1. Ausstellungen

 

Christina Kubisch

The Emergence of Sound

24.05. – 20.09.2026

Mit The Emergence of Sound präsentiert das Ludwig Forum Aachen eine umfassende Überblicksausstellung der Klangkünstlerin und Komponistin Christina Kubisch (*1948 in Bremen, lebt und arbeitet in Berlin). Seit über fünf Jahrzehnten arbeitet Kubisch entlang der Grenzbereiche von Komposition, Installation und Performance bis hin zu intermedialen Videosituationen. In ihren künstlerischen Erforschungen sind Klang und Geräusch nicht lediglich Produkte physikalischer Prozesse oder rein musikalisches Material. Vielmehr versteht Kubisch sie als kulturelle und natürliche Triebkräfte, mit welchen sie weit gespannte relationale Felder um ästhetische, raumbezogene, technische, naturwissenschaftliche, infrastrukturelle und gesellschaftliche Themen bearbeitet.

Ausgehend von frühen intermedialen Arbeiten und Performances der 1970er Jahre über installative Klanginstallationen der 1980er und 1990er Jahre bis hin zu einer ortsspezifisch gesetzten Klanglandschaft der frühen 2020er Jahre ermöglicht die Ausstellung The Emergence of Sound tiefe Einblicke in zentrale Arbeitsfelder der Klangkunstpionierin. Teils nie zuvor gezeigte Partituren, Arbeitsskizzen, dokumentarisches Archivmaterial und Hörproben veranschaulichen darüber hinaus Arbeitsprozesse und ihr musikalisches und künstlerisches Umfeld. Ihre Praxis der 1970er Jahre steht in unmittelbarer Verbindung zur Geschichte des Ludwig Forums, das zu jener Zeit mit dem Ziel gegründet wurde, mit seinem Programm eine Entgrenzung der Künste zu fördern. Die kontextuellen Zusammenhänge werden mit ergänzenden Arbeiten aus den im Ludwig Forum bewahrten Sammlungsbeständen beleuchtet. Mit einer für die Stadt Aachen konzipierten Fassung ihrer Electrical Walks wird die Ausstellung bis in den öffentlichen Raum erweitert. Die Termine werden während der Laufzeit der Ausstellung stattfinden und zeitnah bekannt gegeben.
Kuratiert von Miriam Schmidt.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Peter und Irene Ludwig Stiftung und die Karin und Uwe Hollweg Stiftung.

 

Centaur – Mensch und Pferd

Eine Filminstallation

17.05. – 23.08.2026

 

Während diesen Sommer mit der Reit-WM in Aachen der Pferdesport gefeiert wird, präsentiert das Ludwig Forum eine thematisch korrespondierende Filminstallation. Unter dem Titel Centaur (dt. Kentaur / Zentaur), ein Mischwesen der griechischen Mythologie aus Pferd und Mensch, werden zwei Kurzfilme auf einer großen Projektionsfläche in der zentralen Ausstellungshalle des Museums gezeigt, die auf sehr unterschiedliche Art und Weise um das Thema Mensch und Pferd kreisen.

 

Titelgebend ist der gleichnamige Film Centaur (2020) der deutsch-iranischen Künstlerin und Filmemacherin Yalda Afsah (*1983), die sich eindringlich mit den komplexen Strukturen von Mensch-Tier-Beziehungen beschäftigt. Zwischen Fürsorge und Kontrolle, Identifikation und Manipulation gibt der Film intensive, dokumentarische Einblicke in den Mikrokosmos der Pferdedressur. Als intime Beobachterin der Interaktion zwischen Mensch und Pferd, nimmt die Künstlerin mit der Dressur eine nicht unumstrittene Form der Domestizierung in den Blick und wirft kontroverse Fragen auf: Wer hat die Kontrolle über wen? Wer lenkt, wer folgt?

