1. Ausstellungen
30 Werke für 100 Tage
Die Sammlung Ludwig und die Gegenwartskunst
28.06. – 18.10.2026
Mit Arbeiten von Jo Baer, Jean-Michel Basquiat, María Magdalena Campos-Pons, Lygia Clark, Don Eddy, Erró, Richard Estes, Ralph Ladell Goings, Duane Hanson, Alex Hay, Valerie Jaudon, Jasper Johns, Lady Pink, Roy Lichtenstein, Robert Longo, Lee Lozano, Piero Manzoni, Rissa, John Salt, José Toirac, Andy Warhol und Peter Young
Die Ausstellung geht für 100 Tage zurück zu den frühen Erwerbungen zeitgenössischer Kunst des Aachener Sammlerehepaares Peter und Irene Ludwig. Bis zum Herbst 2026 präsentieren wir rund 30 Highlights der US-amerikanischen Bestände des Ludwig Forums aus der Zeit ab 1960 – ein Moment, in dem man heute oft den Beginn der „Gegenwartskunst" verortet. Ergänzt werden sie in jeweils durch Kunst, die zeitgleich in Europa und Lateinamerika entsteht.
Der US-amerikanische Kunstkritiker Arthur C. Danto (1923–2013) nimmt 1964 beim Anblick der Werke Andy Warhols einen Bruch wahr, den er durch ein Gefühl der „Ununterscheidbarkeit" von Kunst und Nicht-Kunst begründet: Der Kontext, in
dem ein Werk zu sehen ist, wird wichtiger als der individuelle Ausdruck von Künstler*innen. Es ist der Beginn einer neuen Form des Realismus, der eine Durchlässigkeit für das Alltägliche hat und spiegelt, wie Wahrnehmung durch Medienkonsum geprägt ist.
Zur selben Zeit beginnen Irene und Peter Ludwig sich auf ihren Geschäftsreisen nach New York für Gegenwartskunst zu interessieren: Pop Art, Minimalismus und weitere parallele Strömungen bieten in den USA ein Gegenmodell zur Kunst der Nachkriegsjahre und verorten Kunst im Hier und Jetzt – ein Bedürfnis, das in der jungen Bundesrepublik der Wirtschaftswunderjahre ein besonderes Echo findet. Die Ludwigs kaufen und präsentieren als erste deutsche Kunstsammler*innen in den 1960er Jahren etwa 150 heute bedeutende Werke der Pop Art und lösen damit einen Trend aus: „American Pop really turns on German Art-Lovers" (New York Times, 27. Nov. 1970).
Die Sammlungspräsentation zeigt zwei wichtige Strömungen der 1960er Jahre: Die Pop Art und den Minimalismus. Statt auf Subjektivität und Innerlichkeit setzen beide Strömungen affirmativ auf die Kühle der Oberfläche und auf ihre eigene materielle Realität. Ein dritter Abschnitt der Ausstellung zeigt auf, wie ab den 1980er Jahren die Subjektivität in den Diskurs zurückkehrt: Künstler*innen, deren Lebensweg von emanzipatorischen Kämpfen geprägt ist, wie Jean-Michel Basquiat (1960–1988) oder Lady Pink (*1964), verarbeiten in ihren Arbeiten persönliche, emotionale und mediale Erfahrungen. Ihre Werke schaffen eine Art des Erzählens, die Körperlichkeit, Identität und Rebellion im Klammergriff der Gegenwart thematisiert.
Anfänger – als hätten wir noch alles zu lernen
28.06. – 18.10.2026
Tut Kunst etwas oder sagt Kunst etwas?
Gibt es Kunst ohne Kontext?
Wie kann man Kunst beurteilen: allgemein oder persönlich?
Was bedeutet es, Kunst zu sammeln, sie öffentlich auszustellen, sie zu kuratieren?
Sollte man jegliche Kunst ausstellen?
Wie wird durch eine Anordnung von Kunstwerken Sinn erzeugt?
Braucht Kunst überhaupt einen Sinn?
Hat jedes Kunstwerk nur eine Bedeutung?
