Karl der Große wurde 748 geboren und 768 gekrönt in Noyon zum König der Franken. 800 zum Weihnachtsfest krönte ihn Papst Leo III. im Petersdom zu Rom zum Kaiser. Im Jahre 794 ließ Karl der Große in Aachen, wo auch schon sein Vater Pipin eine Villa besaß, eine Pfalz errichten. Er wollte damit Aachen, vor allem auf Grund der heißen Quellen, zum Rom des Nordens machen. Wo heute der Dom und das Rathaus stehen, ließ Karl sich seine Pfalz bauen. Auch das römishe Bad ließ er wieder herrichten.
Den Namen "Karl der Große" verdankte Kaiser Karl seiner Größe. Denn er war mit seiner zur damaligen Zeit ungewöhnlichen 1,90 m Körpergröße der wohl größte Herrscher seiner Zeit. Sein Gesicht zierte ein Schnurrbart und seine Erscheinung wirkte sehr majestätisch. Seine Stimme, die viel zu hell klang, passte irgendwie nicht zu einem königlichen Mann. Er aß mit Vorliebe Braten und es gelang ihm trotz seiner Frömmigkeit nicht, die Fastenzeit einzuhalten.

Fit bis ins hohe Alter hielt er sich durch Schwimmen, Reiten und Jagen.