Ausstellungen

Danielle Dean

15.11.2019 bis 01.03.2020

Eröffnung Do 14.11.2019, 19.00 Uhr

Zum Ende des Jahres zeigt die amerikanisch-britische Künstlerin Danielle Dean (*1982 in Huntsville, Alabama/USA) ihre erste Ausstellung in Deutschland und erste Einzelausstellung in einem europäischen Museum.

Danielle Dean beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit vor allem mit Narrativen, die sie in politischen Reden und Nachrichten oder der Werbung und Populärkultur findet. Insbesondere nimmt sie die dahinter liegenden Dispositive und Machtstrukturen aus der Perspektive des Postkolonialismus und der Kapitalismuskritik in den Blick. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschungsarbeit sind meist spezifische Objekte, Ereignisse oder Orte, wie in der Videoinstallation True Red Ruin (2017). Ort der Handlung ist Cuney Homes, ein Häuserkomplex in der Third Ward in Houston (Texas/USA), einem überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Viertel, das von einer forcierten Gentrifizierung betroffen ist. Als historische Folie dient der Künstlerin ein zweiter Ort: die Festung Elmina Castle im heutigen Ghana, Weltkulturerbe und ältestes europäisches Gebäude südlich der Sahara. Sie wurde 1782 von Portugiesen errichtet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Knotenpunkt auf der transatlantischen Route des Sklavenhandels. Danielle Dean zeigt in ihrer Arbeit durch die Überlagerung dieser zwei Orte und ihrer Erzählungen eindrucksvoll, dass bestimmte Narrative der Invasion, Gewalt, Überwachung und wirtschaftlicher Interessen über geografisch-zeitliche Grenzen hinweg bis heute wirksam sind.

Weitere Videoinstallationen werden eigens für die erste europäische Einzelausstellung im Ludwig Forum Aachen produziert.

Es erscheint eine Publikation.

Kuratiert von Holger Otten.

Gefördert von der• Peter und Irene Ludwig Stiftung, der Kunststiftung NRW und der Stiftung der Sparda-Bank West.

AIS³ [aiskju:b]

Ein Klanglaboratorium von Tim Otto Roth

bis 10.11.2019

Wie sinnlich und zugleich bereichernd für unsere Wahrnehmung das Zusammentreffen von Kunst und Wissenschaft sein kann, zeigt die Licht- und Klangskulptur AIS³ [aiskju:b] von Tim Otto Roth: 444 illuminierte Lautsprecher machen im Kleinen die Abläufe im „verrücktesten Teleskop der Welt" erfahrbar. Das IceCube Neutrino Observatorium misst in der absoluten Dunkelheit des antarktischen Eises minimale Lichtbewegungen, die Indizien für die Existenz der "Geisterteilchen" –  den schwach wechselwirkenden Neutrinos – sind. Diese Teilchen, von denen Milliarden pro Sekunde durch den menschlichen Körper fliegen, macht [aiskju:b] sinnlich erfahrbar. [aiskju:b] ist jedoch weit mehr als eine andere Darstellung von naturwissenschaftlichen Ergebnissen, sondern eine neue interdisziplinäre Kunstpraktik: [aiskju:b] ist Kunstwerk und psychoakustisches Grundlagenexperiment zugleich. Es lässt den Raum selbst zum Klanggenerator werden, in dem sich die Besucher*innen frei bewegen und in den entstehenden Klangraum eintauchen.

Im vergangenen Jahr hat der Konzeptkünstler und Komponist Tim Otto Roth gemeinsam mit einem Projektteam von der RWTH um Prof. Christopher Wiebusch die Licht-und-KlangInstallation [aiskju:b] an der RWTH gebaut. Nach fulminanten Präsentationen in Berlin und München ist AIS³ [aiskju:b] nun erstmals in Aachen zu erleben.

Die Ausstellung wird großzügig gefördert vom Hauptstadtkulturfonds, der Schering Stiftung, dem DESY Deutsches Elektronen-Synchrotron, dem European Astroparticle Consortium APPEC, der RWTH Aachen University, Hamamatsu, der F. Victor Rolff-Stiftung und dem Sonderforschungsbereich SFB1258 Neutrinos und Dunkle Materie in Astro- und Teilchenphysik.

