1. Ausstellungen

 

Christina Kubisch

The Emergence of Sound

24.05. – 20.09.2026

Mit The Emergence of Sound präsentiert das Ludwig Forum Aachen eine umfassende Überblicksausstellung der Klangkünstlerin und Komponistin Christina Kubisch (*1948 in Bremen, lebt und arbeitet in Berlin). Seit über fünf Jahrzehnten arbeitet Kubisch entlang der Grenzbereiche von Komposition, Installation und Performance bis hin zu intermedialen Videosituationen. In ihren künstlerischen Erforschungen sind Klang und Geräusch nicht lediglich Produkte physikalischer Prozesse oder rein musikalisches Material. Vielmehr versteht Kubisch sie als kulturelle und natürliche Triebkräfte, mit welchen sie weit gespannte relationale Felder um ästhetische, raumbezogene, technische, naturwissenschaftliche, infrastrukturelle und gesellschaftliche Themen bearbeitet.

Ausgehend von frühen intermedialen Arbeiten und Performances der 1970er Jahre über installative Klanginstallationen der 1980er und 1990er Jahre bis hin zu einer ortsspezifisch gesetzten Klanglandschaft der frühen 2020er Jahre ermöglicht die Ausstellung The Emergence of Sound tiefe Einblicke in zentrale Arbeitsfelder der Klangkunstpionierin. Teils nie zuvor gezeigte Partituren, Arbeitsskizzen, dokumentarisches Archivmaterial und Hörproben veranschaulichen darüber hinaus Arbeitsprozesse und ihr musikalisches und künstlerisches Umfeld. Ihre Praxis der 1970er Jahre steht in unmittelbarer Verbindung zur Geschichte des Ludwig Forums, das zu jener Zeit mit dem Ziel gegründet wurde, mit seinem Programm eine Entgrenzung der Künste zu fördern. Die kontextuellen Zusammenhänge werden mit ergänzenden Arbeiten aus den im Ludwig Forum bewahrten Sammlungsbeständen beleuchtet. Mit einer für die Stadt Aachen konzipierten Fassung ihrer Electrical Walks wird die Ausstellung bis in den öffentlichen Raum erweitert. Die Termine werden während der Laufzeit der Ausstellung stattfinden und zeitnah bekannt gegeben.

Kuratiert von Miriam Schmidt.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Peter und Irene Ludwig Stiftung und die Karin und Uwe Hollweg Stiftung.

 

Christina Kubisch

Electrical Walks Aachen

21.06.– 23.08.2026

Seit 2003 erforscht und kartiert Christina Kubisch die elektromagnetischen Felder von Städten und macht sie in ihren Electrical Walks mit eigens konzipierten Induktionskopfhörer akustisch erfahrbar. Entdecken Sie die elektrischen, elektronischen und digitalen Geräte, die uns umgeben: Lichtsysteme, Transformatoren, elektronische Diebstahlsicherungen, Überwachungskameras, drahtlose Internetzugänge, Hochspannungsleitungen, Mobiltelefone, Computer, Bankautomaten, Antennen, Leuchtreklamen, Navigationssysteme etc. bilden ein Netz von Stromfeldern, die, unsichtbar wie unter einem Tarnmantel versteckt, doch von unglaublicher Präsenz sind.

Für ihre Ausstellung The Emergence of Sound (24.5.–20.9.2026) hat Christina Kubisch einen neuen, zweiteiligen Electrical Walk konzipiert, den Sie eigenständig erlaufen können: Der Forum Walk durch das Ludwig Forum lässt Sie das Gebäude und die ausgestellten Kunstwerke nicht nur mit dem Auge, sondern auch mit dem Ohr neu wahrnehmen. Die elektromagnetischen Klänge von Lichtskulpturen, Videomonitoren und anderen Arbeiten sind in vielen Werken präsent.

Mit dem City Walk können Sie vom Ludwig Forum in die Aachener Innenstadt spazieren und dabei die akustische Präsenz der urbanen Infrastruktur entdecken. Gehen Sie mit einem elektromagnetischen Kopfhörer zu den angegebenen Orten und machen Sie Ihre individuellen Entdeckungen.

Der Verleih der elektromagnetischen Kopfhörer an der Kasse des Ludwig Forums ist kostenlos. Sie werden gebeten, Ihre Telefonnummer sowie einen Ausweis zu hinterlegen, den Sie am Ende des Rundgangs zurückerhalten. Bitte beachten Sie, dass eine Rückgabe der Kopfhörer nur innerhalb der Öffnungszeiten möglich ist.

