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Informationstag für Studienabbrecher

Alles rund um Aachen

Am Dienstag, 14. Mai 2013, in der KHG


Eine neue Perspektive für Studienabbrecher: In nur 18 Monaten können junge Menschen, die ihr Studium aus den Bereichen Mathematik, Informatik oder Naturwissenschaften sowie Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaften abgebrochen haben, eine duale, meist verkürzte Ausbildung absolvieren - in den Berufen Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker/-in für Systemintegration, Industriekaufmann/-frau (alle 18 Monate) oder Mechatroniker/-in (Ausbildungsdauer 24 Monate).

Dies geschieht im Rahmen des vom Fachbereich Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Aachen sowie zahlreichen lokalen Partnern entwickelten Programms ,,SWITCH".

 

Ein Informationstag findet am 14. Mai von 10-18 Uhr in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG), Pontstraße 74-76 statt. Die Veranstaltung informiert interessierte Studienabbrecher/-innen über den verkürzten Ausbildungsgang, die Berufsbilder sowie Karrieremöglichkeiten und beantwortet Fragen zur Bewerbung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Weitere Informationen: www.aachen.de/switch 




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Markt 39 52058 Aachen

Karlspreis an Dalia Grybauskaité

Alles rund um Aachen Entschiedenes Handeln für Europas Zukunft gefordert
Dr. Dalia Grybauskaite ruft bei Karlspreisverleihung in Aachen dazu auf, solidarisch, verantwortungsvoll und mutig zu handeln und der Jugend zu Chancen zu verhelfen.

Mit einem eindringlichen Appell an alle Europäer, heute mehr denn je Verantwortung für das gemeinsame Europa zu übernehmen und verantwortungsbewusst, beispielhaft, nachhaltig und mutig zu handeln, hat die Präsidentin der Republik Litauen, Dr. Dalia Grybauskaite , am heutigen Donnerstag, 9. Mai, den Internationalen Karlspreis zu Aachen entgegengenommen.

Grybauskaite betonte in ihrer deutlichen Ansprache, dass es für das weitere Gelingen der europäischen Idee und des gemeinsamen Europas unbedingt ,,den politischen Willen zu verantwortungsbewussten Entscheidungen braucht". Keine Aufgabe könne angegangen werden, ohne Verantwortung zu übernehmen. Das gelte für Führungspersönlichkeiten genauso wie für ganz gewöhnliche Europäer.
Die promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin nannte eine ganze Reihe von Handlungsfeldern, voran die Finanzpolitik. ,,Das Europa von heute braucht eine verantwortungsbewusste Finanzpolitik." Diese sei ganz einfach zu formulieren, aber nur schwer, wenn nicht gar schmerzlich umzusetzen: ,,Im Rahmen unserer Mittel bleiben!" Wenn nicht alle Europäer nachhaltige Maßnahmen zum Haushaltsausgleich, zur Bewältigung der Staatsschulden und der Inflation träfen und auch umsetzten, ,,werden wir uns weiter vormachen, es gehe uns gut, auch wenn nur die Statistiken gut aussehen".

Die Karlspreisträgerin des Jahres 2013 betonte, dass Europa nicht ohne verantwortungsbewusste soziale Entscheidungen weitermachen könne. Die Finanzpolitik dürfe die am stärksten gefährdeten Menschen nicht ignorieren, wenn das Vertrauen der Bevölkerung in Europa erhalten bleiben solle. Angesichts einer Generation mit extrem hoher Jugendarbeitslosigkeit in vielen Teilen Europas sagte sie: ,,Wir müssen schon heute investieren, damit Enttäuschung nicht zum Leitprinzip für Europa wird." Sozial- und Beschäftigungspolitik sowie Strukturreformen und Konjunkturpakete müssten deshalb Hand in Hand gehen. Eindringlich mahnte sie: ,,Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem heute getroffene Beschlüsse für unsere Zukunft entscheidend wichtig sind. Optieren wir also für eine Übernahme von Verantwortung und haben wir keine Angst vor schwierigen Entscheidungen."

