Öffentliche Sonntags-Führung / Dauerausstellung

Museumseintritt / Führung 3,00 Euro

Treffpunkt Museumskasse

 

So 10.05., 14.00 Uhr

„Vom Ereignis zur Nachricht"

mit Christina Kral

 

Erzählcafé für Senior*innen

Fr 22.05., 10.30 – 12.30 Uhr

Gleichzeitigkeiten

Sie kennen das sicher auch: Da habe ich gerade an jemanden gedacht, und schon ruft er/sie an.

In der Psychologie nennt man das auch Synchronisation, aber zu erklären ist es weder psychisch noch physisch.

Zu wissen, dass Andere an einen denken, tut gut; es schafft Verbundenheit über große Distanzen und gibt auch Kraft. Man ist nicht in Vergessenheit geraten.

Haben Sie so eine Verbundenheit oder Gleichzeitigkeit auch schon erlebt?

 

Leitung: Hildegard van de Braak

Kosten: 6,00 Euro / ermäßigt: 4,00 Euro

 

Anmeldung:

Museumsdienst der Stadt Aachen
Tel.: +49 241 432-4998
museumsdienst@mail.aachen.de

Servicezeiten: Di – Fr 9.00 – 14.00 Uhr

 

Internationaler Museumstag

So 17.05., 10 – 17.00 Uhr

Eintritt frei!

Sie waren noch nie im Museum, sind aber neugierig? Oder kommen Sie aus voller Überzeugung immer wieder? – Jetzt besteht erneut eine Gelegenheit mit vielen Angeboten für Groß und Klein, die Aachener Museen kennen zu lernen. Immer am dritten Sonntag im Mai begehen wir den „Internationalen Museumstag". Er steht stets unter einem Motto, das zentral vorgegeben ist. In diesem Jahr lautet es: „Museen führen Diverses zusammen", auch und gerade in Zeiten, in denen Sparzwänge darauf drängen, die eigene Rolle in der sich schnell wandelnden, hoch diversen Gesellschaft zu überdenken. Alle städtischen Museen Aachens beteiligen sich am Museumstag, der zugleich ein Tag der Offenen Tür für alle ist.

 

11.30 Uhr

Heiraten in Aachen

Einblicke in fremde Welten mit Museumsleiter Andreas Düspohl

(Treffpunkt: Trauraum)

 

Heiraten verbindet. Im Trauraum des Zeitungsmuseums finden regelmäßig Hochzeiten statt. Dabei kommt es zu Begegnungen aus Kulturkreisen mit unterschiedlichen Traditionen. Einzelne Gesten, z.B. die Frage nach dem Kuss (Stirn oder Mund?) dem Ring (links oder rechts, welcher Finger?) oder die Wahl des Namens. Dazu gibt es zahlreiche kuriose Fakten und Anekdoten, die Museumsleiter Andreas Düspohl zusammengetragen hat und in einer kleinen amüsanten Führung im Trauraum zum Besten gibt.

 

12.30 Uhr

Zeitungsquiz für junge Leser

mit Museumsleiter Andreas Düspohl

 

Woher kommt denn diese Zeitung wohl? Wir präsentieren eine Reihe von Zeitungen aus verschiedenen Ländern und in verschiedenen Sprachen und lernen etwas darüber, wie unterschiedliche Schriften, Buchstaben und Zeichen aussehen und wie Zeitungen aus fremden Ländern sich zum Teil sehr von denen unterscheiden, die wir hier gewohnt sind.

 

13.30 Uhr

Aus den Beständen der internationalen Zeitungssammlung

Wichtiges und Kurioses mit Museumsleiter Andreas Düspohl

(Treffpunkt: Bibliothek)

 

Mit mittlerweile annähernd 400.000 Exemplaren, ist das Archiv des Zeitungsmuseums eine Institution für historisches Zeitungswesen. Im Laufe der Zeit hat sich auch eine große Zahl an kuriosen und außergewöhnlichen Exemplaren angesammelt, von denen heute einige präsentiert werden.

 

14.00-16.00 Uhr

Druck verbindet – Präsentation der historischen Setzerei

(Treffpunkt: Didaktikraum)

 

16.00 Uhr

Paul Julius Reuter und die Macht des Telegraphen

Vortrag von Museumsleiter Andreas Düspohl

(Treffpunkt: Didaktikraum)

 

Am Anfang war die Taube. Der geniale Kaufmann Paul Julius Reuter legte vor 160 Jahren in Aachen den Grundstein für ein weltweites Nachrichtenimperium, indem er Brieftauben als Transportmittel einsetzte. Später nutzte er den Telegraphen. Auch heute noch verbindet das Reuters-Netzwerk die (Nachrichten-) Welt. Der Vortrag erläutert die Geschichte der Nachrichtenübertragung und schildert den spannenden Aufstieg eines erfindungsreichen Pioniers.