Der Electrical Walk Aachen ist die Nr. 98 der weltweit realisierten Serie von Christina Kubischs elektromagnetischen Spaziergängen.

 

30 Werke für 100 Tage –

Die Sammlung Ludwig und die Gegenwartskunst

28.06. – 18.10.2026

Die Ausstellung geht für 100 Tage zurück zu den frühen Erwerbungen zeitgenössischer Kunst des Aachener Sammlerehepaares Peter und Irene Ludwig. Bis zum Herbst 2026 präsentieren wir rund 30 Highlights der US-amerikanischen Bestände des Ludwig Forums aus der Zeit ab 1960 – ein Moment, in dem man heute oft den Beginn der „Gegenwartskunst" verortet. Ergänzt werden sie in jeweils durch Kunst, die zeitgleich in Europa und Lateinamerika entsteht.

 

Der US-amerikanische Kunstkritiker Arthur C. Danto (1923–2013) nimmt 1964 beim Anblick der Werke Andy Warhols einen Bruch wahr, den er durch ein Gefühl der „Ununterscheidbarkeit" von Kunst und Nicht-Kunst begründet: Der Kontext, in dem ein Werk zu sehen ist, wird wichtiger als der individuelle Ausdruck von Künstler*innen. Es ist der Beginn einer neuen Form des Realismus, der eine Durchlässigkeit für das Alltägliche hat und spiegelt, wie Wahrnehmung durch Medienkonsum geprägt ist.

Zur selben Zeit beginnen Irene und Peter Ludwig sich auf ihren Geschäftsreisen nach New York für Gegenwartskunst zu interessieren: Pop Art, Minimalismus und weitere parallele Strömungen bieten in den USA ein Gegenmodell zur Kunst der Nachkriegsjahre und verorten Kunst im Hier und Jetzt – ein Bedürfnis, das in der jungen Bundesrepublik der Wirtschaftswunderjahre ein besonderes Echo findet. Die Ludwigs kaufen und präsentieren als erste deutsche Kunstsammler*innen in den 1960er Jahren etwa 150 heute bedeutende Werke der Pop Art und lösen damit einen Trend aus: „American Pop really turns on German Art-Lovers" (New York Times, 27. Nov. 1970).

Die Sammlungspräsentation zeigt zwei wichtige Strömungen der 1960er Jahre: Die Pop Art und den Minimalismus. Statt auf Subjektivität und Innerlichkeit setzen beide Strömungen affirmativ auf die Kühle der Oberfläche und auf ihre eigene materielle Realität. Ein dritter Abschnitt der Ausstellung zeigt auf, wie ab den 1980er Jahren die Subjektivität in den Diskurs zurückkehrt: Künstler*innen, deren Lebensweg von emanzipatorischen Kämpfen geprägt ist, wie Jean-Michel Basquiat (1960–1988) oder Lady Pink (*1964), verarbeiten in ihren Arbeiten persönliche, emotionale und mediale Erfahrungen. Ihre Werke schaffen eine Art des Erzählens, die Körperlichkeit, Identität und Rebellion im Klammergriff der Gegenwart thematisiert.

Mit Arbeiten von Jo Baer, Jean-Michel Basquiat, María Magdalena Campos-Pons, Lygia Clark, Don Eddy, Erró, Richard Estes, Ralph Ladell Goings, Duane Hanson, Alex Hay, Valerie Jaudon, Jasper Johns, Lady Pink, Roy Lichtenstein, Robert Longo, Lee Lozano, Piero Manzoni, Rissa, John Salt, José Toirac, Andy Warhol und Peter Young.

 

 

Centaur – Mensch und Pferd

Eine Filminstallation

17.05. – 23.08.2026

Während diesen Sommer mit der Reit-WM in Aachen der Pferdesport gefeiert wird, präsentiert das Ludwig Forum eine thematisch korrespondierende Filminstallation. Unter dem Titel Centaur (dt. Kentaur / Zentaur), ein Mischwesen der griechischen Mythologie aus Pferd und Mensch, werden zwei Kurzfilme auf einer großen Projektionsfläche in der zentralen Ausstellungshalle des Museums gezeigt, die auf sehr unterschiedliche Art und Weise um das Thema Mensch und Pferd kreisen.