Idee: Andreas Beitin

Kuratiert von Christian Haring

Kooperationspartner: III. Physikalisches Institut B, RWTH Aachen University

Zur Ausstellung ist ein begleitendes Magazin erschienen, das kostenlos im Ludwig Forum Aachen erhältlich ist.

Natur betrachten

Werke aus der Sammlung Ludwig

bis 01.03.2019

Die Sammlungspräsentation zeigt ein sehr weitläufiges Spektrum von Natur, das als Sujet der Kunst immer wieder aufs Neue hinterfragt wird. Vor dem Hintergrund der Performance Art und Concept Art der 1960er Jahre, entstand mit Künstlern wie Robert Smithson, Hamish Fulton, Richard Long und Michael Heizer ein völlig neuer Gegenstandsbezug zwischen künstlerischem Werk und der Natur, die nun nicht mehr abgebildet wird, wie beispielsweise in der Landschaftsmalerei oder der Fotografie, sondern als gestaltete Natur das Kunstwerk konstituiert.

In zahlreichen dokumentarischen Arbeiten, die an der Schnittstelle zwischen Land Art, Performance Art und Concept Art zu verorten sind, wird Natur als ein zu erschließender Sehnsuchtsort thematisiert. Hierbei werden Motive aus der Romantik aufgegriffen, wie beim Aachener Künstlerduo Barbara und Michael Leisgen oder dem britischen Künstler Hamish Fulton, die vornehmlich die abgeschiedene Landschaft als Seelenlandschaft thematisieren.

Als Gegenpol zur figurativen Kunst, die schwerpunktmäßig in der Ausstellung behandelt wird, beschäftigen sich abstrakte Arbeiten von Gerhard Richter, Lee Lozano, Klaus Rinke, Robert Morris und Ron Cooper mit natürlichen Phänomenen, die spielerisch und konkret mit wissenschaftlicher mathematischer Präzision Natur verhandeln, oder entfernte kosmische Welten, die in den Werken von Nancy Graves thematisiert werden.

Kuratiert von Christian Haring

Louisa Clement

Remote Control

bis 26.01.2020

Was macht einen Menschen im digitalen Zeitalter aus? Die Optimierung und Manipulation des Körpers durch technische und medizinische Eingriffe wirft Fragen auf nach der menschlichen Identität, denen Louisa Clement in ihrer künstlerischen Arbeit nachgeht. Ihre Fotografien, Videos, Installationen, Skulpturen und Virtual-Reality-Arbeiten reflektieren unsere Alltagswirklichkeit auf verführerische und gleichzeitig abgründige Weise. Im Zentrum steht meist der Körper selbst – fragmentiert, anonymisiert und verfremdet wird dieser zum Sinnbild des „neuen Menschen" in einer digitalisierten Lebenswelt. Clements Arbeiten bewegen sich im spannungsreichen Wechselspiel zwischen Virtualität und Realität, Absenz und Präsenz.

Louisa Clement (*1987 in Bonn) schloss 2015 ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin bei Andreas Gursky ab und kann bereits auf zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in renommierten Museen, Galerien und Ausstellungshäusern zurückblicken. Die vom Sprengel Museum Hannover in Kooperation mit dem Ludwig Forum Aachen konzipierte Präsentation ist mit rund 140 Arbeiten ihre erste museale Überblicksausstellung.

Im Hatje Cantz Verlag ist begleitend zur Ausstellung eine umfangreiche Publikation erschienen. Diese beleuchtet die verschiedenen Facetten der Arbeiten von Louisa Clement sowie die damit verbundenen gesellschaftspolitischen Diskurse.

Dt./Engl., 160 Seiten, ISBN 978-3-7757-4531-4, Museumspreis 25 €.

