendorp

Bockwindmühlen, Blumenstillleben – viele Meister der niederländischen Moderne sind den Motiven der traditionellen holländischen Malerei treu geblieben, freilich neuartig interpretiert. Das zeigt die große Präsentation von Schlüsselwerken der Sammlung des Groninger Architekten Reurt Jan Veendorp (1905-1983), die seit Ende 2015 auf Deutschlandreise ist und nun im Aachener Suermondt-Ludwig-Museum Station macht. Danach wird sie wieder in ihr Stammhaus zurückkehren, das Groninger Museum.

Zu sehen sind 69 Gemälde und sieben Skulpturen aus der Sammlung Veendorp. Die Bilder der Sammlung Veendorp sind eine hochkarätige Auswahl von Kunstwerken niederländischer Künstler, die einst sehr bekannt waren in Deutschland, dann aber in Vergessenheit gerieten. Das soll sich durch diese Ausstellung ändern.

Kurator:
Peter van den Brink, Direktor des Suermondt-Ludwig-Museums Aachen

Katalog:
Begleitet wird die Ausstellung von dem großzügig bebilderten Katalog „Niederländische Moderne. Die Sammlung Veendorp aus Groningen“, hrsg. von Alexander Bastek, Elise van Ditmars und Tilmann von Stockhausen, 23 x 29 cm, 208 Seiten, 130 Farbabbildungen, Hardcover, ISBN 978-3-7319-0263-8, 29,95 Euro

Verlängert bis 08. Januar 2017
Der gute Weg zum Himmel – Spätmittelalterliche Bilder zum richtigen Sterben

Eine Ausstellung rund um das Gemälde „ars bene moriendi“ aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig im Kaminzimmer

Die Kunst des richtigen Sterbens: Im Kaminraum des Suermondt-Ludwig-Museums wird eine Ausstellung zu einem seltenen, aber sehr interessanten Thema der Tafelmalerei gezeigt, der „ars bene moriendi“. Im Mittelpunkt der Präsentation „Der gute Weg zum Himmel“ steht eine Eichenholztafel, die um 1475 entstanden ist und dem Meister des Sinziger Kalvarienberges zugeschrieben wird. Um dieses Bild sind einige, teilweise lange nicht oder sogar noch niemals ausgestellte Stücke aus der eigenen Sammlung präsentiert, die in den Kontext der Kunst des richtigen Sterbens und zur Vorbereitung auf den guten Weg zum Himmel gehören und die spätmittelalterliche Frömmigkeit lebendig werden lassen.

Das Bild des Meisters des Sinziger Kalvarienberges aus der Sammlung Ludwig war seit 1994 Dauerleihgabe im Suermondt-Ludwig-Museum Aachen. Mit dem Vermächtnis von Irene Ludwig im Jahr 2012 ist das Gemälde in das Eigentum der Stadt Aachen übergegangen.

Die Ausstellung und der Katalog (29,80 Euro) sind in Kooperation mit der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen entstanden.

Kuratorin: Dr. Dagmar Preising
Öffentliche Führungen
Nur Museumseintritt

So, 04.12.2016, 12.00 Uhr
Niederländische Moderne – Sammlung Veendorp
Leitung: Dr. Josef Gülpers

Mi, 07.12.2016, 18.30 Uhr
Niederländische Moderne – Sammlung Veendorp
Leitung: Lydia Konnegen

Sa, 10.12.2016, 14.00 Uhr
Kuratorenführung
Die neue bürgerliche Kunstkammer
Leitung: Michael Rief, Kustos der Sammlung, stv. Direktor

So, 11.12.2016, 12.00 Uhr
Niederländische Moderne – Sammlung Veendorp
Leitung: Dr. Josef Gülpers

Mi, 14.12.2016, 18.30 Uhr
Niederländische Moderne – Sammlung Veendorp
Leitung: Lara Witt

Sa, 17.12.2016, 14.00 Uhr
Kuratorenführung
Die neue bürgerliche Kunstkammer
Leitung: Michael Rief, Kustos der Sammlung, stv. Direktor

So, 18.12.2016, 12.00 Uhr
Niederländische Moderne – Sammlung Veendorp
Leitung: Jennie Casu-Bogaert

Mi, 21.12.2016, 18.30 Uhr
Niederländische Moderne – Sammlung Veendorp
Leitung: Lara Witt

So, 25.12.2016
Geschlossen wegen Feiertag

Mi, 28.12.2016, 18.30 Uhr
Niederländische Moderne – Sammlung Veendorp
Leitung: Georg Tilger

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Altes Kurhaus - Veranstaltungen Dezember 2016