 

Auf humorvoll-poetische Weise nähern sich das Schweizer Künstlerduo Marianne Halter (*1970) und Mario Marchisella (*1972) dem Thema in Pferde über Wiese (2014). Der Kurzfilm zeigt einen halsbrecherischen Ritt auf einem Fahrrad: Ein Mann in schwarzem Anzug fährt einen Hügel hinunter, begleitet von Hufgetrappel und Pferdewiehern, die aus einer ans Rad gebundenen Lautsprecherbox ertönen. Vor das absurde Bild eines Fahrradfahrers mit wild ausschlagendem Lautsprecher tritt unweigerlich und mächtig das Bild einer großen Pferdeherde, die an den Betrachtenden vorbeigaloppiert. Die Künstlerin Marianne Halter und der Künstler und Musiker Mario Marchisella realisieren ihre gemeinsamen Arbeiten aus der Beschäftigung mit Raum und Aktion, Klang und Bild. Ausgehend von alltäglichen Handlungen und Orten spielen sie mit Brüchen von sinnlichen Signalen – wie hier zwischen Bild und Ton –, um neue Assoziationen zu eröffnen.

Kuratiert von Esther Boehle.

Die Filminstallation findet im Rahmen des Aachen WM Specials statt.

 

 

Body Matters. Körperlichkeit in der Videokunst der 1970er Jahre

17.03. – 05.07.2026

Mit Arbeiten von Marina Abramović und Ulay, John Baldessari, Ron Hays, Joan Jonas, Hakudō Kobayashi, Robert Morris, Bruce Nauman, Jacques-Louis Nyst, Ulrike Rosenbach

Ende der 1960er Jahre wurden Video und Film zu prägenden Ausdrucksformen der zeitgenössischen Kunst. Das Videoarchiv des Ludwig Forums umfasst rund 200 Arbeiten aus den 1960er und 1970er Jahren, von denen viele wegweisend für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes sind. Die 1970er Jahre gelten als Pionierphase der Videokunst, in der Künstler*innen mit Video- und Filmkameras experimentierten und sich bewusst von etablierten Kunstformen sowie dem Fernsehen abgrenzten. Zentrale Themen waren Körperlichkeit, Selbst- und Fremderfahrung, feministische Kritik, die Reflexion des Mediums selbst sowie soziokulturelle Analysen. Zu ihren ästhetischen Mitteln zählten Spiegelungen, Lichtbrechungen, technische Manipulationen sowie spielerische Momente, Ironie und Humor.

Body Matters präsentiert zehn Arbeiten, die sich auf unterschiedliche Weise mit Körperlichkeit befassen. Hakudō Kobayashi und Bruce Nauman untersuchen den Körper als künstlerisches Medium, Nauman insbesondere im Verhältnis zum Raum. John Baldessari und Jacques-Louis Nyst konzentrieren sich auf einfache Gesten – Interaktionen zwischen einer Hand und einem Hut oder einer Spiralfeder. Ron Hays beobachtet Hände beim Klavierspiel, während Robert Morris das Zusammenspiel von Körper, Raum und skulpturalen Elementen auf einen 16mm-Film festhält.

Unter dem Einfluss der sozialen Bewegungen in den USA, insbesondere der Bürgerrechtsbewegung, verbreitete sich in den 1970er Jahre unter dem Begriff body politics die Einsicht, dass Körper auf vielfältige Weise politisch sind. Der Leitsatz der Frauenbewegung lautete in jener Zeit: „The personal is political" [Das Persönliche ist politisch]. Ein zentrales Anliegen war dabei das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper. Der künstlerische Feminismus, wie ihn Joan Jonas und Ulrike Rosenbach prägten, nutzte die Medien Film und Video, um Geschlechterrollen, patriarchale Strukturen, stereotype Frauen- und Familienbilder, Schönheitsnormen und die Objektivierung des weiblichen Körpers kritisch zu beleuchten. Auch Marina Abramović und Ulay (Frank Uwe Laysiepen) thematisieren in ihren gemeinsamen Arbeiten zwischenmenschliche Beziehungen, Abhängigkeiten und Machtverhältnisse zwischen Mann und Frau.
Kuratiert von Holger Otten

