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Artikel zum Thema: RWTH



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Profilschärfung in der Lehramtsausbildung

RWTH

Neues Studienangebot der RWTH berücksichtigt Inklusion und Heterogenität. Pädagogische Professionalität erfordert es, flexibel auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren. Damit die Absolventinnen und Absolventen des Lehramtsstudiums ein Bewusstsein für unterschiedliche Begabungen und Fähigkeiten entwickeln können, erweitert die RWTH Aachen ihr Studienangebot. Ab dem Wintersemester 2015/16 werden im Bildungswissenschaftlichen Studium im Master of Education Veranstaltungen zur Inklusion und Heterogenität angeboten.

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Wie intelligente Systeme die Arbeitswelt verändern

RWTH

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, kurz BMBF, unterstützt den Aufbau einer RWTH-Arbeitsgruppe, die das Zusammenspiel zwischen sozialen und technischen Innovationen untersucht. Das Projekt unter der Leitung von Dr. Yves-Simon Gloy vom Institut für Textiltechnik, kurz ITA, erhält innerhalb von fünf Jahren 2,5 Millionen Euro. In einer Halle des Instituts für Textiltechnik, kurz ITA genannt, rattern mehrere Webmaschinen. An ihnen werden viele technische Details und Vorgänge getestet, auch die Steuerungen. Dr.-Ing. Yves-Simon Gloy demonstriert an einer Maschine die bisher gängige Bedienung. Hier müssen erst vielfach Tasten gedrückt werden, um die gewünschten Parameter zu erhalten. „Das geht einfacher und besser“, sagt Gloy und zeigt eine weitere Maschine mit zwei Studierenden an einem kleinen Bediener-Tablet. Das Menü besteht aus übersichtlichen und leicht verständlichen Symbolen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen nicht mehr selbst die Parameter für den Webprozess auswählen. Ein Assistenzsystem gibt die optimalen Einstellungen vor, die zum Material und der Maschine passen. Sie werden dann nur noch per Knopfdruck bestätigt.

Foto: Peter Winandy

Marco Saggiomo, Yves-Simon Gloy und Alexander Weyers (von links) richten eine Webmaschine ein

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Schüler erforschen Rohstoffe

RWTH

MINT-EC-Camp zu Materialwissenschaft und Werkzeugtechnik an der RWTH. Am Beispiel „Automobil“ erforschen 15 Schülerinnen und Schüler des nationalen Excellence-Netzwerks von Schulen (MINT-EC) die Gewinnung, Verarbeitung und das Recycling von Rohstoffen. Aus ganz Deutschland kommt der MINT-Nachwuchs am Mittwoch, 28. Oktober 2015, für vier Tage zum Lernen, Experimentieren und Diskutieren an der RWTH Aachen zusammen. „Mit dem MINT-EC-Camp möchten wir dem Nachwuchs die Möglichkeit bieten, mehr über die spannende Welt der Rohstoffe und Materialien zu erfahren“, sagt Professor Dr.-Ing. Wolfgang Bleck, Dekan der Fakultät Georessourcen und Materialtechnik der RWTH. „Für uns hat die Nachwuchsförderung einen besonderen Stellenwert, da Rohstoff- und Werkstoffingenieure für die Weiterentwicklung von Produkten des täglichen Lebens unerlässlich sind.“

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Vorlesungsreihe zum Verhältnis „Mensch-Tier-Ethik“

RWTH

Drei Institute der RWTH Aachen kooperieren für interdisziplinäres Lehrangebot. Die einen sind unsere Freunde und täglichen Wegbegleiter, die anderen stehen auf unseren Speisekarten, werden zu Tierfutter und Kleidung verarbeitet oder zu Tests eingesetzt, die ihnen schwerste Qualen bereiten und ihnen das Leben nehmen. Wo ist aber der Unterschied zwischen dem Kälbchen auf dem Teller und der Katze auf dem Sofa? Unsere Beziehung zu nicht-menschlichen Lebewesen ist ein heterogenes und gegenwärtig vieldiskutiertes Thema mit hoher gesellschaftlicher Relevanz. Wurden Vegetarier oder Veganer vor einigen Jahren noch zumeist belächelt, so stiegen ihre Zahl und das fleischlose Angebot in den Supermärkten in den vergangenen Jahren stetig an. Diskussionen um Massentierhaltungen und Tierversuche nehmen immer öfter Raum nicht nur in den Medien, sondern auch im gesellschaftlichen Diskurs ein.

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ITA-Istanbul – ein Leuchtturmprojekt der Textilbranche

RWTH

Die langjährige Tradition der deutsch-türkischen Kooperation wird gestärkt und weiter ausgebaut. Das Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University (ITA) und die 3T TextilTechnologieTransfer GmbH, Aachen, unterzeichneten mit den führenden türkischen Textil-Exportverbänden eine Kooperationsvereinbarung für ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungszentrum in Istanbul, Türkei. Ziel ist die Stärkung der deutsch-türkischen Wirtschafts- und Wissenschaftsbeziehungen. Neben dem Vorstandsvorsitzenden des Exporteur-Rates der Türkei (TIM) Herr Mehmet Büyükeksi, dem Vorstandsvorsitzenden des größten türkischen Textil-Exportverbandes „Istanbul Textile and Raw Material Exporters Association“ (ITHIB) Herr Ismail Gülle und Vorständen weiterer Partnerverbände waren eine Vielzahl hochrangiger Teilnehmer aus der Politik, Wissenschaft und Wirtschaft vertreten.

Die beteiligten Parteien nach der Vertragsunterschrift (von links nach rechts): Vorstandsvorsitzender „Mediterranean Textile and Raw Materials Exporters' Union“ (ATHIB) Zeki Kivanc, Vorstandsvorsitzender „Aegean Textile and Raw Materials Exporters' Union“ (ETHIB) Sabri Ünlütürk, ITA-Institutsleiter Prof. Thomas Gries, Vorstandsvorsitzender Verband ITHIB Ismail Gülle, Vorstandsvorsitzender „Turkish Exporters Assembly“ Mehmet Büyükeksi, Prorektor Marmara Universität  Prof. Mehmet Akalin, 3T-Geschäftsführer Uwe Merklein, Quelle: Verband ITHIB

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Der Physiknobelpreis und die aktuelle Neutrinoforschung an der RWTH Aachen

RWTH

Neutrinos gelten seit ihrer Vorhersage im Jahr 1930 durch Wolfgang Pauli als die wohl rätselhaftesten Elementarteilchen. Obwohl es sich um die zweithäufigste Teilchensorte im Universum handelt - nur Photonen gibt es häufiger - sind es die Teilchen, über die wir bis heute noch am wenigsten wissen. Um die Jahrtausendwende wiesen der Japaner Takaaki Kajita und der Kanadier Arthur McDonald in zwei Experimenten auf unterschiedliche Weise nach, dass sich die drei bekannten Neutrinosorten ineinander umwandeln. Die Entdeckung dieser sogenannten Neutrino-Oszillationen wird im Jahr 2015 mit dem Physik-Nobelpreis geehrt.


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