Von Dracula, Zwergen, Haarmenschen und einem Ei im Glas
Kokosnusspokale, ein Gondelautomat und das Porträt eines „Haarmenschen": Das alles und noch viel mehr hat Erzherzog Ferdinand II. gesammelt. Er gilt neben seinem Neffen Rudolf II. als bedeutendster Sammler der Habsburger. Das Sammeln betrachtete er durchaus als eine Art Wettbewerb unter den fürstlichen Dynastien Europas, in dem er für das Haus Österreich die Vorherrschaft erlangen wollte. Was Rang und Namen hatte, war in seiner Heldenrüstkammer „versammelt"; was auf den Gebieten der Natur und Kunst Aufsehen erregte und Ruhm bedeutete, war in seiner Kunst- und Wunderkammer zu bestaunen.