 

Wenn ein Bild uns trifft. Fotografien aus der Sammlung

17.03. – 05.07.2026

Mit Arbeiten von Herbert Albert, Wolfgang von Contzen, Peter Helm, Heiner Ix, Irmel Kamp, Hans-Martin Küsters, Hans Laven, Daniel Poensgen, Wilhelm Schürmann

 

Was bedeutet es, von einem Bild „getroffen" zu werden? Eine physische Begegnung, eine emotionale Berührung? Vielleicht auch eine durchdringende Erkenntnis oder Verletzung, oft plötzlich und unerwartet. Und berühren Fotografien uns anders als andere Kunstwerke?

Anhand dieser Fragen setzt die Ausstellung im Grafischen Kabinett des Ludwig Forum zu einer kleinen Fingerübung in Sachen Fotografiebetrachtung an. Die Auswahl aus dem Sammlungsbestand folgt dabei nicht nur thematischen Linien auf der Grenze zwischen Dokumentation und künstlerischem Anspruch, sondern auch der Freude am Wiederentdecken von Werken, die aufgrund ihrer hohen Lichtempfindlichkeit lange im Depot verborgen lagen und deren besondere Kraft
Kuratiert von Dr. Nora Riediger

 

Zeitbild, Provokation, Kunst Peter Ludwig zum 100. Geburtstag

Eine Präsentation in zwei Teilen

11.07.2025 – 09.07.2026

 

Das Ludwig Forum nimmt den 100. Geburtstag Peter Ludwigs zum Anlass, mit der Präsentation Zeitbild, Provokation, Kunst an zwei Orten im Ludwig Forum die Verdienste des Sammlers und sein Engagement für die zeitgenössische Kunst in Aachen und weit darüber hinaus zu würdigen. Im Eingangsbereich der Bibliothek des Hauses veranschaulicht eine Zusammenstellung von historischen Fotografien, Filmen und Archivmaterial die Bedeutung, die Peter Ludwig für das Ludwig Forum hatte und noch immer hat. Fotos vom Umbau der Schirmfabrik, von den Eröffnungsfeierlichkeiten und vom Sammler vor „seinen" Kunstwerken verweisen auf die enge Bindung des Ludwig Forums an die Persönlichkeit von Peter aber auch Irene Ludwig, die eher im Hintergrund, doch aktiv am Aufbau der Sammlung

sowie der Vernetzung und Förderung der zunehmenden Zahl von Ludwig-Häusern mitwirkte – bis hin zur Gründung der Peter und Irene Ludwig Stiftung, die sie 1997, ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes ins Leben rief.

 

Der zweite Teil der Präsentation im Untergeschoss des Westflügels widmet sich Peter Ludwigs internationalen Sammlungsaktivitäten. Ausgehend von der Begegnung mit der Pop Art Ende der 1960er Jahre in New York bildete die zeitgenössische Kunst schnell den Fokus seiner Ankaufsbestrebungen. Sein Handeln war getragen von der Überzeugung, dass Kunst nicht nur ästhetisches Ereignis, sondern auch Ausdruck ihrer Zeit sei, dass die „Weltkunst" sichtbar gemacht werden müsse, um Grenzen zu überwinden und Verständigung zwischen Kulturen zu fördern.

 

Kuratiert von Sonja Benzner und Mailin Haberland

 

2. Veranstaltungen

 

The Emergence of Sound

Führung mit Miriam Schmidt (Kuratorin der Ausstellung)

Do, 02.07.2026, 18 Uhr

 

Miriam Schmidt führt durch die von ihr kuratierte Ausstellung The Emergence of Sound von Klangkünstlerin und Komponistin Christina Kubisch (*1948 in Bremen).