Oder geht es um seinen Ausdruck?
Ist der Ausdruck der Sinn des Werks?
Kann ein Ausdruck gut, schlecht oder inakzeptabel sein?
Wenn ja, wer entscheidet das? Und zu wessen Problem wird es: Zum Problem des Einzelnen, des Publikums insgesamt, der Künstler*innen oder der Institution?
Die Sammlung dieses Hauses umfasst Kunstwerke ab 1960 aus aller Welt mit den Schwerpunkten USA, Europa, ehemalige Sowjetunion, China und Kuba. Sie geht vorwiegend auf die Sammlung des Ehepaars Irene und Peter Ludwig zurück.
Dieser Raum ist die Antwort auf eine Frage, die von der neuen Direktorin während ihrer eigenen ersten Begegnung mit der Sammlung allen Mitarbeitenden des Ludwig Forums gestellt wurde: „Welche Werke aus unserer Sammlung sprechen besonders zu Ihnen, welche gar nicht?" Die hier gezeigten Arbeiten wurden von den Mitarbeitenden des Ludwig Forums ausgewählt und in einer gemeinsamen Aktion gehängt. Gefragt wurden die Mitarbeitenden aus den Bereichen Aufbau, Aufsicht, Ausstellungstechnik, Besucher*innenservice, Bibliothek, Direktion, Gebäudereinigung, Inventar, Kommunikation, Kunstvermittlung, Kuration, Restaurierung, Schreinerei, Verwaltung. Die Ausstellung ist nach wie vor im Prozess und kann sich weiter verändern.
Statt in einer nüchternen White Cube-Präsentation folgt die Ausstellung in ihrer dichten ‚Petersburger Hängung' einer Art Überwältigungspraxis, die das Auge nicht richtet und nicht ruhen lässt – und wirft dafür eine Fülle von Fragen auf.
Christina Kubisch
The Emergence of Sound
24.05. – 20.09.2026
Mit The Emergence of Sound präsentiert das Ludwig Forum Aachen eine umfassende Überblicksausstellung der Klangkünstlerin und Komponistin Christina
Kubisch (*1948 in Bremen, lebt und arbeitet in Berlin). Seit über fünf Jahrzehnten arbeitet Kubisch entlang der Grenzbereiche von Komposition, Installation und Performance bis hin zu intermedialen Videosituationen. In ihren künstlerischen Erforschungen sind Klang und Geräusch nicht lediglich Produkte physikalischer Prozesse oder rein musikalisches Material. Vielmehr versteht Kubisch sie als kulturelle und natürliche Triebkräfte, mit welchen sie weit gespannte relationale Felder um ästhetische, raumbezogene, technische, naturwissenschaftliche, infrastrukturelle und gesellschaftliche Themen bearbeitet.
Ausgehend von frühen intermedialen Arbeiten und Performances der 1970er Jahre über installative Klanginstallationen der 1980er und 1990er Jahre bis hin zu einer ortsspezifisch gesetzten Klanglandschaft der frühen 2020er Jahre ermöglicht die Ausstellung The Emergence of Sound tiefe Einblicke in zentrale Arbeitsfelder der Klangkunstpionierin. Teils nie zuvor gezeigte Partituren, Arbeitsskizzen, dokumentarisches Archivmaterial und Hörproben veranschaulichen darüber hinaus Arbeitsprozesse und ihr musikalisches und künstlerisches Umfeld. Ihre Praxis der 1970er Jahre steht in unmittelbarer Verbindung zur Geschichte des Ludwig Forums, das zu jener Zeit mit dem Ziel gegründet wurde, mit seinem Programm eine Entgrenzung der Künste zu fördern. Die kontextuellen Zusammenhänge werden mit ergänzenden Arbeiten aus den im Ludwig Forum bewahrten Sammlungsbeständen beleuchtet. Mit einer für die Stadt Aachen konzipierten Fassung ihrer Electrical Walks wird die Ausstellung bis in den öffentlichen Raum erweitert. Die Termine werden während der Laufzeit der Ausstellung stattfinden und zeitnah bekannt gegeben.