 

Kabinettausstellung

 

Von der Gazeta zur Gazette

Italienische (Zeitungs-) Impressionen

 

Bibliothek des Internationalen Zeitungsmuseums

 

Anlässlich der Verleihung des Karlspreises an den ehemaligen Präsidenten der europäischen Zentralbank und ehemaligen Ministerpräsidenten Italiens, Mario Draghi, wirft das IZM einen Blick auf die italienische Presselandschaft.

Die „Gazeta", eine venezianische Münze aus dem 17. Jahrhundert, war einst der Preis für eine einzelne Zeitung. Sie wurde weltweit zum Synonym für Zeitungen, teils abwertend im Sinne einer „Groschenzeitung", meist aber als respektvolle Bezeichnung für Qualitätszeitungen aller Art. Diese Prägung wirkt nach: Auch heute noch gibt es zahlreiche Zeitungen mit dem Namen „Gazzetta" in Italien und „Gazetten" in vielen Ländern.

Die Kabinettausstellung präsentiert eine Auswahl italienischer Zeitungen aus vier Jahrhunderten. Dabei sind regionale Presseerzeugnisse, wie zum Beispiel deutschsprachige Zeitungen aus Südtirol, ebenso vertreten wie Kuriosa und ausländische Zeitungen, die über ausgewählte Ereignisse der italienischen Geschichte berichten. Eine ganze Reihe von „Gazetten" runden das Bild ab.

 

Zur Debatte. Forum für politische Meinung   

 

8. Mai

29. Mai

Jeweils 11:00-12:30 Uhr

 

Eine Kooperation mit dem Institut für Politische Wissenschaften der RWTH und der VHS

 

Meinungsfreiheit ist die Grundlage der Demokratie. Aber wo gibt es heute noch Möglichkeiten, die eigene Meinung zu entwickeln und auszutauschen? Denn dafür braucht es Begegnungs- und Debattenräume, die die Vielfalt der verschiedenen Ansichten repräsentieren und miteinander ins Gespräch bringen. Demokratische Meinungsbildung kann nur dort gelingen, wo sich Bürger und Bürgerinnen ganz real ins politische Gespräch begeben.   

 

Diese Veranstaltungsreihe bietet einen solchen Raum, indem wir auf der Grundlage von Zeitungen und anderen Nachrichten, die wir zur Verfügung stellen, politische Debatten begleiten und gemeinsamen führen. Das Ziel ist die eigene Meinung kennenzulernen und deren Überzeugungskraft im Gespräch mit den Mitbürgern und Mitbürgerinnen zu erproben.

 

Dozenten: Dr. David Terwiel und Caner Doğan und Andreas Düspohl

Caner Doan und Dr. David Terwiel sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft und Mitglieder des Aktivitätsfelds „Wissenschaft und Demokratie" am Human Technology Center der RWTH Aachen University. Andreas Düspohl ist der Leiter des IZM.

 

 

SERVICE:

Internationales Zeitungsmuseum
Pontstraße 13
52062 Aachen
Germany

Tel.: +49 241 432 49 10
Fax: +49 241 409 06 56
E-Mail: izm@mail.aachen.de

 

 

ZEIT(UNGS)GESCHICHTE WELTWEIT
Das Internationale Zeitungsmuseum ist eine weltweit anerkannte und bedeutende Größe im Presse- und Zeitungswesen. Die 1886 gegründete Sammlung umfasst inzwischen gut 300.000 Exemplare, vorwiegend Erst-, Letzt- und Jubiläumsausgaben aus aller Welt. Das Museum bietet eine aktuelle und aufschlussreiche Auseinandersetzung mit wesentlichen Aspekten der internationalen Medienwelt.

 

Öffnungszeiten
Di – So und an Feiertagen 10.00 – 17.00 Uhr; Mo geschlossen

Bitte informieren Sie sich vorher auf unserer Homepage:

www.izm.de

 

Eintritt
Freier Eintritt für Besucher*innen bis einschließlich 21 Jahren innerhalb Stadt Aachen und StädteRegion

Erwachsene: 10,00 Euro; ermäßigt: 6,00 Euro. Für Sonderausstellungen können andere Preise gelten.

 

Museumscard „6 for 6"

(jeweils ein Eintritt in fünf Museen plus Rathaus / sechs Monate lang) für 30,00/18,00 Euro

 

Verkehrsanbindung
Bus: von Hbf. Aachen alle Linien Richtung Bushof/Innenstadt zur Haltestelle Elisenbrunnen – weiter zu Fuß > Dom/Münsterplatz > Rathaus/Markt > Pontstraße; Linie 4 bis Eilfschornsteinstraße
Parkhaus: Dom / Jesuitenstraße

 

Barrierefreiheit

Im Museum steht ein Aufzug zur Verfügung, der den Wechselausstellungsraum sowie Kasse, Shop und Toilettenanlagen im Erdgeschoss und die Daueraus­stellung im Obergeschoss für jeden erreichbar macht. Es steht eine barrierefreie Toilette zur Verfügung. Für Menschen mit Sehbehinderung sind in jedem Raum der Dauerausstellung Infopoints mit Audioguide installiert.