The Emergence of Sound (dt. „Das Werden des Klangs") ist zugleich Titel und Leitmotiv dieser Überblicksausstellung. Sie präsentiert Klang als Phänomen, das sich in der Anordnung von Körper, Material, Signal und Bewegung immer neu bildet und in ihrem Zusammenspiel erfahrbar wird. Klang ist dabei immer auch Handlung: Er vergegenwärtigt sich in einem flexiblen sensorischen Prozess, der die hier gezeigten Arbeiten miteinander verbindet. The Emergence of Sound vereint ausgewählte Werke von 1975 bis 2026 und gibt einen umfangreichen Einblick in die Pionierarbeit der Künstlerin im Feld der Klangkunst. Der Schwerpunkt liegt dabei auf frühen Performances, elektromagnetischen Forschungen und ihrem partizipativen Arbeitsansatz. Keine Anmeldung erforderlich. Treffpunkt: Museumskasse. Kosten: 3,- € zzgl. Museumseintritt.

 

Offener Kunstdialog P2P

mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen für Jugendliche und junge Erwachsene

Sa, 18.07.2026, 14 – 16 Uhr

Sa, 19.09.2026, 14 – 16 Uhr

 

Im Offenen Kunstdialog P2P geht es um einen lockeren Austausch: gemeinsames Hinsehen, spontane Gedanken, unterschiedliche Perspektiven. Jede und jeder ist dazu eingeladen, sich in der Ausstellung Christina Kubisch. The Emergence of Sound zu bewegen und zu schauen, welche Kunstwerke nachhallen.

Kosten: nur Museumseintritt

 

Freier Eintritt für alle Kinder bis 6 Jahren, Besucher*innen bis einschließlich 21 Jahren wohnhaft innerhalb der Stadt Aachen & StädteRegion, Auszubildende der Stadt Aachen, Menschen mit Beeinträchtigung sowie ihre Begleitung und Aachen-Pass-Inhaber*innen.

Ermäßigter Eintritt für Studierende ab 21 Jahren, Auszubildende, Besucher*innen bis einschließlich 21 Jahren wohnhaft außerhalb der Stadt Aachen & Städteregion, Ehrenamtspassinhaber*innen und Kurkarteninhaber*innen.

 

3. Kurse und Führungen

 

Schallwandler – das Alltägliche, das Verborgene und das Imaginäre

Wochenendkurs mit Jonas Förster, Komponist und Sounddesigner

Sa, 11.07.2026, 11 – 16 Uhr und So, 12.07.2026, 11 – 16 Uhr

 

Klänge unserer Umgebung wahrnehmen. Das nicht Wahrnehmbare hörbar machen. Sammeln und vermischen. Auf einfache und reduzierte Weise werden Geräusche und Klänge – in Anlehnung an Musique Concrète sowie Arbeiten der Klangkünstlerin Christina Kubisch – eingefangen und rekombiniert. Aus realen Schall-Ereignissen entstehen so fiktive Narrative oder abstrakte Texturen.

Mit besonderen Mikrofonen, oder vielmehr Schallwandlern, werden Schwingungen aus der Natur, aber auch aus der technologischen Umwelt in auditive Bereiche transponiert. Jedoch soll mehr der kreative und weniger der technische Prozess im Fokus stehen. Gerne kann ein Instrument mitgebracht werden, um in einen improvisatorischen Dialog mit den Klangkollagen zu treten. Jede*r Teilnehmende hat die Möglichkeit, eine eigene Interpretation der gesammelten Klänge von Pflanzen, Wasser, Licht, Körpern oder elektromagnetischen Schwingungen zu verwirklichen.

Max. 8 Teilnehmer*innen, Kosten: 90 €, ermäßigt 72 €

 

Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer an. Im Anschluss erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

Sitzkissenkonzert

„Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat"

Frei nach dem Bilderbuch von Werner Holzwarth und Wolf Erlbruch

Mi, 15.07.2026, 9 und 10.30 Uhr

 

Jemand hat dem kleinen Maulwurf doch tatsächlich auf den Kopf gemacht – so eine Frechheit! Wer es wohl war? Das möchte der Maulwurf herausfinden und macht sich auf die Suche bei den anderen Tieren. Eine musikalische Spurensuche der besonderen Art!