Kuratiert von Miriam Schmidt.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Peter und Irene Ludwig Stiftung und die Karin und Uwe Hollweg Stiftung.
Body Matters. Körperlichkeit in der Videokunst der 1970er Jahre
17.03. – 15.11.2026
Mit Arbeiten von Marina Abramović und Ulay, John Baldessari, Ron Hays, Joan Jonas, Hakudō Kobayashi, Robert Morris, Bruce Nauman, Jacques-Louis Nyst, Ulrike Rosenbach
Ende der 1960er Jahre wurden Video und Film zu prägenden Ausdrucksformen der zeitgenössischen Kunst. Das Videoarchiv des Ludwig Forums umfasst rund 200 Arbeiten aus den 1960er und 1970er Jahren, von denen viele wegweisend für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes sind. Die 1970er Jahre gelten als Pionierphase der Videokunst, in der Künstler*innen mit Video- und Filmkameras experimentierten und sich bewusst von etablierten Kunstformen sowie dem Fernsehen abgrenzten. Zentrale Themen waren Körperlichkeit, Selbst- und Fremderfahrung, feministische Kritik, die Reflexion des Mediums selbst sowie soziokulturelle Analysen. Zu ihren ästhetischen Mitteln zählten Spiegelungen, Lichtbrechungen, technische Manipulationen sowie spielerische Momente, Ironie und Humor.
Body Matters präsentiert zehn Arbeiten, die sich auf unterschiedliche Weise mit Körperlichkeit befassen. Hakudō Kobayashi und Bruce Nauman untersuchen den Körper als künstlerisches Medium, Nauman insbesondere im Verhältnis zum Raum. John Baldessari und Jacques-Louis Nyst konzentrieren sich auf einfache Gesten – Interaktionen zwischen einer Hand und einem Hut oder einer Spiralfeder. Ron Hays beobachtet Hände beim Klavierspiel, während Robert Morris das Zusammenspiel von Körper, Raum und skulpturalen Elementen auf einen 16mm-Film festhält.
Unter dem Einfluss der sozialen Bewegungen in den USA, insbesondere der Bürgerrechtsbewegung, verbreitete sich in den 1970er Jahre unter dem Begriff body politics die Einsicht, dass Körper auf vielfältige Weise politisch sind. Der Leitsatz der Frauenbewegung lautete in jener Zeit: „The personal is political" [Das Persönliche ist politisch]. Ein zentrales Anliegen war dabei das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper. Der künstlerische Feminismus, wie ihn Joan Jonas und Ulrike Rosenbach prägten, nutzte die Medien Film und Video, um Geschlechterrollen, patriarchale Strukturen, stereotype Frauen- und Familienbilder, Schönheitsnormen und die Objektivierung des weiblichen Körpers kritisch zu beleuchten. Auch Marina Abramović und Ulay (Frank Uwe Laysiepen)
thematisieren in ihren gemeinsamen Arbeiten zwischenmenschliche Beziehungen, Abhängigkeiten und Machtverhältnisse zwischen Mann und Frau.
Kuratiert von Holger Otten
2. Veranstaltungen
Tag des offenen Denkmals
So, 13.09.2026, 10–17 Uhr
Eintritt frei!
Verbindungsstücke
Workshop für Kinder im Grundschulalter
12 – 14 Uhr
Ausgehend vom Kupfergarten in der Ausstellung Christina Kubisch. The Emergence of Sound finden wir heraus, welche sichtbaren und unsichtbaren Verbindungen im Park des Ludwig Forums zu hören sind. Mit gesammeltem Material und Kupferdraht entstehen in der Kunstwerkstatt eigene Gebilde, die als Denkmal an das Ludwig Forum mit nach Hause genommen werden können.
Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum Freitag vorher, 12 Uhr. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen und Ihre Adresse sowie den Namen und das Alter des Kindes an. Im Anschluss erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.
Verbindungen im Ludwig Forum
Führung für Erwachsene zur Geschichte und Architektur des Hauses
12 – 13 Uhr
Treffpunkt: Museumskasse
Keine Anmeldung erforderlich.