Kuratiert von Andreas Beitin und Esther Boehle

Ein gemeinsames Ausstellungs- und Publikationsprojekt mit dem Sprengel Museum Hannover

Highlights der Sammlung

bis auf weiteres

Begeistert von der neuen zeitgenössischen Kunst, die die selbstbewusste Aufbruchsstimmung und das unkonventionelle Lebensgefühl der Generation ihrer Zeit spiegelte, begann das Sammlerpaar Peter und Irene Ludwig Ende der 1960er-Jahre leidenschaftlich und im großen Stil junge Kunst aus Europa und Nordamerika zu sammeln.

Es war eine Zeit der Superlative: mit Mondlandung, sexueller Befreiung und Selbstverwirklichung schien alles möglich; Künstler wie Andy Warhol und Roy Lichtenstein machten die Welt des Konsums, der Massenmedien und der profanen Statussymbole des „American Way of Life" zum Gegenstand ihrer Kunst und erfanden damit die Pop Art. Zeitgleich fand auch der Fotorealismus seine Inspiration im Alltagsleben, in spiegelnden Schaufenstern, grellbunten Neonreklamen, Schnellrestaurants oder schrottreifen Autos – nach fotografischen Vorlagen akribisch gemalt von Ralph Goings, Don Eddy oder John Salt, die zu seinen bedeutendsten Vertretern zählen. Frappierend lebensechte Figuren aus Kunststoff schufen die Bildhauer Allen Jones und Duane Hanson, der 1969 mit seinen „Bowery Derelicts" (Bowery Bums) die Schattenseiten der Konsumwelt anprangerte. Ein nüchtern lakonischer Blick spricht aus Andy Warhols New-York-Fotografien, während Jean-Michel Basquiat in „Blue Gyp Stock" (1983) auf drastische Weise den allgegenwärtigen Rassismus in den USA beschreibt. Seine unverwechselbare Bildsprache machte ihn zum Vorbild von Graffitikünstler*innen wie Lady Pink und Lee Quiñones, die zu den bedeutendsten Vertreter*innen der Sprayerszene in New York gehören.

Mit der Pop Art setzte sich international ein Stil durch, der mit den Markenzeichen von Werbung, Politik und Wirtschaft und der Bildsprache der Comics ein universell verständliches Bildvokabular lieferte. Entsprechend formierten sich bereits ab den 1960er-Jahren eigene Auslegungen in Europa. Die Werke des Italieners Domenico Gnoli, des Franzosen Jacques Monory, des Isländers Erró oder des Deutschen Dietmar Ullrich beweisen dies eindrucksvoll.

Eine weitere Spielart der Pop Art, die Soz Art, entwickelte sich in den 1980er-Jahren in der Sowjetunion und den sozialistischen Bruderstaaten. Ihre Bildsprache, die die Erscheinungsformen sozialistischer Staatspropaganda aufgriff, nutzten Künstler*innen wie der Russe Sergej Mironenko, der Chinese Wang Guang Yi oder der Kubaner Tonel, um humorvolle und doch beißende Kritik an ihren Regimen zu äußern.

Even better than a real thing

Das Objekt in der frühen Videokunst

Bis auf weiteres

Befruchtet durch die geographische Nähe zu den Niederlanden und Belgien sowie zu Düsseldorf und Köln öffnete sich die 1970 in Aachen gegründete „Neue Galerie", die Vorgänger-Institution des Ludwig Forum für Internationale Kunst, von Beginn an der noch recht jungen Videokunst. Unter der Leitung von Wolfgang Becker wurden bis weit in die 1980er Jahre Videoarbeiten für die städtische Sammlung erworben und ausgestellt. Das Videoarchiv des Ludwig Forum für Internationale Kunst umfasst ca. 200 Videoarbeiten der 1960er bis 80er Jahre; viele davon sind substanziell für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes.