Titelgebend ist der gleichnamige Film Centaur (2020) der deutsch-iranischen Künstlerin und Filmemacherin Yalda Afsah (*1983), die sich eindringlich mit den komplexen Strukturen von Mensch-Tier-Beziehungen beschäftigt. Zwischen Fürsorge und Kontrolle, Identifikation und Manipulation gibt der Film intensive, dokumentarische Einblicke in den Mikrokosmos der Pferdedressur. Als intime Beobachterin der Interaktion zwischen Mensch und Pferd, nimmt die Künstlerin mit der Dressur eine nicht unumstrittene Form der Domestizierung in den Blick und wirft kontroverse Fragen auf: Wer hat die Kontrolle über wen? Wer lenkt, wer folgt?

Auf humorvoll-poetische Weise nähern sich das Schweizer Künstlerduo Marianne Halter (*1970) und Mario Marchisella (*1972) dem Thema in Pferde über Wiese (2014). Der Kurzfilm zeigt einen halsbrecherischen Ritt auf einem Fahrrad: Ein Mann in schwarzem Anzug fährt einen Hügel hinunter, begleitet von Hufgetrappel und Pferdewiehern, die aus einer ans Rad gebundenen Lautsprecherbox ertönen. Vor das absurde Bild eines Fahrradfahrers mit wild ausschlagendem Lautsprecher tritt unweigerlich und mächtig das Bild einer großen Pferdeherde, die an den Betrachtenden vorbeigaloppiert. Die Künstlerin Marianne Halter und der Künstler und Musiker Mario Marchisella realisieren ihre gemeinsamen Arbeiten aus der Beschäftigung mit Raum und Aktion, Klang und Bild. Ausgehend von alltäglichen Handlungen und Orten spielen sie mit Brüchen von sinnlichen Signalen – wie hier zwischen Bild und Ton –, um neue Assoziationen zu eröffnen.

Kuratiert von Esther Boehle.

Die Filminstallation findet im Rahmen des Aachen WM Specials statt.

 

 

In bester Gesellschaft ... mit Ebersbach, Graves, Gronemeyer, Jesdinsky, Koons und Richter

17. Kinder-Förderpreis KUNST

28.06. – 30.08.2026

 

Mehr als 200 Kinder aus der Stadt und StädteRegion Aachen haben in den letzten Monaten mit unterschiedlichen Materialien experimentiert, Ideen gesammelt, gemalt und gestaltet. All das, was zum Thema In bester Gesellschaft ... mit Ebersbach, Graves, Gronemeyer, Jesdinsky, Koons und Richter in den Grundschulkursen des Aachener Modells entstanden ist, präsentiert sich in einer vielseitigen Ausstellung.

Zusammen mit sechs ausgewählten Sammlungsexponaten bilden die Kunstwerke der Kinder einen eigenen, fantasievollen Kosmos, der über die ganzen

 

Sommerferien hinweg im Ludwig Forum zu sehen sein wird. Denn die Kunstwerke der Sammlung möchten etwas Neues erleben, einmal anders betrachtet werden und eine Umgebung finden, in der sie noch nie zuvor gezeigt wurden!

In diesem Jahr wurden aus allen Beiträgen sechs Kunstwerke von einer sechsköpfigen Jury ausgewählt.

Die Vergabe des 17. Kinderförderpreises KUNST erfolgt mit freundlicher Unterstützung der Bürgerstiftung der Sparkasse Aachen.

Künstler*innen der Ausstellung: Kinder der Aachener-Modell-Kurse, Hartwig Ebersbach, Nancy Graves, Ellen Gronemeyer, Bertram Jesdinsky, Jeff Koons und Gerhard Richter

 

Body Matters. Körperlichkeit in der Videokunst der 1970er Jahre

17.03. – 15.11.2026

Mit Arbeiten von Marina Abramović und Ulay, John Baldessari, Ron Hays, Joan Jonas, Hakudō Kobayashi, Robert Morris, Bruce Nauman, Jacques-Louis Nyst, Ulrike Rosenbach

Ende der 1960er Jahre wurden Video und Film zu prägenden Ausdrucksformen der zeitgenössischen Kunst. Das Videoarchiv des Ludwig Forums umfasst rund 200 Arbeiten aus den 1960er und 1970er Jahren, von denen viele wegweisend für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes sind. Die 1970er Jahre gelten als Pionierphase der Videokunst, in der Künstler*innen mit Video- und Filmkameras experimentierten und sich bewusst von etablierten Kunstformen sowie dem Fernsehen abgrenzten. Zentrale Themen waren Körperlichkeit, Selbst- und Fremderfahrung, feministische Kritik, die Reflexion des Mediums selbst sowie soziokulturelle Analysen. Zu ihren ästhetischen Mitteln zählten Spiegelungen, Lichtbrechungen, technische Manipulationen sowie spielerische Momente, Ironie und Humor.