Kunstroute 2026
Sa und So, 26.09. und 27.09.2026, 10–17 Uhr
Eintritt frei!
Kurzführungen durch die aktuelle Ausstellung 30 Werke für 100 Tage – Die Sammlung Ludwig und die Gegenwartskunst jeweils um 11, 11.30, 15 und 15.30 Uhr
Treffpunkt: Museumskasse. Keine Anmeldung erforderlich.
Offener Kunstdialog P2P
mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen für Jugendliche und junge Erwachsene
Sa, 19.09.2026, 14 – 16 Uhr
Im Offenen Kunstdialog P2P geht es um einen lockeren Austausch: gemeinsames Hinsehen, spontane Gedanken, unterschiedliche Perspektiven. Jede und jeder ist dazu eingeladen, sich in der Ausstellung Christina Kubisch. The Emergence of Sound zu bewegen und zu schauen, welche Kunstwerke nachhallen.
Kosten: nur Museumseintritt
Freier Eintritt für alle Kinder bis 6 Jahren, Besucher*innen bis einschließlich 21 Jahren wohnhaft innerhalb der Stadt Aachen & StädteRegion, Auszubildende der Stadt Aachen, Menschen mit Beeinträchtigung sowie ihre Begleitung und Aachen-Pass-Inhaber*innen.
Ermäßigter Eintritt für Studierende ab 21 Jahren, Auszubildende, Besucher*innen bis einschließlich 21 Jahren wohnhaft außerhalb der Stadt Aachen & Städteregion, Ehrenamtspassinhaber*innen und Kurkarteninhaber*innen.
3. Kurse und Führungen
Mit Baby ins Museum
Führung für Eltern und ihre Babys durch die Ausstellung 30 Werke für 100 Tage – Die Sammlung Ludwig und die Gegenwartskunst
Mi, 02.09.2026, 11 – 12 Uhr
Eltern und ihre Babys im ersten Lebensjahr sind eingeladen zu einer entspannten Führung durch die aktuellen Ausstellungen in den Aachener Museen. Im Anschluss an das gemeinsame Kunsterlebnis besteht die Möglichkeit, sich bei einem Kaffee oder Tee auszutauschen und kennenzulernen.
Kosten: 3 € zzgl. Museumseintritt. Treffpunkt: Museumskasse
Die Führungen finden reihum in den Museen statt. Themen und Orte finden Sie online unter: www.museumsdienst-aachen.de
Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum Montag vorher, 10 Uhr. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Kontaktdaten und Ihre Adresse an. Im Anschluss erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.
Play with Clay
für Familien mit Kindern ab 5 Jahren
Sa, 19.09.2026, 10.30 – 14 Uhr und So, 04.10.2026, 11 – 13 Uhr
Wir gestalten frei und spielerisch mit Ton in Aufbau- und Plattentechnik. Bei unserem ersten Treffen schauen wir uns gemeinsam im Museum um und lassen uns inspirieren. Wir suchen nach Formen und Farben, die uns ansprechen, ob anhand von Skulpturen oder anderen Kunstwerken.
In der Kunstwerkstatt können eigene Ideen umsetzt werden. Es können Formen ausgestanzt, abgeformt oder mit den Händen gestaltet werden. Im LUFO-Park lassen sich Blumen und Blätter für Abdrücke in Ton finden. Nachdem die Objekte getrocknet sind, werden sie ein erstes Mal gebrannt.
Bei unserem zweiten Treffen glasieren wir die Objekte mit unseren Wunschfarben oder bemalen sie mit bunten Mustern. Die Objekte können nach dem zweiten Brand mit nach Hause genommen werden.
Kosten: 28 € pro Person inkl. Material und Museumseintritt. Max. 15 Teilnehmer*innen
Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen und Ihre Adresse sowie den Namen und das Alter des Kindes an. Im Anschluss erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.