Schon mit dem Beginn der Videokunst wurden unterschiedliche Objekte gesucht oder gefunden, um sie vor und mittels der Kamera zu beschreiben, zu untersuchen oder mit ihnen zu interagieren. Mal geht es hierbei um das Verhältnis zwischen Objekt und Subjekt, mal um das Verhältnis zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. So sagte John Baldessari über „Folding Hat", eine Videoarbeit, die er 1970-71 für die inzwischen legendäre Videogalerie des Kölner Kameramanns und Galeristen Gerry Schum produzierte: „Ich dachte an Flüchtigkeit, Veränderbarkeit, Mode und daran, dass die Unterscheidung zwischen einem Gebrauchsgegenstand und einem Kunstobjekt eine Frage der Intention ist." In jedem Fall reizten viele Künstler*innen die technischen Möglichkeiten Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit ermessen, festhalten, aber auch verändern und mit anderen Dingen und Gedanken verknüpfen zu können. So wurde von den Pionier*innen der Videokunst das videografische Readymade geboren. Die Präsentation zeigt Werke von John Baldessari, Klaus vom Bruch, Terry Fox, Nancy Graves und Jacques Louis Nyst.

Veranstaltung

So 03.11.2019 18.00 Uhr

Premiere

„Theater, Theater..."

Eine Produktion der Theaterschule Aachen

Karten www.theaterschule-aachen.de

Do14.11.2019, 19.00 Uhr

Ausstellungseröffnung „Danielle Dean"

Freier Eintritt!

Sa 16.11.2019, 19.00 Uhr

„Traces"

Präsentation der Tanzgruppen von Yulia Tokareva

Kilometer durch das Leben gehen wir, Kilometer zu den anderen gehen wir, jeden Tag und jede Stunde. Wer nicht spurt? Der fliegt! Als Zugabe eine Überraschung für das Publikum: Tanztheater MINI-A-TOUR mit special guest!

Karten 12 € / ermäßigt 8 €

VVK bei Schneiderei Kogan, Lothringerstr. 78 und Glashaus Lebenswelt, Alexanderstr. 69-71

So 17.11.2019, 15.00 Uhr

Uraufführung

Nussknacker Reloaded

Tanztheater MINI-A-TOUR

Dank des bekannten und beliebten Ballettstücks verwandelte sich „Der Nussknacker" in ein Klischee, in einen überzuckerten Traum des weihnachtlichen Mainstreams. In Wirklichkeit hat es wenig gemeinsam mit dem zauberhaften, dabei aber düsteren Märchen von E.T.A. Hoffmann. „Nussknacker Reloaded" belebt die authentische Atmosphäre der hoffmannschen Schöpfung wieder. Ein Experiment über Form und Thema und gleichzeitig eine aufregende, hinreißende und unterhaltsame Vorstellung für die ganze Familie.

Tanz und Choreographie: Alexander Bondarev, Yulia Tokareva

Karten 12 / ermäßigt 6 €, Familienkarte 25 € (2 Erwachsene, 1 Kind, jedes weitere Kind 3 €)

VVK bei Schneiderei Kogan, Lothringerstr. 78 und Glashaus Lebenswelt,Alexanderstr. 69-71

So 17.11.2019, 19.30 Uhr

„Lunatic"

Auftakt der Reihe „Barock InFusion"

Sinfonieorchester Aachen

Wieviel Mondsucht ist verrückt? Was verrücken wir, wenn wir mondsüchtig sind? Das Konzertprogramm vereint jedenfalls ziemlich verrückte Kompositionen, Komponisten und fusioniert die elektronische Musik des 18-jährigen Hip-Hop-DJ und Beat-Producer numbr8 aus Saarbrücken mit den Klängen der historischen Originalinstrumente der Musiker*innen des Sinfonieorchester Aachens, die musikalische Leitung hat der australische Barockspezialist Benjamin Bayl.

