Wie intelligente Systeme die Arbeitswelt verändern
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, kurz BMBF, unterstützt den Aufbau einer RWTH-Arbeitsgruppe, die das Zusammenspiel zwischen sozialen und technischen Innovationen untersucht. Das Projekt unter der Leitung von Dr. Yves-Simon Gloy vom Institut für Textiltechnik, kurz ITA, erhält innerhalb von fünf Jahren 2,5 Millionen Euro. In einer Halle des Instituts für Textiltechnik, kurz ITA genannt, rattern mehrere Webmaschinen. An ihnen werden viele technische Details und Vorgänge getestet, auch die Steuerungen. Dr.-Ing. Yves-Simon Gloy demonstriert an einer Maschine die bisher gängige Bedienung. Hier müssen erst vielfach Tasten gedrückt werden, um die gewünschten Parameter zu erhalten. „Das geht einfacher und besser“, sagt Gloy und zeigt eine weitere Maschine mit zwei Studierenden an einem kleinen Bediener-Tablet. Das Menü besteht aus übersichtlichen und leicht verständlichen Symbolen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen nicht mehr selbst die Parameter für den Webprozess auswählen. Ein Assistenzsystem gibt die optimalen Einstellungen vor, die zum Material und der Maschine passen. Sie werden dann nur noch per Knopfdruck bestätigt.
Foto: Peter Winandy
Marco Saggiomo, Yves-Simon Gloy und Alexander Weyers (von links) richten eine Webmaschine ein