Den Mut Grybauskaites, diese schwierigen Entscheidungen zu treffen und auch umzusetzen, lobte der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, in seiner Laudatio. Grybauskaites Energie, Effizienz, Verlässlichkeit und Expertenwissen hätten ihr nicht nur als erste litauische EU-Kommissarin, sondern auch als Krisenmanagerin der litauischen Wirtschaftskrise 2009 seinen höchsten Respekt eingebracht: ,,Vor Präsidentin Grybauskaite habe deshalb große Achtung, weil sie mutig und gradlinig ist." Dass Litauen trotz aller Unkenrufe über die Zukunft des Euro weiter am Ziel festhalte, der Eurozone 2015 beizutreten, solle, so betonte Schulz, ,,uns sogenannte Alteuropäer wachrütteln, sollte uns Mahnung uns Ansporn sein". Es gebe keine Krise des Euro, sondern des Euro-Managements. Schulz wiederholte seine Forderung, langfristig müsse es eine europäische Wirtschaftsregierung geben. Er plädierte genau wie die litauische Präsidentin vehement dafür, der jungen Generation in Europa Perspektiven und eine Zukunft zu geben.

Schulz würdigte die Karlspreisträgerin außerdem als ,,Brückenbauerin zu den östlichen Partnerländern", die nicht den einfachsten Weg gehe, sondern stets ihrer Überzeugung folge.

Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp sagte in seiner Begrüßungsrede, Europa müsse die Vorteile einer gemeinsamen Währung für alle Partner erkennbar machen. Europas Weg könne nicht der Ausschluss bisheriger Mitglieder aus der Eurozone sein. Auch er unterstrich die gesellschaftliche Tragweite der Krisenbewältigung, die ,,uns noch lange beschäftigen wird". Bei allen Maßnahmen sei darauf zu achten, dass diese sozial ausgewogen geschehen, damit ,,sich nicht ganze Schichten einer Gesellschaft als benachteiligte Verlierer eines Reformprozesses" erführen. Philipp appellierte: ,,Wir dürfen nicht zulassen, dass eine fehlende Perspektive junger Menschen am Ende das Vertrauen in den Einigungsprozess zerstört, dass fehlende Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger dieses einzigartige Freiheits- und Friedensprojekt von innen aushöhlt."

Philipp nannte als Vision: ,,Ich möchte gerne eines Tages sagen können, dass es in diesem zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts gelungen ist, die gesamte Solidarität der Völker und Staaten Europas zu bündeln im Kampf gegen die dramatische Jugendarbeitslosigkeit. Und ich möchte sagen können, dass dieser Kampf erfolgreich war."

Bereits am Morgen der Preisverleihung hat auch der Aachener Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff bei einer Messe im Aachener Dom in seiner Predigt auf die gemeinsamen geistigen Grundlagen einer humanen Kultur Europas verwiesen. ,,Alle gewachsenen europäischen Werte werden gegenwärtig von einem ökonomischen Denken und Handeln, von einem ungezügelten Kapitalismus, wie von dessen siamesischem Zwilling, dem Konsumismus, bedroht", sagte Mussinghoff. Dadurch setzten wir ,,Menschenschicksale und Schicksale ganzer Völker wie das Schicksal kommender Generationen aufs Spiel, der wir eine bewohnbare Welt und nicht einen Berg von Schulden hinterlassen sollen".
Nach der Preisverleihung hat sich Dr. Dalia Grybauskaite, die sich bereits seit dem Vortag in Aachen aufhält, den wartenden Aachener Bürgern auf dem Katschhof zwischen Dom und Rathaus gezeigt.

Das Karlspreis-Direktorium der Stadt Aachen hat die Staatspräsidentin Litauens Dr. Dalia Grybauskaite als große Europäerin geehrt, die sich deutlich zu Europa und einer gemeinsamen Währung bekenne. Grybauskaite habe sich bedeutende persönliche Verdienste um die europäische Integration erworben. Zugleich sei die Entwicklung ihres Landes dank ihrer zielstrebigen Politik beispielgebend für Europa. Die Staatspräsidentin Litauens hatte ihrem Land während der Wirtschaftskrise harte Sparmaßnahmen und strikte Haushaltsdisziplin aufgebürdet, die dazu beigetragen haben, dass die litauische Wirtschaft heute wieder um drei Prozent wächst.