Die Veranstaltung beginnt mit gemeinsamem Basteln vor der Vorstellung. Danach haben die Kinder Gelegenheit, die Instrumente kennen zu lernen.

Für alle ab 3 Jahren. Kosten Kinder: 5 €, Kosten Erwachsene: 7,50 €

Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen und Ihre Adresse sowie den Namen und das Alter des Kindes an. Im Anschluss erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

Sommerferienkurse für Kinder und Jugendliche

 

Alle Workshops kosten 10 €. Wir danken der STAWAG für die Förderung!

 

Klingt gut

Ferienkurs mit Maurice Graf, Künstler und Fotograf

Dreitägiger Workshop für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren

Mi 22.07. – Fr 24.07.2026, 10–15 Uhr

 

Die Klangkünstlerin und Komponistin Christina Kubisch macht verborgene Geräusche wahrnehmbar. Mit speziellen Kopfhörern sind zum Beispiel Elektrizität und Störgeräusche zu hören. Im Workshop findest du heraus, welche Geräusche altem Elektroschrott zu entlocken sind. Mit diesen Klängen kannst du experimentieren, komponieren und deinen eigenen Sound erzeugen. Foto- und Videokamera, iPad und unterschiedlichste Materialien stehen dir zur Verfügung, um deiner Komposition ein Visual zu verleihen. Wer möchte, kann gerne eigene Batterie-betriebene Geräte wie Radio, Radiowecker, Kassettenrekorder, etc. mitbringen.

 

Max. 10 Teilnehmer*innen

 

Geheimnisvolle Schatztiere

Ferienkurs mit Barbara Brouwers, Künstlerin

Dreitägiger Workshop für Kinder von 6 bis 10 Jahren

Do und Fr, 30.07. – 31.07.2026, Do, 06.08.2026, 10–13 Uhr

 

Tiere können sehr geheimnisvoll sein. Die Tiere, die im Keramikkurs entstehen, sind ganz sicher mit Geheimnissen voll: Inspiriert durch die Tierwelt werden Skulpturen aus Ton gestaltet, die später ausgehöhlt werden. Durch einen Schnitt in zwei Teile, die passgenau übereinanderliegen, wird dein Tier zur Schale mit Deckel und dient so als Versteck für einen kleinen Schatz.

Die Skulpturen werden im dritten Termin glasiert und stehen nach dem Brand zur Abholung bereit.

 

Max. 10 Teilnehmer*innen

 

Hüttisti

Ferienkurs mit Céline Leuchter, Szenografin und Elli Ott, Künstlerin und Bootsbauerin

Dreitägiger Workshop für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren

Mi 12.08. – Fr 14.08.2026, 10 – 15 Uhr

 

In der neu eingerichteten Holzwerkstatt des Ludwig Forums wird gebohrt, gesägt, geklebt und gesteckt: Als Hüttistinnen und Hüttisten bauen wir detailreiche Miniaturmodelle. Wir überlegen uns, wer in unseren Hütten leben könnte und wie wir den Lebensraum dieser winzigen Wesen und Kreaturen gestalten könnten. Aus Blechen und Naturmaterialien wie Ästen und Hölzern entstehen kleine, geheimnisvolle Welten.

 

Max. 20 Teilnehmer*innen

 

Regelmäßige Veranstaltungsangebote

 

Inside Museum – Depotführung

Di, 07.07.2026, 12 – 13 Uhr

 

Einmal im Monat ermöglichen die Restauratorinnen des Ludwig Forums einen Blick hinter die Kulissen und führen eine kleine Gruppe durch das Depot und die Restaurierungswerkstatt des Museums. Ausgehend von der dreiteiligen Multimonitorinstallation Earth, Moon, Sun (1990) des Videokünstlers Nam June Paik, die derzeit in einem offenen Restaurierungslabor im Museum zu sehen ist,

erhalten Sie spannende Einblicke in die Vielfalt der Sammlung Ludwig und deren Aufbewahrung.