Kakophonie – Sound-Workshop für Familien
Offenes Familienangebot mit Wellington Barros, Sänger, Chordirigent und musikalischer Leiter des Agora Theaters, St. Vith (BE)
So, 20.09.2026, 12 – 15 Uhr
Klang-Expert*innen können beinahe aus jedem Gegenstand und in jeder Situation Geräusche besonders erscheinen lassen. Mit klaren Kanten, gespanntem Material, Hohlräumen und Flüssigkeiten können vielseitig Töne erzeugt werden. Im offenen Angebot für Familien, zeigt Wellington Barros, was alles wie klingt.
Hier darf jede*r ausprobieren wie zum Beispiel Gläser tönen und Sägen singen. Gemeinsam wird gejammt – der Dirigent verhilft zu einem spontanen, wohlklingenden Zusammenspiel.
Kosten: nur Museumseintritt. Keine Anmeldung erforderlich.
Frauen, Kunst & Fokus: Slow Looking für neue Klarheit und innere Stärke
mit Petra Hellwig, Gestalttherapeutin i. A. und Künstlerin
Sa, 26.09.2026, 10.30 – 15 Uhr
Manchmal braucht die eigene Stimme Stille und einen besonderen Ort, um wieder hörbar zu werden. Dieser Vormittag bietet Raum für Entschleunigung im geschützten Kreis einer kleinen Gruppe, um die Kraft der Kunst als Spiegel für weibliche Lebensphasen und Umbrüche zu nutzen.
Slow Looking ist die Kunst des bewussten Verweilens. Statt flüchtiger Blicke steht das intensive, entschleunigte Betrachten eines ausgewählten Kunstwerks im Mittelpunkt. Durch diese tiefe Wahrnehmung im Hier und Jetzt – fachlich begleitet durch gestalttherapeutische Impulse – wird das Bild zur Inspirationsquelle. Es hilft dabei, verborgene Ressourcen zu aktivieren und frische Perspektiven für persönliche Lebensfragen zu gewinnen.
Ein anschließender Gesprächskreis bietet die Möglichkeit, die gewonnenen Eindrücke in vertraulicher Runde zu teilen und gemeinsam zu reflektieren. Im wertschätzenden Austausch mit anderen Frauen werden individuelle Resonanzen hörbar und vertieft.
Dieser innere Prozess findet in der Kunstwerkstatt seinen Abschluss: Die Erkenntnisse werden malerisch, mutig und großformatig an der Staffelei sichtbar gemacht. Ganz ohne Leistungsdruck entstehen so kreative Antworten auf biografische Themen. Ein Vormittag für Frauen, die innehalten möchten, um mit schöpferischem Ausdruck der eigenen Stimme wieder Raum zu geben und neue Perspektiven zuzulassen.
Kosten: 90 € zzgl. Eintritt
Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum Freitag vorher, 12 Uhr. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Kontaktdaten und Ihre Adresse an. Im Anschluss erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.
Regelmäßige Veranstaltungsangebote
Inside Museum – Depotführung
Di, 01.09.2026, 12 – 13 Uhr
Einmal im Monat ermöglichen die Restauratorinnen des Ludwig Forums einen Blick hinter die Kulissen und führen eine kleine Gruppe durch das Depot und die Restaurierungswerkstatt des Museums. Ausgehend von der dreiteiligen
Multimonitorinstallation Earth, Moon, Sun (1990) des Videokünstlers Nam June Paik, die derzeit in einem offenen Restaurierungslabor im Museum zu sehen ist,
erhalten Sie spannende Einblicke in die Vielfalt der Sammlung Ludwig und deren Aufbewahrung.
Kosten: 3 € zzgl. Museumseintritt. Treffpunkt: Museumskasse
Aufgrund der großen Nachfrage ist eine Anmeldung erforderlich bis zum Freitag vorher, 12 Uhr. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen und Ihre Adresse an. Im Anschluss erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.
Sonntagsmalerei
Offene Kreativ-Werkstatt für große und kleine Künstler*innen
So, 13.09.2026, 14 – 16 Uhr
An jedem zweiten Sonntag im Monat findet ein Workshop für Kinder (unter 8 Jahren in Begleitung) und Erwachsene statt. Inspiriert durch die aktuellen Ausstellungen werden in der Werkstatt verschiedene Werkstoffe und künstlerische Techniken erprobt.