Der Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als wichtigste Auszeichnung für Verdienste um die europäische Einigung. Sie wird seit 1950 in Aachen im historischen Krönungssaal des Rathauses verliehen.
Dr. Dalia Grybauskaite hat den 55. Karlspreis erhalten. Zu den früheren Preisträgern gehören unter anderen Konrad Adenauer (1954), die Europäische Kommission (1969), der spanische König Juan Carlos I. (1982), François Mitterand und Helmut Kohl (1988), Václav Havel (1991), Königin Beatrix der Niederlande (1996), der britische Premierminister Tony Blair (1999), der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Bill Clinton (2000), der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker (2006), Bundeskanzlerin Angela Merkel (2008), Jean-Claude Trichet (2011) und Dr. Wolfgang Schäuble (2012). 2004 ist Seine Heiligkeit Papst Johannes Paul II. mit einem außergewöhnlichen Karlspreis ausgezeichnet worden.





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Karlspreis-Europa-Forum

Alles rund um Aachen Am 9. Mai 2013 wird der Präsidentin der Republik Litauen, Dalia Grybauskaite, der Internationale Karlspreis zu Aachen verliehen. Der Karlspreis ist der älteste und bekannteste Preis, mit dem Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet werden, die sich um die europäische Einigung verdient gemacht haben. Konrad Adenauer, Sir Winston Churchill, François Mitterand, Helmut Kohl und Jacques Delors sind nur einige der Preisträger, die den gesamteuropäischen Anspruch des Preises widerspiegeln.

 

Am Vortag der Preisverleihung findet jährlich das Karlspreis-Europa-Forum statt. Rund 80 europäische Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien treffen sich jährlich zu diesem Gedankenaustausch.

 

Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Marcel Philipp, begann Pat Cox, vormaliger Präsident des Europäischen Parlaments und Karlspreisträger 2004, seine Rede mit durchaus kritischen Tönen. Unterschiedliche Interessen aus verschiedenen Ländern zeigten deutlich, wie viel Nicht-Europa wir hätten. Europa habe jedoch nur dann eine Chance, wenn man sich gemeinschaftlich um europäische Belange kümmere und Einzelinteressen nicht in den Vordergrund rückten. Pat Cox mahnte eindringlich, die Jugendarbeitslosigkeit in den Krisenländern der EU rigoros zu bekämpfen.

 

,,Das Rückgrat von Europa ist Deutschland und Frankreich" so Maurice Gourdault-Montagne, Botschafter der Französischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland, in seinem Beitrag. Wichtige gemeinsame Ziele seien die Ankurbelung des Wachstums und die Schaffung einer Bankenunion.

Elmar Brok MdEP, Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments, betonte, es gelte in Europa die größte Krise seit 1929 zu meistern. Diese Krise sei nicht dadurch entstanden, dass Regeln gebrochen worden wären, sondern der Fehler läge darin, dass im Vorfeld keine verbindlichen Regeln aufgestellt worden seien, so Brok.

 

Für eine hitzige Diskussion sorgte die Rede des Briten Ashley Fox MdEP, Stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Konstitutionelle Fragen des Europäischen Parlaments. England sei nicht zufrieden mit der Richtung der Europäischen Union, so Fox. Unter dem Strich hätte die EU England bis heute mehr Geld gekostet als eingebracht. Dieser Zustand sei den Bürgern seines Landes nur sehr schwer zu vermitteln. England habe sich noch nicht endgültig von der EU verabschiedet, aber das Vertrauen schwinde und wenn man so weiter mache wie bisher, werde diese Ehe mit einer Scheidung enden, betonte Fox.

 

Unter der Moderation von Udo van Kampen, Leiter des ZDF-Studios in Brüssel, diskutierten im Anschluss hochrangige Vertreter aus Industrie und Bankwesen zum Thema ,,Europa im globalen Wettbewerb - welche Wachstumspotenziale hat die EU?".

 

Uwe Fröhlich, Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, stellte fest, dass die letzte Zinssenkung der EZB keine Impulse mehr gebracht habe. Zudem habe er die Sorge, die EZB würde händeringend nach neuen Handlungsfeldern suchen bzw. auf politisch noch nicht geklärten Handlungsfeldern tätig werden. Er forderte die EZB auf, sich ausschließlich auf ihr gesetzlich festgelegtes Mandat zu beschränken.