Veranstaltungen

Sonntag, 4. Dezember, 17 Uhr, Ballsaal im Alten Kurhaus
Advent und sein Zauber
Weihnachtskonzert mit Kindern und Jugendlichen aus der Musikschule der Stadt Aachen unter der Leitung von Anja Gier (Violine) und Marina Stricker (Klavier)
Ein schönes und abwechslungsreiches Konzert für Jung und Alt. Die Schüler der Musikschule der Stadt Aachen spielen im Solo sowie im Ensemble weihnachtliche und klassische Musik.
Der Eintritt ist frei

Samstag, 10. Dezember, 20 Uhr, Ballsaal im Alten Kurhaus
Wort trifft Musik: Thekla Carola Wied und Manuel Munzlinger
Briefe berühmter Eltern an ihre Kinder
Eine literarisch-musikalische Zeitreise durch 5 Jahrhunderte
Die von Thekla Carola Wied ausgewählten Briefe ermöglichen staunenswerte, amüsante und oft anrührende Einblicke in das Familienleben und sind Zeitzeugnisse vergangene Epochen. Mit viel Einfühlungsvermögen und Sinn für Humor und Ironie hat sie das Lebensgefühl der Absender wiedererweckt und vom Staub der Geschichte befreit. Die Briefe sind Spiegel des Zeitgeistes, der religiösen Überzeugungen, der gesellschaftlichen Milieus und der jeweiligen Erziehungsmaximen. Oft sind in diesen Schreiben versteckte Ermahnungen und Belehrungen an die Kinder zu finden.

Mit einem Augenzwinkern gibt Thekla Carola Wied Einsichten in die Kindererziehung aus den „guten alten Zeiten“, als Kinder noch die Ideale ihrer Eltern verwirklichen sollten. Die passende Musik zum Programm wurde vom Oboisten und Komponisten Manuel Munzlinger ausgesucht und arrangiert. Munzlinger suchte zu jedem Autor ein passendes Musikstück aus, das die Zeiten in ihren Klängen nachzeichnet – zum größten Teil ist das Geburtsjahr der Verfasser des Briefes und der Musik identisch. Um den augenzwinkernden Vortrag zu unterstützen und die feinsinnige Ironie des Blickes auf die damalige Zeit zu verstärken, hat er jedes Werk mit einem raffinierten Swing versehen. Unmerklich werden die barocken und romantischen Melodien mit jazzigen Akkorden und Rhythmen versehen, die dem Abend dadurch zusätzlich eine Prise Humor verleihen.

Thekla Carola Wied zählt zu den bekanntesten TV-Darstellerinnen in Deutschland, bekräftigt durch zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Goldene Kamera, den Bambi und den Deutschen Filmpreis. Manuel Munzlinger hat sich als musikalischer Leiter bei zahlreichen Lesungen mit bekannten Schauspielern einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Der Oboist und Komponist gilt als Crossover-Spezialist und konzertiert mit seiner originellen Musik sehr erfolgreich bei vielen Orchestern und auf Festivals im In- und Ausland.

VVK 22,00 EUR/ 20,00 EUR zzgl. VVK-Gebühr bei den  Servicestellen des Zeitungsverlags Aachen, im Kundenservice Medienhaus im Elisenbrunnen,  Klenkes Ticket, Ticket online, www. altes-kurhaus-aachen.de sowie im Eurogress Aachen. Nummerierte Platzkarten, keine freie Platzwahl!
AK 30,00 EUR/27,00 EUR        

Infos: Kulturbetrieb der Stadt Aachen unter der Telefonnummer 0241-432 4920

Sonntag, 11. Dezember, 12 Uhr, Klangbrücke im Alten Kurhaus
Adventsmatinee
Neue Märchen von Cornelia Parise
Gespielt vom Konzertduo „Terra Musica“
Lisa Plecikova,Violine
Irina Dubinska, Klavier.
Gelesen von Annegret Heesen
Der Eintritt ist frei

Informationen unter www.music-loft.de  

Sonntag, 11. Dezember, 17 Uhr, Ballsaal im Alten Kurhaus
Wort trifft Musik
Ein musikalischer Wegweiser zum Advent mit Daniel Hope (Violine) & Sebastian Knauer (Klavier)
„Wann darf ich klatschen?“ fragt Daniel Hope nicht nur in seinem Bestseller-Buch gleichen Namens, sondern auch auf der großen Bühne. „Alles, was Sie über klassische Musik wissen wollen“ heißt das Motto bei diesem Konzertabend, durch die Daniel Hope und der im Aachener Kurhaus bestens bekannte Pianist Sebastian Knauer humorvoll führen. Der Spaß an der Musik steht ganz im Vordergrund, und sowohl Klassik-Neueinsteiger als auch geübte Konzertgänger kommen voll auf ihre Kosten. Verbunden mit ihren Moderationen wird das weltweit gefeierte Duo Werke von Bach, Beethoven, Mozart, Mendelssohn, Brahms, Grieg und Gershwin spielen.