Mit Werken von Jean-Féry Rebel, Jan Dismas Zelenka, Stéphane Egeling, Georg Friedrich Händel

Musikalische Leitung Benjamin Bayl

Sinfonieorchester Aachen

Solohorn Michael Roberts

Karten 33 € / ermäßigt 22 € Schüler*innen und Studierende 11 €

www.reservix.de

Fr 22.11.2019, 20.00 Uhr

Borderlines

Euregio Poetry Slam – Finale

In Zeiten von zunehmendem Nationalismus und Umbruch in Europa wird es Zeit, zusammenzurücken und den Gedanken eines vereinten Europas wieder aufleben zu lassen. Die kulturelle und sprachliche Vielfalt in der Euregio spielt beim „Borderlines – Euregio Poetry Slam" eine zentrale Rolle. Nach Vorrunden in Heerlen, Eupen und Genk treten beim Finale in Aachen die zehn besten deutsch- und niederländisch-sprachigen Slammer*innen der Euregio gegeneinander an. Jede/r trägt seine Texte in der Muttersprache vor. Die Übersetzungen werden auf eine Leinwand projiziert.

Besetzung: N.N.

Karten AK: 7 € / ermäßigt 5 €

www.borderlinesslam.eu

Führungen

Sonntags 15.00 Uhr

Themenführung zu den Sonderausstellungen und zur Sammlung

Keine Anmeldung erforderlich. Kosten 2,00 € zzgl. Museumseintritt.

Sonntags 15.00 bis 16.00 Uhr

Kinderbetreuung mit Kreativprogramm in der Werkstatt.

Keine Anmeldung erforderlich, Teilnahme kostenfrei

So 03.11.2019, 15.00 Uhr

Themenführung „Louisa Clement. Remote Control"

Do 07.11.2019, 18.00 Uhr

Tandemführung „AIS³ [aiskju:b] Ein Klanglaboratorium von Tim Otto Roth"

Zur Ausstellung werden kostenfreie Tandemführungen angeboten, bei denen Mitarbeiter*innen des III. Physikalisches Institut B und Kunstwissenschaftler*innen die Installation erläutern.

Freier Eintritt

So 10.11.2019, 15.00 Uhr

Themenführung „Louisa Clement. Remote Control"

So 17.11.2019, 15.00 Uhr

Themenführung „Louisa Clement. Remote Control"

Do 21.11.2019, 18.00 Uhr

Führung mit der Künstlerin „Louisa Clement. Remote Control"

Freier Eintritt!

Do 28.11.2019, 13.00 bis 16.00 Uhr

Generationen auf Entdeckungsreise

zur Ausstellung „Louisa Clement. Remote Control"

Für alle, die gerne ins Museum gehen und mehr über die Ausstellungen wissen möchten, denen eine Führung aber zu anstrengend ist, bietet das Ludwig Forum ein Programm nach den jeweiligen Bedürfnissen und Tempo.

In Zusammenarbeit mit TANDEMmia gibt es ein Angebot für Seniorinnen und Senioren sowie Interessierte jeden Alters zu einem begleiteten Rundgang durch eine aktuelle Ausstellung mit Möglichkeit zum Gespräch.

Leitung Jessica Honnef

Teilnahme kostenfrei Anmeldung erbeten.

TANDEMmia – aufsuchende Seniorenarbeit in Aachen

Jessica Honnef, Tel.: +49 241 565 282 98, honnef@diakonie-aachen.de

Workshops

Ab Sa 02.11.2019 11 bis 13.30 Uhr | KURS

Mappenkurs mit Erika Hock und Laura Catania

Hast du Interesse an Kunst, Design und kreativen Berufen? Wir beraten dich bei der Studienwahl und der Erstellung einer individuellen Bewerbungsmappe. Eigene Konzepte und Arbeiten werden besprochen, genauso werden verschiedene Techniken und Materialien vorgestellt und erprobt. Selbständiges Arbeiten ist die Grundlage für eine aussagekräftige Mappe. Daher stehen die eigenen Ideen und Entwürfe stets im Vordergrund.

35-stündiger Mappenkurs mit Laura Catania und Erika Hock.

Sa und So 02/03.11., 30.11./01.12.2019, 04./05.01., 01./02.02.2020,11 bis 16 Uhr (02.11.2019 und 02.02.2020, 11 bis 13.30 Uhr)

Kursgebühr 240 € für insgesamt 35 Stunden. Max. 15 Teilnehmer*innen

Laura Catania geb. 1985, studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule Düsseldorf. Neben ihrer Tätigkeit als freie Grafikerin für Kunstinstitutionen und Künstler*innen, betreibt sie das Plattenlabel HEAVEN für freischaffende Künstler*innen. Sie ist Gründerin der Plattform Neue Meister – das Institut (www.kubaparis.com/neue-meister-das-institut), die seit 2012 existiert.