 

Yves Mersch, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, räumte ein, dass die Ineffizienz von Zinssenkungen durch die EZB umso größer werde, je näher man sich der ,,Null-Linie" nähere. Weitere Werkzeuge stünden jedoch zur Verfügung. Konkrete Maßnahmen und Zeitpläne nannte er nicht. Mersch forderte vehement die Einführung einer europäischen Bankenunion und -aufsicht sowie eines europäischen Abwicklungsmechanismus. Banken müssten durch diesen Mechanismus in Zukunft privatrechtlich abgewickelt werden können, ohne den Steuerzahler zu belasten, betonte Mersch.

 

Tilman Todenhöfer, Geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand, machte deutlich, dass die Regierungen der EU-Krisenländer die eigene Verantwortung für die wirtschaftliche und finanzielle Misere gerne nach Deutschland oder Brüssel verschieben würden. Eine Anti-Deutsche-Stimmung in großen Teilen der jeweiligen Bevölkerung sei die Folge. Es gelte jedoch, die notwendigen Strukturmaßnahmen weiter umzusetzen und so die Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen. Bereits 2014 würden sich erste Erfolge, insbesondere in Spanien, einstellen. Todenhöfer forderte die rasche Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit in den EU-Krisenländern. Eine ganze Generation junger Menschen dürfe nicht verloren gehen und womöglich in die Arme von Extremisten getrieben werden.

 

Höhepunkt Und Abschluss des Karlspreis-Europa-Forums ist ein festliches Bankett zu Ehren der Preisträgerin, bei dem Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen, die Ansprache halten wird.

 

Weitere Informationen zum Internationalen Karlspreis zu Aachen gibt es unter

www.karlspreis.de .

 

 

 

 

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Aachener Luftreinhalteplan zeigt Wirkung

Alles rund um Aachen Weitere Anstrengungen sind nötig, um Grenzwerte bis 2015 einzuhalten.

Das Landesumweltamt NRW in Essen hat jetzt die Ergebnisse der
landesweiten Luftqualitätsmessungen ausgewertet und veröffentlicht. In
Aachen werden die Luftschadstoffe an zwei Stationen gemessen: in der
Innenstadt an der stark vom Verkehr belasteten Wilhelmstraße und in
Burtscheid, südlich der Innenstadt. Die Messergebnisse belegen, dass der
seit dem Jahr 2009 gültige Luftreinhalteplan (LRP) Wirkung zeigt. In dem
Plan sind rund 40 Abhilfemaßnahmen aufgeführt.

Beim Feinstaub gab es an der verkehrsbelasteten Wilhelmstraße seit 2009
einen erheblichen Rückgang der Jahresmittelwerte von 33 Mikrogramm pro
Kubikmeter (µg/m³) auf 27 µg/m³ in 2012. Dies bedeutet einen Rückgang
der Schadstoffbelastung um rund 20 Prozent in vier Jahren. Der
Jahresmittelgrenzwert der Europäischen Union (EU) von 40 µg/m³ wird
damit von Jahr zu Jahr immer deutlicher unterschritten. ,,Ein echter
Pluspunkt für die Menschen, die in der Stadt wohnen", sagt
Umweltdezernentin Gisela Nacken.

Auch die Tagesgrenzwerte für Feinstaub haben sich seitdem unterhalb der
35 zulässigen Überschreitungstage stabilisiert. Vor allem die seit
Oktober 2010 gültige Aachener Festbrennstoff-Verordnung gilt in
Fachkreisen als besonders wirksame Reduktionsmaßnahme. Dennoch sind auch
in Zukunft Überschreitungen nicht ganz auszuschließen, da auch die
Witterung einen maßgeblichen Einfluss auf die Anzahl der
Überschreitungstage hat.

Erfreulich ist auch, dass beim Schadstoff Stickstoffdioxid (NO2) der
Trend seit 2009 ebenfalls erkennbar nach unten zeigt. Seit 2009
reduzierte sich der Wert von 56 µg/m³ auf 51 µg/m³ in 2011. Das ist eine
Verringerung von zehn Prozent in drei Jahren. Im Jahr 2012 stieg der
Wert dagegen leicht auf 52 µg/m³ an.

