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Artikel zum Thema: RWTH



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Bau des weltweit einmaligen modularen Batteriegroßspeichers beginnt in Aachen

RWTH

Heute (12.08.2015) erfolgt auf dem Gelände der RWTH Aachen der offizielle Baubeginn des modularen Batteriegroßspeichers M5BAT. Derartige Speicher können ein wichtiger Baustein für den Ausbau der Erneuerbaren Energien werden, da sie entscheidend zur Systemstabilität beitragen. Zusätzlich eröffnen sie ein breites Spektrum an Anwendungsfeldern. Die geplante Leistungsklasse von fünf Megawatt sowie die hohe Modularität – bei der unterschiedliche Batterie-Technologien miteinander verknüpft werden – machen das „M5BAT“ (Modularer multi-Megawatt multi-Technologie Mittelspannungsbatteriespeicher) genannte Speichersystem weltweit einmalig.

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Von trinkenden Echsen zum gezielten Transport von Schmiermitteln

RWTH

Die Arbeitsgruppe Bionik am Institut für Biologie II der RWTH Aachen erforscht die Oberflächenstruktur von texanischen Krötenechsen. Die texanische Krötenechse hat eine besondere Fähigkeit: Um ihren Durst zu stillen, muss sie keine Wasserstelle aufsuchen, sondern sie kann Flüssigkeit über die Haut aufnehmen. Mit Kapillarkanälen zwischen ihren Schuppen sammelt sie kleinste Wassermengen aus der Umgebung, beispielsweise aus feuchtem Sand. Feine Kapillarkanäle transportieren anschließend das Wasser zum Maul.

Foto: Institut für Biologie II (Zoologie)

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Heinz Hellberg nahm Abschied vom Dienst im Brandschutz an der RWTH Aachen

RWTH

Eigentlich war es nicht sein größter Wunsch als kleiner Junge, einmal Feuerwehrmann zu sein. Beim Abschied vom Dienst im Brandschutz durfte das große rote Auto mit dem Blaulicht dann nicht fehlen. Es bot die passende Kulisse für den Kanzlervertreter Thomas Trännapp, im Namen der Aachener Hochschule den Dank auszusprechen. Ebenso taten es die Kameradinnen und Kameraden der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Kolleginnen und Kollegen aus der RWTH.
In diesem Jahr ist Heinz Hellberg 65 Jahre alt geworden, und damit rückte die Stunde des Ausscheidens aus dem RWTH-Dienst heran. Fit und voller Leidenschaft für seinen Beruf fällt ihm dies rückblickend nach eigenen Worten nicht leicht. Im Jahr 1986 nahm er seine Tätigkeit an der Aachener Hochschule in der Abteilung Sicherheitswesen auf, zunächst als Hausmeister, ab 1992 dann im Brandschutz. Zum Brandschutzbeauftragten wurde er durch den Kanzler 2004 ernannt. Zehn Jahre später wurde ihm die Leitung des neuen RWTH-Sachgebietes Brand- und Objektschutz übertragen. Diese Funktion nahm er bis zu seinem letzten Diensttag Ende Juli dieses Jahres wahr.

Foto: Peter Winandy / Heinz Hellberg wurde als Leiter des RWTH-Brandschutzes von Kanzlervertreter Thomas Trännapp in den Ruhestand verabschiedet.

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Herstellung von hochwertigem synthetischen Graphen für industrielle Anwendungen

RWTH

Wissenschaftler der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich veröffentlichen Forschungsergebnisse in „Science Advances“ Graphen besteht aus einer Atomlage, ist sehr flexibel und gleichzeitig mechanisch extrem stabil. Optisch transparent leitet es elektrischen Strom besser als jedes andere Material. Die Kombination dieser Eigenschaften ist einzigartig und so können unter Einsatz des „Wundermaterials“ Graphen technologische Durchbrüche - beispielsweise für Touch-Screens und in der flexiblen Optoelektronik - erreicht werden. Bislang war die Herstellung von Graphen problematisch: Die britisch-russischen Wissenschaftler Andre Geim und Konstantin Novoselov nutzten im Jahr 2004 in einem unkonventionellen Experiment Tesafilm, um eine einzige Lage Graphen von einem Stück natürlichen Graphit zu trennen. Die „Tesafilm-Methode“ ist allerdings für eine Massenproduktion vollkommen ungeeignet.

Foto: Peter Winandy / (v.l.) Luca Banszerus, Professor Christoph Stampfer, Michael Schmitz und Stephan Engels vor dem CVD-Ofen zum Wachsen von Graphen.

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Teilnehmer für Studie zum Gebrauch eines Blutzuckermessgerätes gesucht

RWTH

RWTH-Wissenschaftler wollen mit interdisziplinärer Forschung Medizinprodukte und Dienstleistungen altersgerecht optimieren. In den letzten Jahren wurden immer mehr medizinische Aufgaben und Anwendungen in das private Umfeld verlagert. Patienten sollen ein möglichst langes und selbstständiges Leben im eigenen Zuhause führen. Dies wird beispielsweise ermöglicht durch Fitnessarmbänder und moderne Blutzuckermessgeräte, die mit dem Smartphone gekoppelt werden können. Allerdings ist für ältere Patienten der Umgang mit solchen Produkten ungewohnt und daher oft problematisch. Das Institut für Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen - kurz IAW genannt - erarbeitet Lösungsansätze, um Medizinprodukte altersgerecht zu gestalten. Wenn Patienten zum Beispiel Gesundheitsdaten eigenständig erfassen können, sind sie besser in die gesundheitliche Versorgung integrierbar. Dann können auch Krankenhausaufenthalte reduziert sowie Lebensqualität und Selbstständigkeit möglichst langfristig erhalten bleiben.

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Konferenz tagt mit Hollywood-Glamour

RWTH

Eine europäische Konferenz zu den Themen Simulationstechniken, angewandte  Mathematik und Computational Engineering fand jetzt an der RWTH Aachen statt. Die aus der US-Serie „The Big Bang Theory“ bekannte Schauspielerin und Wissenschaftlerin Dr. Mayim Bialik hielt dort einen Vortrag. Die Kombination der ECCOMAS Young Investigators Conference (YIC 2015), des GACM Kolloquiums und der Aachen Conference on Computational Engineering Science (AC.CES) ermöglichte es mehr als 300 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern sowie etablierten Forscherinnen und Forschern aus der ganzen Welt, sich eine Woche lang auszutauschen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu diskutieren.

Foto: Peter Winandy / (v.l.): Dr. Stefanie Elgeti (CATS), Dr. Mayim Bialik, Prof. Marek Behr (AICES), Dr. Nicole Faber (AICES), Prof. Wolfgang Dahmen (CCES).


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