Spinnennetze aus Nanofasern
RWTH-Forscher veröffentlichen Studie zur biologischen Funktion cribellater Spinnenseide. Als cribellate Spinnen werden solche bezeichnet, die im Gegensatz zu den meisten anderen Spinnen keinen Kleber auf ihre Fäden legen, sondern in der Lage sind, die Seide zu komplexen Geweben zu verarbeiten. Dies geschieht durch Verknüpfung von bis zu 40.000 Nanofasern. Der Faden ist dadurch vollständig trocken und dennoch klebrig. Diese Fähigkeit zur Verarbeitung von Nanofasern ist sowohl im Tierreich als auch in technischen Entwicklungsprozessen einzigartig.

Bild: Hana Adamova
Bildunterschrift: Mit Fangfäden von Uloborus plumipes aus der Gattung der Federfußspinnen bedeckte Fruchtfliege