Mitverantwortlich hierfür ist aus Sicht der Fachverwaltung, dass in
diesem Jahr an der Wilhelmstr. über fast drei Monate hinweg größere
Straßenbaumaßnahmen erfolgten: Markierungsarbeiten für Radwege und
Teilerneuerung der Straßendecke führten zu erheblichen Staus und damit
zu hohen Schadstoffemissionen.

Da der Grenzwert für NO 2 aber 40 µg/m³ beträgt und die EU das Jahr
2015 als Zeitziel zur Einhaltung dieses Grenzwertes verbindlich
vorgegeben hat, ist die Stadt aufgefordert, weitere wirksame Maßnahmen
zu ergreifen. Auch daher wird die Luftreinhalteplanung auch in den
kommenden Jahren ein Umweltthema für die Stadt Aachen bleiben.

Fazit und Ausblick

Umweltdezernentin Gisela Nacken sagt: ,,Noch immer bieten sich
zahlreiche kommunale Optionen zur Verbesserung der Luftgüte. Unser
Auftrag ist, die Lebensqualität in unserer Stadt ganz im Sinne der
Menschen, die hier wohnen, zu verbessern. Wir werden unser Konzept zur
Einhaltung der Luftgütekriterien mit den örtlichen Partnern
fortentwickeln. Und natürlich setzte ich dann auch auf die Zustimmung
der Politik. Bislang genießt unser Ansatz dort eine breite
Unterstützung."

Die Aufstellung eines integrativen und von vielen Partnern getragenen
Luftreinhalteplans mit fast 40 Einzelmaßnahmen hat sich als erfolgreich
und effektiv erwiesen. Bislang ist es in Aachen ohne Umweltzonen
gelungen, die Luftqualität signifikant zu verbessern. Bessere Bus- und
Regionalbahnangebote, 10000 neue Jobtickets, viele neue
,,Carsharing"-Nutzer, verbesserte Angebote im Radverkehr und
viele andere Maßnahmen haben positive Spuren hinterlassen.

Im Zuge der Fortschreibung der Luftreinhalteplanung soll dieser
kooperative Ansatz weiter entwickelt und konkretisiert werden. Dabei
gelten einige Handlungsfelder schon jetzt als gesetzt: zum Beispiel
Radverkehr, Elektromobilität und Öffentlicher Personennahverkehr. Aber
auch neue Ideen im Bereich alternativer Kraftstoffe oder die ausgedehnte
Stadtbegrünung sollen aufgegriffen und auf ihre Realisierungschancen
überprüft werden.






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Historische Bunker und idyllische Waldlandschaften - der Wandertag

Alles rund um Aachen StädteRegion Aachen. Die ersten Sonnenstrahlen durften wir schon genießen und vielleicht hat das ein oder andere Paar verstaubter Wanderschuhe den Weg aus dem Keller bereits gefunden. Was jetzt noch fehlt, ist eine geeignete Strecke, die unseren Erkundungsdrang nach dem langen Winter stillt.

Für alle großen und kleinen Entdecker bietet der 34. Wandertag der StädteRegion die Möglichkeit, am Sonntag, 16. Juni, ,,raus aus dem Alltag und rein in den Buhlert" zu kommen. Egal ob mit dem Kegelclub, der besten Freundin oder ganzen Familien: Jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen!

Zwischen 8:00 Uhr und 11:00 Uhr geht es auf dem Sportplatz des RSV Hertha Strauch 1921 e.V. (Sonnenstraße, 52152 Simmerath-Strauch) los, der den diesjährigen Wandertag ausrichtet. Alle Teilnehmer erhalten am Startpunkt Kartenmaterial zu drei unterschiedlichen Routen. Das Tempo kann selbst bestimmt werden und so können alle ganz entspannt die umliegende Natur genießen. Auf der leichten Strecke geht es auf rollstuhl- und kinderwagengeeigneten Wegen fünf Kilometer rund um Strauch. Die sehr beliebte Mitteldistanz führt 15 Kilometer durch die wunderschöne Natur der Eifel, entlang des Tiefenbachs, vorbei an versteckten Bunkergruppen und mitten durch die ruhige Waldlandschaft des Buhlerts. Durch das tief eingeschnittene Tal des Nationalparks geht es auf der anspruchsvollen 25-km-Route. Die idyllische gelegene Mestrenger Mühle lädt dort zum Verweilen ein.

