Zahlreiche Alsdorferinnen und Alsdorfer gedenken am Ort der ehemaligen Synagoge
Große Anteilnahme bei Wind und Wetter: Zahlreiche Menschen haben auch in Alsdorf den Ereignissen der Reichspogromnacht, der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, gedacht. Bei der von den Nationalsozialisten befeuerten Zerstörung jüdischer Einrichtungen und Geschäfte wurde auch die Synagoge an der Hoengener Schillerstraße zerstört. Trotz des starken Regens begrüßte Bürgermeister Alfred Sonders gemeinsam mit seinem Stellvertreter Friedhelm Krämer viele Menschen, die nicht nur den Schrecken von einst mit einer Schweigeminute gedachten, sondern auch den aktuellen Ereignissen in Israel und Gaza.