Printen haben in Aachen das ganze Jahr Saison - nicht nur zur Weihnachtszeit. Nicht umsonst wird Aachen auch als Kaiser- & Printenstadt bezeichnet. Der Name Printe kommt von dem Begriff print = drucken. Die ursprünglichen Printen wurden durch Holzformen in ihre Form gebracht. Durch die Formen enstanden verschiedene Figuren. Sehr beliebt waren Madonnen und Heilige, aber auch Tierre und Blumen, gut gekleidete Damen, Soldaten, Bautpaare oder aber Kutschen wurden damals gerne gekauft. Allerdings waren diese recht hart, so dass vor mehr als 100 Jahren der Teig mit Zucker und Sirup verfeinert wurde. Weil der Teig nun aber flüssiger war, konnte man aus ihm die kunstvollen Bilder nicht mehr formen. Man rollte von nun an den Teig aus und schnitt ihn in Streifen. So entstand die heutige Schnittprinte.

Printen gibt es in allerlei Auswahl: natur als Kräuterprinten, mit Schokoladenüberzug oder mit Zuckerglasur, weiche Printen und harte Printen, Printen mit Nüssen und Mandeln oder auch welche mit Marzipan. Es wäre nicht die Stadt Aachen, wenn es zu den Printen nicht auch die entsprechenden Sagen und Annektoden gäbe.

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