Ein Startgeld wird nicht erhoben. Auch eine Anmeldung ist nur für Gruppen mit mehr als 15 Teilnehmern erforderlich. Für alle Teilnehmer gibt es als Belohnung einen "Wandertaler" sowie eine nützliche Überraschung. Die drei größten vorangemeldeten Gruppen erhalten zusätzlich von Volkslaufwart Karl-Heinz Plum gestiftete Erinnerungspokale.

Unterwegs und am Ende der Wanderung wird kostenlos Tee ausgegeben. Auf der 25-km-Strecke und im Ziel besteht zudem die Möglichkeit, eine kräftigende Erbsensuppe für nur 2,00 Euro zu erhalten. Auch Kaffee, Kuchen, Grillwaren und diverse Getränke werden im Ziel angeboten. Für das leibliche Wohl ist also bestens gesorgt. Auch bei den Kleinsten wird dank Kinderschminken und Hüpfburg sicherlich keine Langeweile aufkommen.  

Schirmherr und Veranstalter ist Städteregionsrat Helmut Etschenberg:
,,Wer sich gerne im Freien bewegt oder eine weitere reizvolle Seite der StädteRegion erkunden möchte, sollte sich den diesjährigen Wandertag nicht entgehen lassen. Geschichtsträchtige Bunkergruppen, malerische Aussichtsplätze und vieles mehr laden zum Entdecken und Bestaunen ein!"

Getreu dem Motto ,,Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung" findet die Wanderung bei jeder Witterung statt.

Für die Gruppenanmeldung und weitere Rückfragen stehen die Kollegen der Pressestelle der StädteRegion unter der Telefonnummer 0241 - 51981305 oder per Mail (pressestelle@staedteregion-aachen.de) zur Verfügung.

Veranstaltung für Alsdorfer Vereine am 27. Mai: Finanzamt informiert

Alles rund um Aachen StädteRegion Aachen. Am Montag, dem 27. Mai, wird eine Infoveranstaltung speziell für Vertreter der Alsdorfer Vereine angeboten. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Informationen zum Themenkomplex der Gemeinnützigkeit. Hierzu werden fachkundige Referenten des Finanzamtes vortragen. Die gemeinsame Veranstaltung der Stadt Alsdorf und der StädteRegion Aachen beginnt um 18:30 Uhr im Ratssaal, Hubertusstraße 17, 52477 Alsdorf.

Herzlich eingeladen sind dabei alle Vertreter der ehrenamtlichen Vereine Alsdorfs. Bei der Veranstaltung ist nach der Begrüßung durch den Bürgermeister Alfred Sonders eine kurze Einführung in das Thema ,,Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit durch Information und Austausch" durch den Ehrenamtsbeauftragten der StädteRegion Aachen, Theo Steinröx, geplant.
Den Themenschwerpunkt des Abends machen Ausführungen unter dem Motto ,,Gemeinnützigkeit - Bedeutung, Erlangung, Erhaltung und Vorlage der entsprechenden Unterlagen beim Finanzamt" aus.
Hier werden Sebastian Pinell und Manfred Josef Küttelwesch vom Finanzamt Aachen-Kreis lebendig und vor allem praxisbezogen vortragen. Sie behandeln alle Themen, bei denen Vereine mit dem Finanzamt in Kontakt kommen. So zum Beispiel: Kassenführung, Ansparmöglichkeiten bei vorgesehenen Investitionen, Steuerpflicht, Haftung der Vorstände, Spenden und Spendenbescheinigungen, aber auch Gefährdungen der Gemeinnützigkeit. Nach dem rund 20-minütigen Vortrag haben dann auch alle Vereinsvertreter die Chance, direkte Fragen an die Fachmänner des Finanzamtes zu stellen.
 