Body Matters präsentiert zehn Arbeiten, die sich auf unterschiedliche Weise mit Körperlichkeit befassen. Hakudō Kobayashi und Bruce Nauman untersuchen den Körper als künstlerisches Medium, Nauman insbesondere im Verhältnis zum Raum. John Baldessari und Jacques-Louis Nyst konzentrieren sich auf einfache Gesten – Interaktionen zwischen einer Hand und einem Hut oder einer Spiralfeder. Ron Hays beobachtet Hände beim Klavierspiel, während Robert Morris das Zusammenspiel von Körper, Raum und skulpturalen Elementen auf einen 16mm-Film festhält.

Unter dem Einfluss der sozialen Bewegungen in den USA, insbesondere der Bürgerrechtsbewegung, verbreitete sich in den 1970er Jahre unter dem Begriff body politics die Einsicht, dass Körper auf vielfältige Weise politisch sind. Der Leitsatz der Frauenbewegung lautete in jener Zeit: „The personal is political" [Das Persönliche ist politisch]. Ein zentrales Anliegen war dabei das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper. Der künstlerische Feminismus, wie ihn Joan Jonas und Ulrike Rosenbach prägten, nutzte die Medien Film und Video, um Geschlechterrollen, patriarchale Strukturen, stereotype Frauen- und Familienbilder, Schönheitsnormen und die Objektivierung des weiblichen Körpers kritisch zu beleuchten. Auch Marina Abramović und Ulay (Frank Uwe Laysiepen) thematisieren in ihren gemeinsamen Arbeiten zwischenmenschliche Beziehungen, Abhängigkeiten und Machtverhältnisse zwischen Mann und Frau.

Kuratiert von Holger Otten

 

2. Veranstaltungen

 

Centaur – Mensch und Pferd

Führung mit Esther Boehle (Kuratorin)

Do, 20.08.2026, 18 Uhr

 

Esther Boehle gibt eine Einführung zu der von ihr kuratierten Filminstallation Centaur – Mensch und Pferd.

Während diesen Sommer mit der Reit-WM in Aachen der Pferdesport gefeiert wird, präsentiert das Ludwig Forum eine thematisch korrespondierende Filminstallation. Unter dem Titel Centaur (dt. Kentaur / Zentaur), ein Mischwesen der griechischen Mythologie aus Pferd und Mensch, werden zwei Kurzfilme auf einer großen Projektionsfläche in der zentralen Ausstellungshalle des Museums gezeigt, die auf sehr unterschiedliche Art und Weise um das Thema Mensch und Pferd kreisen: Centaur (2020) der deutsch-iranischen Künstlerin und Filmemacherin Yalda Afsah (*1983) und Pferde über Wiese (2014) des Schweizer Künstlerduo Marianne Halter (*1970) und Mario Marchisella (*1972).

Keine Anmeldung erforderlich. Treffpunkt: Museumskasse. Kosten: 3,- € zzgl. Museumseintritt.

 

3. Kurse und Führungen

 

Sommerferienkurse für Kinder und Jugendliche

Alle Workshops kosten 10 €. Wir danken der STAWAG für die Förderung!

 

Klingt gut

Ferienkurs mit Maurice Graf, Künstler und Fotograf

Dreitägiger Workshop für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren

Mi 22.07. – Fr 24.07.2026, 10–15 Uhr

 

Die Klangkünstlerin und Komponistin Christina Kubisch macht verborgene Geräusche wahrnehmbar. Mit speziellen Kopfhörern sind zum Beispiel Elektrizität und Störgeräusche zu hören. Im Workshop findest du heraus, welche Geräusche altem Elektroschrott zu entlocken sind. Mit diesen Klängen kannst du experimentieren, komponieren und deinen eigenen Sound erzeugen. Foto- und Videokamera, iPad und unterschiedlichste Materialien stehen dir zur Verfügung, um deiner Komposition ein Visual zu verleihen. Wer möchte, kann gerne eigene Batterie-betriebene Geräte wie Radio, Radiowecker, Kassettenrekorder, etc. mitbringen.