VVK 29,00 EUR/ 25,00 EUR zzgl. VVK-Gebühr bei den  Servicestellen des Zeitungsverlags Aachen, im Kundenservice Medienhaus im Elisenbrunnen, bei Klenkes Ticket, Ticket online www. altes-kurhaus-aachen.de sowie im Eurogress Aachen. Nummerierte Platzkarten, keine freie Platzwahl!
AK 33,50 EUR/29,00 EUR        

Infos: Kulturbetrieb der Stadt Aachen unter der Telefonnummer 0241-432 4920

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Ludwig Forum: Programm im Dezember 2016

Veranstaltungen

1. Ausstellungen

bis 12.02. 2017
Mies van der Rohe
Die Collagen aus dem MoMA

Ludwig Mies van der Rohe (1886–1969), einer der bedeutendsten Architekten des
20. Jahrhunderts, schuf zwischen 1910 und 1965 eine Vielzahl von Collagen und Fotomontagen, die auf faszinierende Weise die Gestaltungsprinzipien seiner Architektur verdeutlichen. Diese meist großformatigen Arbeiten sind weit mehr als skizzenhafte Begleiter des architektonischen Entstehungsprozesses: Sie sind eigenständige Kunstwerke, die überwiegend frei von Zweckgebundenheit und praktischen Zwängen die reine Vision Mies van der Rohes zeigen, die Essenz seiner Ideenfindung im abstrakten Raum.
Im Kontext moderner und zeitgenössischer Kunst präsentiert die vom Ludwig Forum Aachen konzipierte Ausstellung mit einem umfangreichen Konvolut an Leihgaben aus dem New Yorker Museum of Modern Art erstmalig in diesem Umfang die Collagen und Fotomontagen des in Aachen geborenen Architekten – insgesamt rund 50 Arbeiten. Sie werden begleitet und kommentiert von ausgewählten Werken der Klassischen Moderne und einigen zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern: Thomas Ruff, Sarah Morris, Christian Odzuck, Julia Weißenberg, Iñigo Manglano-Ovalle und Mischa Kuball, die sich in ihren Werken auf Mies van der Rohe beziehen.

Kuratoren: Dr. Andreas Beitin und Holger Otten
Projektleitung: Lena Büchel

Eine vom Ludwig Forum Aachen konzipierte Ausstellung
in Kooperation mit dem Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

bis auf weiteres
Interieur x Exterieur
Sammlungspräsenation

Ludwig Mies van der Rohe gilt als der Begründer des ‚fließenden Raumes’, also des mehr oder weniger übergangslosen Verschmelzens von Außen- und Innenraum. Begleitend zur Sonderausstellung präsentiert Interieur x Exterieur Kunstwerke, die architektonische Innen- und Außenansichten aus der Sammlung Ludwig zeigen. Design und Architektur werden hier zum kunstwürdigen Bildmotiv. Künstler wie Roy Lichtenstein, Ben Schonzeit und Ira Joel Haber behandeln in unterschiedlichen Medien die verschiedenen Erscheinungsbilder von Architektur. Aufgeteilt auf zwei Räume, trennt sich das Interieur vom Exterieur und verbindet sich genreübergreifend mit den Fotomontagen und Collagen Mies van der Rohes. Was verrät der voyeuristische Blick in den Innenraum, was verdeckt die äußere Fassade?

Kuratorin: Vanessa Roder
bis 12.02.2017
Plattform Aachen
Zeitsprung – Kunstorte in Aachen seit 1964

Wo findet Aachener Kunstgeschichte seit 1964 statt? Das Forschungsprojekt Plattform Aachen am Ludwig Forum für Internationale Kunst lädt auf einer neuen Website zu einer Erkundungstour durch die Stadt ein. Eine interaktive Karte zeigt Orte, an denen bedeutsame Ausstellungen, Aktionen und Ereignisse der zeitgenössischen Kunst ihren Auftritt hatten und haben. Durch einen Zeitstrahl unterhalb der Karte lassen sich die aktiven Kunstorte jedes beliebigen Zeitraumes zwischen 1964 und heute anzeigen – die Erkundungstour wird zum „Zeitsprung“. Die Website zieht eine vorläufige Bilanz der dreijährigen Forschungs- und Sammlungstätigkeit des Projekts Plattform Aachen. Zu finden unter www.zeitsprungaachen.de.