Zum Abschluss geht es dann noch einmal um das liebe Geld: Dabei informiert der Ehrenamtsbeauftragte der StädteRegion, Theo Steinröx über Fördermöglichkeiten für Sport, Brauchtum, Kultur und Soziales in der StädteRegion Aachen. Die kostenlose Veranstaltung endet voraussichtlich gegen 20:00 Uhr. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Jugendbus Chill out rollt wieder an

Alles rund um Aachen Die Türen des Doppeldeckerbusses mit Jugendcafé öffnen sich ab dem 16.
Mai bis zum 30. September wieder jeden Donnerstag von 18 bis 21 Uhr für
alle Jugendlichen ab 12 Jahren. Die ,,Haltestelle" des Busses ist vor
der Kirche in der Heinrich-Holland-Straße.

Das gemeinsame Projekt von Chill Out e.V. und dem Abenteuerspielplatz
des Kinderschutzbundes Aachen ,,Zum Kirschbäumchen" wird mit
städtischen Mitteln gefördert und soll in den Sommermonaten eine
zusätzliche Anlaufstelle für Jugendliche des Viertels schaffen.








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Kuratorenvortrag und Vatertag Suermondt-Ludwig-Museum

Alles rund um Aachen Eine Kuratorenführung durch die Ausstellung ,,Made in Utrecht" gibt es
am Mittwoch, 8. Mai, um 18.30 Uhr im Suermondt-Ludwig-Museum. Kurator
Michael Rief stellt die Meisterwerke der Bildhauerkunst und ihre
Entstehungsgeschichte vor.

Am Vatertag, 9. Mai, genießen Väter traditionell freien Eintritt ins
Suermondt-Ludwig-Museum. Öffentliche Führungen durch die
Sonderausstellung gibt es an Christi Himmelfahrt um 12 und 15 Uhr.









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Berufsrückkehr: Info-Mobil macht am 16. Mai Station in Herzogenrath

Alles rund um Aachen StädteRegion Aachen / Herzogenrath.Die mobile Informations- und Beratungsstelle rund um Themen wie Wiedereinstieg und Berufsrückkehr (Info-Mobil) macht am Donnerstag, dem 16. Mai, in Herzogenrath Station. Dort ist die Beraterin vom Amt für Kultur und Empirische Forschung der StädteRegion Aachen, Ute Schreiber, auf dem Ferdinand-Schmetz-Platz anzutreffen. In der Zeit von 9 bis 12:00 Uhr steht sie fachkompetent für alle Fragen von Wiedereinsteigerinnen und Berufsrückkehrerinnen in Sachen Orientierung, Qualifizierung und Bewerbung zur Verfügung.

Interessierte aus Herzogenrath und Umgebung haben Gelegenheit, in einem kostenlosen und vertraulichen Gespräch nützliche Informationen für die Planung des eigenen Berufsweges sowie über Möglichkeiten der Unterstützung zu erhalten. Darüber hinaus werden Beratungen zur individuellen Arbeitszeitorganisation angeboten. Im Info-Mobil liegen zudem Unterlagen zu Qualifizierungsmöglichkeiten in der Region sowie Informationen zum Start in die Selbständigkeit und über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus.

Der gesamte Fahrplan des Info-Mobils für das erste Halbjahr 2013 ist im Internet unter www.staedteregion-aachen.deeinzusehen.

Metalldiebe vorläufig festgenommen

Polizeibericht Aachen (ots) - In der vergangenen Nacht konnte die Polizei drei
Tatverdächtige nach Metalldiebstahl festnehmen. Die drei aus Aachen
stammenden Männer im Alter von 19 bis 26 Jahren wurden durch einen
Zeugen dabei beobachtet, wie sie gegen 2 Uhr auf der Hanbrucher
Straße Metall von einer Baustelle in einen Lkw einluden. Der Zeuge
rief sofort die Polizei, die den Lkw und die drei Verdächtigen vor
Ort antrafen. Im Lkw befanden sich weitere Gegenstände, die aus
Diebstählen stammen könnten. Die Gegenstände wurden sichergestellt.
Nachdem die Verdächtigen vernommen wurden und ihre Fingerabdrücke
abgeben mussten, wurden sie wieder entlassen.



Originaltext:         Polizei Aachen

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