 

Max. 10 Teilnehmer*innen

 

Hüttisti

Ferienkurs mit Céline Leuchter, Szenografin und Elli Ott, Künstlerin und Bootsbauerin

Dreitägiger Workshop für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren

Mi 12.08. – Fr 14.08.2026, 10 – 15 Uhr

 

In der neu eingerichteten Holzwerkstatt des Ludwig Forums wird gebohrt, gesägt, geklebt und gesteckt: Als Hüttistinnen und Hüttisten bauen wir detailreiche Miniaturmodelle. Wir überlegen uns, wer in unseren Hütten leben könnte und wie wir den Lebensraum dieser winzigen Wesen und Kreaturen gestalten könnten. Aus Blechen und Naturmaterialien wie Ästen und Hölzern entstehen kleine, geheimnisvolle Welten.

 

Max. 20 Teilnehmer*innen

 

Regelmäßige Veranstaltungsangebote

Inside Museum – Depotführung

Einmal im Monat ermöglichen die Restauratorinnen des Ludwig Forums einen Blick hinter die Kulissen und führen eine kleine Gruppe durch das Depot und die Restaurierungswerkstatt des Museums. Ausgehend von der dreiteiligen Multimonitorinstallation Earth, Moon, Sun (1990) des Videokünstlers Nam June Paik, die derzeit in einem offenen Restaurierungslabor im Museum zu sehen ist,

erhalten Sie spannende Einblicke in die Vielfalt der Sammlung Ludwig und deren Aufbewahrung.

 

Die Depotführung im August entfällt.

Die nächste Depotführung findet am Dienstag, 01.09.2026 von 12 bis 13 Uhr statt.

 

Sonntagsmalerei

Offene Kreativ-Werkstatt für große und kleine Künstler*innen

 

An jedem zweiten Sonntag im Monat findet ein Workshop für Kinder (unter 8 Jahren in Begleitung) und Erwachsene statt. Inspiriert durch die aktuellen Ausstellungen werden in der Werkstatt verschiedene Werkstoffe und künstlerische Techniken erprobt.

 

Die Sonntagsmalerei am 09.08.2026 entfällt aufgrund der Sommerferien.

Die nächste Sonntagsmalerei findet am 13.09.2026 von 14 bis 16 Uhr statt.

 

DIY – DEMO-Workshops in der Kunstwerkstatt

An jedem dritten Wochenende im Monat geben Künstler*innen, Designer*innen und Kunsthistoriker*innen Einblicke in fachspezifische kreative Techniken. In 2-stündigen Demo-Workshops wird auf spezielle Werkstoffe und kreative Methoden eingegangen. Techniken und deren Gestaltungsmöglichkeiten werden demonstriert und können in kleinem Umfang ausprobiert werden. Mit diesem Angebot stellt das Ludwig Forum die vielseitigen Möglichkeiten in Museum und Kunstwerkstatt vor und gibt den Gästen Inspirationen für eigene Projekte mit auf den Weg.

Der DEMO-Workshop am 16.08.2026 entfällt aufgrund der Sommerferien.

Der nächste DEMO-Workshop findet am 20.09.2026 von 14 bis 16 Uhr statt. Das Thema wird in Kürze veröffentlicht.

 

Zeit für Kunst – Öffentliche Führung für Senior*innen

Mi, 19.08.2026, 10.30 – 12 Uhr

 

Im Sitzen und in Ruhe: Speziell für Senior*innen führen erfahrene Kulturvermittler*innen durch die aktuelle Ausstellung des Ludwig Forums Aachen. Während der barrierefreien Führung gibt es die Möglichkeit, sich hinzusetzen und es wird in einem angemessenen Tempo gesprochen.

Im Anschluss an die Führung wird zu einem Austausch bei Kaffee oder Tee eingeladen.

Kosten: 3 € zzgl. Museumseintritt. Treffpunkt: Museumskasse

 

Familienbande

Workshop für Familien

 

Gemeinsam Zeit verbringen und kreativ sein: Familien erkunden an jedem vierten Sonntag im Monat das Ludwig Forum, um anschließend in der Werkstatt gemeinsam ein Kunstwerk zu erschaffen. Malen, Zeichnen, mit Ton oder anderen Materialien werken – ein unvergessliches Erlebnis.

 

Die Familienbanden am  23.08.2026 entfällt aufgrund der Sommerferien.

Die nächste Familienbande findet am 27.09.2026 statt.