Kosten: Kinder 4 €, Erwachsene 8 € zzgl. Museumseintritt
Eine Anmeldung ist erforderlich bis jeweils zum Freitag vorher, 12 Uhr. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen und Ihre Adresse sowie den Namen und das Alter des Kindes an. Im Anschluss erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.
Museumsclub – Nebenan!
Deine Ideen. Deine Kunst. Dein Club.
Jeden Donnerstag ab dem 17.09.2026, 16.30–18.30 Uhr
Entdecke Ausstellungen, die überraschen, diskutiere über Kunst, die bewegt, und probiere in der Kunstwerkstatt aus, was alles möglich ist. Ob Malerei, Siebdruck, Collage, Fotografie oder Video – hier kannst du experimentieren und Neues ausprobieren.
Du musst kein Profi sein, nur neugierig. Bring deine Ideen mit, teste Materialien, arbeite an eigenen Projekten und verbring Zeit mit anderen Jugendlichen, die auch Lust auf Kreativität haben, so wie du.
Jeden Donnerstag treffen sich Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren aus der Nachbarschaft im Ludwig Forum. Der offene Kunstkurs ist kostenlos und startet nach den Sommerferien.
Mit freundlicher Unterstützung der STAWAG.
DIY – DEMO-Workshops in der Kunstwerkstatt
An jedem dritten Wochenende im Monat geben Künstler*innen, Designer*innen und Kunsthistoriker*innen Einblicke in fachspezifische kreative Techniken. In 2-stündigen Demo-Workshops wird auf spezielle Werkstoffe und kreative Methoden eingegangen. Techniken und deren Gestaltungsmöglichkeiten werden demonstriert und können in kleinem Umfang ausprobiert werden. Mit diesem Angebot stellt das Ludwig Forum die vielseitigen Möglichkeiten in Museum und Kunstwerkstatt vor und gibt den Gästen Inspirationen für eigene Projekte mit auf den Weg.
Der DEMO-Workshop am 20.09.2026 entfällt aufgrund des offenen Sound-Workshops Kakophonie.
Der nächste DEMO-Workshop mit Thema Fadenheftung findet am 18.10.2026 von 14 bis 16 Uhr statt.
Zeit für Kunst – Öffentliche Führung für Senior*innen
Mi, 23.09.2026, 10.30 – 12 Uhr
Im Sitzen und in Ruhe: Speziell für Senior*innen führen erfahrene Kulturvermittler*innen durch die aktuelle Ausstellung des Ludwig Forums Aachen. Während der barrierefreien Führung gibt es die Möglichkeit, sich hinzusetzen und es wird in einem angemessenen Tempo gesprochen.
Im Anschluss an die Führung wird zu einem Austausch bei Kaffee oder Tee eingeladen.
Kosten: 3 € zzgl. Museumseintritt. Treffpunkt: Museumskasse
Familienbande
Workshop für Familien
So, 27.09.2026, 14 – 16 Uhr
Gemeinsam Zeit verbringen und kreativ sein: Familien erkunden an jedem vierten Sonntag im Monat das Ludwig Forum, um anschließend in der Werkstatt gemeinsam ein Kunstwerk zu erschaffen. Malen, Zeichnen, mit Ton oder anderen Materialien werken – ein unvergessliches Erlebnis.
Kosten: Kinder 4 €, Erwachsene 8 € zzgl. Museumseintritt
Eine Anmeldung ist erforderlich bis jeweils zum Freitag vorher, 12 Uhr. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen und Ihre Adresse sowie den Namen und das Alter des Kindes an. Im Anschluss erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.
Öffentliche Führungen
Themenführung durch die aktuellen Ausstellungen
am 2. und 4. Sonntag im Monat, 15 – 16 Uhr
13.09.2026
Christina Kubisch. The Emergence of Sound
27.09.2026
Die Sammlung Ludwig und die Gegenwartskunst
Kosten: 3 € zzgl. Museumseintritt
Digital
Kunstrauschen – Museumspodcast aus dem Ludwig Forum Aachen auf Spotify und Podigee
Kunstrauschen ist der Museumspodcast aus dem Ludwig Forum Aachen. Hier entdecken Kinder und Jugendliche gemeinsam mit der Kunstvermittlerin und Medienpädagogin Margarethe Grad-Hamburg die unterschiedlichen Ausstellungen, das Museum und alles, was sonst noch so im Ludwig Forum los ist.
