Weniger Energie nötig...
... Plasmatechnologie des IMP vor Einsatz in der Glasindustrie
Rund ein Viertel des Energieverbrauchs in Deutschland entfällt auf die Industrie. Für Unternehmen ist der Einsatz energiesparender Produktionsmethoden nicht nur wirtschaftlich lohnenswert, sie können auch – gerade in den energieintensiven Branchen – auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. In der Glasindustrie etwa werden Temperaturen von bis zu 1700 Grad Celsius benötigt, in der Regel kommen dabei Gasbrenner zum Einsatz. „Die Industrie arbeitet daran, fossile Brennstoffe in der Zukunft durch Wasserstoff zu ersetzen. Bis zu einem flächendeckenden Einsatz werden aber noch Jahre vergehen“, sagt Prof. Dr. Holger Heuermann vom Institut für Mikrowellen- und Plasmatechnik (IMP) der FH Aachen, und fügt hinzu: „Mit der von uns entwickelten Plasmatechnik können wir schon jetzt einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Energieverbrauch in der Glasproduktion zu senken.“