 

Öffentliche Führungen

Themenführung durch die aktuellen Ausstellungen

am 2. und 4. Sonntag im Monat, 15 – 16 Uhr                                  

 

09.08.2026

30 Werke für 100 Tage – Sammlung Ludwig

 

23.08.2026

Christina Kubisch. The Emergence of Sound

 

Kosten: 3 € zzgl. Museumseintritt

 

Digital

 

Kunstrauschen – Museumspodcast aus dem Ludwig Forum Aachen auf Spotify und Podigee

Kunstrauschen ist der Museumspodcast aus dem Ludwig Forum Aachen. Hier entdecken Kinder und Jugendliche gemeinsam mit der Kunstvermittlerin und Medienpädagogin Margarethe Grad-Hamburg die unterschiedlichen Ausstellungen, das Museum und alles, was sonst noch so im Ludwig Forum los ist.

 

Podigee (https://podcasta6ad53.podigee.io/)

Spotify (https://open.spotify.com/show/3isYIn7x2FOiM9vfHYi3rL)

 

Information und Anmeldung

Museumsdienst Aachen

+49 241 432 4998

museumsdienst@mail.aachen.de

 

Servicezeiten

Di – Fr 9 – 14 Uhr

 

Alle Kurse im Ludwig Forum Aachen sind barrierefrei und inklusiv.

Für individuelle Absprachen nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Museumsdienst auf.

 

4. Service

 

Ludwig Forum für Internationale Kunst

Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen

Tel.: +49 241 1807-104
Fax: +49 241 1807-101

info@ludwigforum.de

www.ludwigforum.de

 

Das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen ist eine spartenübergreifende, zeitgenössische Kunstinstitution. Sie basiert auf der Sammlung von Peter und Irene Ludwig mit Schlüsselwerken der Pop Art, des Fotorealismus und der europäischen Kunst seit den1960er-Jahren bis heute. Sie ist Ausgangspunkt für ein attraktives und facettenreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm.

 

Öffnungszeiten

Di – Mi 13 – 17 Uhr

Do 10 – 20 Uhr

Fr – So 10 – 17 Uhr

Montag geschlossen

 

„Gemeinsam morgens ins Museum":

Für gebuchte Gruppen und bei vorheriger Anmeldung zu öffentlichen Führungen und Kursen ist das Ludwig Forum auch dienstags und mittwochs von 08.30 bis 13 Uhr geöffnet.

 

Bibliothek

Di – Fr 13 – 17 Uhr sowie nach Vereinbarung

 

Eintritt

10 € I ermäßigt* 6 €

*Ermäßigungen für Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderungen, Arbeitslose, Ehrenamtspassinhaber*innen, Mitglieder der Aachener Museumsvereine

 

Gruppen ab 10 Personen: 6 € p.P.

 

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 21 Jahre sowie Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung (B oder H)

 

Six for Six

Mit der Museumscard „Six for Six" können Sie die fünf städtischen Museen Ludwig Forum Aachen, Suermondt-Ludwig-Museum, Couven-Museum, Centre Charlemagne, Internationales Zeitungsmuseum plus Rathaus besuchen. Das Ticket ist sechs Monate lang gültig und kostet 30 €, ermäßigt 18 €. Es ist in allen Aachener Museen erhältlich, ebenso telefonisch bestellbar unter +49 241 432-4922, -4923 oder -4925, sowie per E-Mail via kulturservice@mail.aachen.de

 

Barrierefreiheit

Über den Parkplatz und Haupteingang erreichen Sie barrierefrei alle Ausstellungsräume, die Bibliothek und die Werkstatt. Weiterhin verfügt das Ludwig Forum über zwei Fahrstühle und ein WC für Menschen mit Behinderung. Auf Anfrage werden zu allen Ausstellungen Themenführungen in Gebärdensprache angeboten. Darüber hinaus begleiten erfahrene Museumspädagog*innen Menschen mit Handicap bei einem individuellen Workshop.

 

Verkehrsanbindung

Bus: Haltestellen Blücherplatz, Ludwig Forum: Linien ab Aachen Hbf 11, 21, 31, 51

 

Mit dem PKW:
- Aus Richtung Düsseldorf/Köln/Lüttich ab Aachener Kreuz A544 bis Europaplatz;

folgen Sie ab Europaplatz der Beschilderung „Ludwig Forum"
- Aus Richtung Maastricht/Antwerpen A4 bis Abfahrt Würselen, Krefelder Straße in Richtung Zentrum, danach der Beschilderung „Ludwig Forum" folgen.

 

Das Ludwig Forum Aachen verfügt über einen Besucherparkplatz, Zufahrt über Lombardenstraße 4; weitere Parkmöglichkeiten befinden sich am Blücherplatz.