Das Aachener Rathaus hat eine sehr lange Geschichte: Begonnen hatte sie im Jahre 1330, als der damalige Teil der Pfalzkapelle zur Nutzung im Sinne eines Rathauses freigegeben wurde. Ab da an wurden stetig Umgestaltungen und modernisierungen des Gebäudes vorgenommen.

Eine der bedeutesten wurde im Jahre 1727 vorgenommen als der Rat die Modernisierung des Baus beschloß. Der Bau bekam von da an einen barokken Stil. Im 19. Jahrhundert wurden dann die Zwischenwände in der 1. Etage herausgerissen und der Krönungssaal wurde bemalt. Schöpfer der zahlreichen Wandfresken, die Szenen aus dem Leben Karls des Großen zeigen, war der Aachener Maler Alfred Rethel. Er erhielt diese Ehre,durch einen im Jahre 1839 eigens für diesen Zweck ausgerichteten Wettbewerb vom Kunstverein Rheinland und Westfalen, den er für sich entscheiden konnte. Danach wurden einige gestalterische Umbauten an der Aussenfasse vorgenommen und ein quadratischer Turm zur Stützung des Gebäudes erbaut. Die weiteren benötigten Maßnahmen zur Instandhaltung ließen aber noch lange auf sich warten.

Erst im Jahre 1883 als ein übergreifender Brand die Dächer des Rathauses und der Türme zerstörte, musste über eine Renovierung nachgedacht werden. Diese wurden nach dem Entwurf von Georg Frentzen im Jahre 1903 realisiert.

Im zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus dann wieder schwer beschädigt. Es traf widerum die schon vorher betroffenen Dächer. Im März 1946 begann dann der Wiederaufbau.
Nachdem nun der Wiederaufbau mehr als ein halbes Jahrhundert zurückliegt werden heute immer wieder neuerlich benötigte Renovierungsarbeiten ausgeführt.

Im Rathaus wurde 1978 das größte Glockenspiel der Welt im Marktturm des Aachener Rathauses mit 49 Glocken installiert.

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