 

Kosten: 3 € zzgl. Museumseintritt. Treffpunkt: Museumskasse

 

Aufgrund der großen Nachfrage ist eine Anmeldung erforderlich bis zum Freitag vorher, 12 Uhr. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen und Ihre Adresse an. Im Anschluss erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

Sonntagsmalerei

Offene Kreativ-Werkstatt für große und kleine Künstler*innen

So, 12.07.2026, 14 – 16 Uhr

 

An jedem zweiten Sonntag im Monat findet ein Workshop für Kinder (unter 8 Jahren in Begleitung) und Erwachsene statt. Inspiriert durch die aktuellen Ausstellungen werden in der Werkstatt verschiedene Werkstoffe und künstlerische Techniken erprobt.

 

Kosten: Kinder 4 €, Erwachsene 8 € zzgl. Museumseintritt

 

Eine Anmeldung ist erforderlich bis jeweils zum Freitag vorher, 12 Uhr. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen und Ihre Adresse sowie den Namen und das Alter des Kindes an. Im Anschluss erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

DIY – DEMO-Workshops in der Kunstwerkstatt

An jedem dritten Wochenende im Monat geben Künstler*innen, Designer*innen und Kunsthistoriker*innen Einblicke in fachspezifische kreative Techniken. In 2-stündigen Demo-Workshops wird auf spezielle Werkstoffe und kreative Methoden eingegangen. Techniken und deren Gestaltungsmöglichkeiten werden demonstriert und können in kleinem Umfang ausprobiert werden. Mit diesem Angebot stellt das Ludwig Forum die vielseitigen Möglichkeiten in Museum und Kunstwerkstatt vor und gibt den Gästen Inspirationen für eigene Projekte mit auf den Weg.

 

Die DEMO-Workshops am 19.07. und 16.08.2026 entfallen aufgrund der Sommerferien.

Der nächste DEMO-Workshop findet am 20.09.2026 von 14 bis 16 Uhr statt. Das Thema wird in Kürze veröffentlicht.

 

 

Zeit für Kunst – Öffentliche Führung für Senior*innen

Mi, 22.07.2026, 10.30 – 12 Uhr

 

Im Sitzen und in Ruhe: Speziell für Senior*innen führen erfahrene Kulturvermittler*innen durch die aktuelle Ausstellung des Ludwig Forums Aachen. Während der barrierefreien Führung gibt es die Möglichkeit, sich hinzusetzen und es wird in einem angemessenen Tempo gesprochen.

 

Im Anschluss an die Führung wird zu einem Austausch bei Kaffee oder Tee eingeladen.

 

Kosten: 3 € zzgl. Museumseintritt. Treffpunkt: Museumskasse

 

 

Familienbande

Workshop für Familien

 

Gemeinsam Zeit verbringen und kreativ sein: Familien erkunden an jedem vierten Sonntag im Monat das Ludwig Forum, um anschließend in der Werkstatt gemeinsam ein Kunstwerk zu erschaffen. Malen, Zeichnen, mit Ton oder anderen Materialien werken – ein unvergessliches Erlebnis.

 

Die Familienbanden am 26.07. und 23.08.2026 entfallen aufgrund der Sommerferien.

Die nächste Familienbande findet am 27.09.2026 statt.

 

 

Öffentliche Führungen

 

Themenführung durch die aktuellen Ausstellungen

am 2. und 4. Sonntag im Monat, 15 – 16 Uhr                                

 

12.07.2026

Sammlung Ludwig

 

26.07.2026

Christina Kubisch. The Emergence of Sound

 

Kosten: 3 € zzgl. Museumseintritt

 

Digital

 

Kunstrauschen – Museumspodcast aus dem Ludwig Forum Aachen auf Spotify und Podigee

Kunstrauschen ist der Museumspodcast aus dem Ludwig Forum Aachen. Hier entdecken Kinder und Jugendliche gemeinsam mit der Kunstvermittlerin und Medienpädagogin Margarethe Grad-Hamburg die unterschiedlichen Ausstellungen, das Museum und alles, was sonst noch so im Ludwig Forum los ist.