„Zeitsprung“ vermisst eine Kunsttopografie, stellt aber keinen vollständigen Index aller Kunstorte Aachens dar. Statt dessen zeigt die Karte ausgewählte Stationen, die in ihrer Signalwirkung für die zeitgenössische Kunst von besonderer Bedeutung sind. Am Beispiel Aachens lässt sich musterhaft zeigen, wie die Avantgardekunst in Deutschland seit den 1960er Jahren gerade auch abseits der Metropolen aktive Zentren hervorgebracht hat.
Mitmachen
Für Korrekturen, Ergänzungen und Vorschläge zur Webseite bitten wir um Ihre Mithilfe. Auch sind wir über Materialien dankbar, die das Archiv Zeitgenössischer Kunst am Ludwig Forum erweitern können. Kontakt: plattform@mail.aachen.de

Zum Launch der Website zeigt die Plattform Aachen in einer Ausstellung im 1. OG im Ludwig Forum Beispiele aus ihrem Archiv. Auf iPads können die Besucher www.zeitsprungaachen.de testen.
Website: www.zeitsprungaachen.de
Ausstellung: Zeitsprung – Kunstorte in Aachen seit 1964
bis 12.02.2017
Ludwig Forum, 1. OG
Bilder von geflüchteten Kindern
bis 08.01.2017
Seit vielen Monaten kommen im Rahmen der internationalen Flüchtlingsströme auch nach Aachen Kinder und Jugendliche, die hier vorerst eine Bleibe gefunden haben. Sie haben auf ihrer oftmals langen und anstrengenden Reise in eine menschenwürdigere Zukunft tief prägende Erfahrungen und Erlebnisse gesammelt, die in Malkursen mit dem Künstler Mohammad Ahmad bildlich festgehalten worden sind. Mehrere Hundert Bilder von diesen minderjährigen Geflüchteten präsentiert das Ludwig Forum bis zum 08. Januar 2017.
Sammlung Ludwig: Pop Art und Hyperrealismus
bis auf weiteres

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Das Couven-Museum im Dezember 2016

Veranstaltungen

 

Ausstellung

Die Erforschung der Natur
Frühe naturkundliche Sammlungen – Von der Liebhaberei zur Wissenschaft
bis 26.03.2017

Anknüpfend an das legendäre Kunst- und Naturalienkabinett des Aachener Färbereibesitzers Hermann Isaak von Außem, dessen Besuch sich selbst gekrönte Häupter auf ihrer Reise in die Kaiserstadt um 1800 nicht nehmen ließen, widmet sich das Couven-Museum mit dieser Ausstellung den frühen Naturaliensammlungen im Schnittpunkt bürgerlicher, fürstlicher und universitärer Sammeltätigkeit. Alte Sammlungsbestände und neue Forschungen werfen Schlaglichter auf die Geschichte der Naturwissenschaft zwischen dem späten 18. Jahrhundert und heute. Künstlerische Reflexe auf das Sammeln von Natur und die Formen des Erkenntnisgewinns steuert die Aachener Objektkünstlerin Odine Lang bei.

Im Rahmen der Doppelausstellung: „Weltensammler“ zusammen mit der Eröffnung der neuen „Bürgerlichen Kunstkammer“ m Suermondt-Ludwig-Museum
Senioren-Treffen
Mi 28.12.2016 um 15.00 Uhr
Die Erforschung der Natur
Frühe naturkundliche Sammlungen – Von der Liebhaberei zur Wissenschaft
Leitung: Herma Harloff
Nur Museumseintritt

Öffentliche Themenführungen
Museumseintritt / Führung kostenlos
Treffpunkt Museumskasse
Samstags um 15.00 Uhr

Sa 03.12.2016
Die Vielfalt der Natur ist der Ehrgeiz der Sammler.
Wissensdurst und Artenschutz
Leitung: Herma Harloff

Sa 10.12.2016
Ordnung ändert sich.
Vom Kabinett der Wunder zur akribischen Kollektion der Arten
Leitung: Gisela Schäffer

Sa 17.12.2016
Den Reichtum der Natur erforschen.
Tiere, Steine, Pflanzen
Führung: Dr. Gudrun Liegl-Raditschnigg
Öffentliche Sonntagsführungen
Museumseintritt / Führung kostenlos
Treffpunkt Museumskasse
Sonntags um 11.15 Uhr

So 04.12. / 11.12./ 18.12..2016 jeweils um 11.15 Uhr
Eine Führung durch das Haus
Leitung: Georg Tilger

SERVICE
Couven-Museum
Hühnermarkt 17, 52062 Aachen
Tel.: +49 241 432-4421
Fax: +49 241 432 4959

info@couven-museum.de
www.couven-museum.de
Station „Lebenskultur“ der Route Charlemagne
www.route-charlemagne.eu


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