Podigee (https://podcasta6ad53.podigee.io/)
Spotify (https://open.spotify.com/show/3isYIn7x2FOiM9vfHYi3rL)
Information und Anmeldung
Museumsdienst Aachen
+49 241 432 4998
museumsdienst@mail.aachen.de
Servicezeiten
Di – Fr 9 – 14 Uhr
Alle Kurse im Ludwig Forum Aachen sind barrierefrei und inklusiv.
Für individuelle Absprachen nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Museumsdienst auf.
4. Service
Ludwig Forum für Internationale Kunst
Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen
Tel.: +49 241 1807-104
Fax: +49 241 1807-101
info@ludwigforum.de
www.ludwigforum.de
Das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen ist eine spartenübergreifende, zeitgenössische Kunstinstitution. Sie basiert auf der Sammlung von Peter und Irene Ludwig mit Schlüsselwerken der Pop Art, des Fotorealismus und der europäischen Kunst seit den1960er-Jahren bis heute. Sie ist Ausgangspunkt für ein attraktives und facettenreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm.
Öffnungszeiten
Di – Mi 13 – 17 Uhr
Do 10 – 20 Uhr
Fr – So 10 – 17 Uhr
Montag geschlossen
„Gemeinsam morgens ins Museum":
Für gebuchte Gruppen und bei vorheriger Anmeldung zu öffentlichen Führungen und Kursen ist das Ludwig Forum auch dienstags und mittwochs von 08.30 bis 13 Uhr geöffnet.
Bibliothek
Di – Fr 13 – 17 Uhr sowie nach Vereinbarung
Eintritt
10 € I ermäßigt* 6 €
*Ermäßigungen für Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderungen, Arbeitslose, Ehrenamtspassinhaber*innen, Mitglieder der Aachener Museumsvereine
Gruppen ab 10 Personen: 6 € p.P.
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 21 Jahre sowie Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung (B oder H)
Six for Six
Mit der Museumscard „Six for Six" können Sie die fünf städtischen Museen Ludwig Forum Aachen, Suermondt-Ludwig-Museum, Couven-Museum, Centre Charlemagne, Internationales Zeitungsmuseum plus Rathaus besuchen. Das Ticket ist sechs Monate lang gültig und kostet 30 €, ermäßigt 18 €. Es ist in allen Aachener Museen erhältlich, ebenso telefonisch bestellbar unter +49 241 432-4922, -4923 oder -4925, sowie per E-Mail via kulturservice@mail.aachen.de
Barrierefreiheit
Über den Parkplatz und Haupteingang erreichen Sie barrierefrei alle Ausstellungsräume, die Bibliothek und die Werkstatt. Weiterhin verfügt das Ludwig Forum über zwei Fahrstühle und ein WC für Menschen mit Behinderung. Auf Anfrage werden zu allen Ausstellungen Themenführungen in Gebärdensprache angeboten. Darüber hinaus begleiten erfahrene Museumspädagog*innen Menschen mit Handicap bei einem individuellen Workshop.
Verkehrsanbindung
Bus: Haltestellen Blücherplatz, Ludwig Forum: Linien ab Aachen Hbf 11, 21, 31, 51
Mit dem PKW:
- Aus Richtung Düsseldorf/Köln/Lüttich ab Aachener Kreuz A544 bis Europaplatz;
folgen Sie ab Europaplatz der Beschilderung „Ludwig Forum"
- Aus Richtung Maastricht/Antwerpen A4 bis Abfahrt Würselen, Krefelder Straße in Richtung Zentrum, danach der Beschilderung „Ludwig Forum" folgen.
Das Ludwig Forum Aachen verfügt über einen Besucherparkplatz, Zufahrt über Lombardenstraße 4; weitere Parkmöglichkeiten befinden sich am Blücherplatz.