 

Podigee (https://podcasta6ad53.podigee.io/)

Spotify (https://open.spotify.com/show/3isYIn7x2FOiM9vfHYi3rL)

Information und Anmeldung

 

Museumsdienst Aachen

+49 241 432 4998

museumsdienst@mail.aachen.de

 

Servicezeiten

Di – Fr 9 – 14 Uhr

 

Alle Kurse im Ludwig Forum Aachen sind barrierefrei und inklusiv.

Für individuelle Absprachen nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Museumsdienst auf.

 

4. Service

 

Ludwig Forum für Internationale Kunst

Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen

Tel.: +49 241 1807-104
Fax: +49 241 1807-101

info@ludwigforum.de

www.ludwigforum.de

 

Das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen ist eine spartenübergreifende, zeitgenössische Kunstinstitution. Sie basiert auf der Sammlung von Peter und Irene Ludwig mit Schlüsselwerken der Pop Art, des Fotorealismus und der europäischen Kunst seit den1960er-Jahren bis heute. Sie ist Ausgangspunkt für ein attraktives und facettenreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm.

 

Öffnungszeiten

Di – Mi 13 – 17 Uhr

Do 10 – 20 Uhr

Fr – So 10 – 17 Uhr

Montag geschlossen

 

„Gemeinsam morgens ins Museum":

Für gebuchte Gruppen und bei vorheriger Anmeldung zu öffentlichen Führungen und Kursen ist das Ludwig Forum auch dienstags und mittwochs von 08.30 bis 13 Uhr geöffnet.

 

Bibliothek

Di – Fr 13 – 17 Uhr sowie nach Vereinbarung

 

Eintritt

10 € I ermäßigt* 6 €

*Ermäßigungen für Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderungen, Arbeitslose, Ehrenamtspassinhaber*innen, Mitglieder der Aachener Museumsvereine

 

Gruppen ab 10 Personen: 6 € p.P.

 

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 21 Jahre sowie Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung (B oder H)

 

Six for Six

Mit der Museumscard „Six for Six" können Sie die fünf städtischen Museen Ludwig Forum Aachen, Suermondt-Ludwig-Museum, Couven-Museum, Centre Charlemagne, Internationales Zeitungsmuseum plus Rathaus besuchen. Das Ticket ist sechs Monate lang gültig und kostet 30 €, ermäßigt 18 €. Es ist in allen Aachener Museen erhältlich, ebenso telefonisch bestellbar unter +49 241 432-4922, -4923 oder -4925, sowie per E-Mail via kulturservice@mail.aachen.de

 

Barrierefreiheit

Über den Parkplatz und Haupteingang erreichen Sie barrierefrei alle Ausstellungsräume, die Bibliothek und die Werkstatt. Weiterhin verfügt das Ludwig Forum über zwei Fahrstühle und ein WC für Menschen mit Behinderung. Auf Anfrage werden zu allen Ausstellungen Themenführungen in Gebärdensprache angeboten. Darüber hinaus begleiten erfahrene Museumspädagog*innen Menschen mit Handicap bei einem individuellen Workshop.

 

Verkehrsanbindung

Bus: Haltestellen Blücherplatz, Ludwig Forum: Linien ab Aachen Hbf 11, 21, 31, 51

 

Mit dem PKW:
- Aus Richtung Düsseldorf/Köln/Lüttich ab Aachener Kreuz A544 bis Europaplatz;

folgen Sie ab Europaplatz der Beschilderung „Ludwig Forum"
- Aus Richtung Maastricht/Antwerpen A4 bis Abfahrt Würselen, Krefelder Straße in Richtung Zentrum, danach der Beschilderung „Ludwig Forum" folgen.

 

Das Ludwig Forum Aachen verfügt über einen Besucherparkplatz, Zufahrt über Lombardenstraße 4; weitere Parkmöglichkeiten befinden sich am Blücherplatz.