Erika Hock geb. 1981, studierte an den Kunstakademien in Münster, Düsseldorf und Gent. Sie erhielt mehrere Stipendien und Preise wie den Förderpreis für Bildende Kunst des Landes NRW 2012 sowie den Nam June Paik Young Talents Award 2010 und hatte bereits zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

Sa 16.11.2019 14.00 bis 16.00 Uhr

Familienbande

Großeltern-Enkel-Programm

Gemeinsam Zeit verbringen und kreativ sein. Erkunden Sie mit  Ihren Enkelkindern das Ludwig Forum, um anschließend in der Werkstatt gemeinsam ein Kunstwerk zu erschaffen: Malen, Zeichnen, mit Ton oder anderen Materialien werken – ein unvergessliches Erlebnis.

Workshop für Großeltern und Kinder von 5 bis 10 Jahren mit Brigitte Laws

Kursgebühr Erwachsene 8,00 €, Kinder 4,00 €. Mit Anmeldung.

Sa 23.11.2019, 14.00 bis 15.30 Uhr

Comiciade-Workshop

Unter Anleitung erfahrener Comic-Zeichner*innen werden alle Aspekte des Comics erarbeitet. Vermittelt werden dabei die verschiedenen Zeichentechniken der Comics (Disney, Manga, Marvel...). Wer dies alles erfahren möchte, ist beim Comiciade- Workshop richtig.

Der Workshop ist kostenfrei, aufgrund der großen Nachfrage wird um Anmeldung

unter workshop@comiciade.de gebeten.

Eine Kooperation von Ludwig Forum Aachen und Comiciade

Service

Ludwig Forum für Internationale Kunst

Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen

Tel.: +49 241 1807-104
Fax: +49 241 1807-101

info@ludwigforum.de

www.ludwigforum.de

Das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen ist eine spartenübergreifende, zeitgenössische Kunstinstitution. Sie basiert auf der Sammlung von Peter und Irene Ludwig mit Schlüsselwerken der Pop Art, des Fotorealismus und der europäischen Kunst seit den1960er-Jahren bis heute. Sie ist Ausgangspunkt für ein attraktives und facettenreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm.

Öffnungszeiten

Di, Mi, Fr, Sa, So 10.00 – 17.00 Uhr, Do 10.00 – 20.00 Uhr,

an Feiertagen von 10.00 – 17.00 Uhr, montags geschlossen

Eintritt

Eintritt 6,00 € / ermäßigt 3,00 €

Gäste bis einschl. 21 Jahren haben freien Eintritt.

Donnerstags ist ZENTIS-Tag: Donnerstags kostenloser Eintritt für alle!

Six for Six-Karte: 14,00 € / erm. 10,00 €

berechtigt zum einmaligen Besuch der sechs städtischen Häuser (Centre Charlemagne, Couven Museum, Internationales Zeitungsmuseum, Suermondt-Ludwig Museum, Ludwig Forum und Rathaus) innerhalb von sechs Monaten.

Öffentliche Führungen

Eintritt zuzüglich 2,00 € für die Führung.

sonntags 12.00-13.00 Uhr und 15.00-16.00 Uhr (mit Kinderbetreuung)

Individuelle Führungen (D/E/F/NL)

Zu Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen bieten wir Führungen für alle Altersklassen an (ab 4 J.). Auf Wunsch kann die Führung mit praktischer Arbeit in der Werkstatt kombiniert werden.

Ab 40,00 € / Kitas und Schulklassen ab 20,00 €

Anmeldung erforderlich

Auskunft und Anmeldung museumspädagogische Angebote

Tel.: +49 241 1807-115 und museumsdienst@mail.aachen.de

Barrierefreiheit

Über den Parkplatz und Haupteingang erreichen Sie barrierefrei alle Ausstellungsräume, die Bibliothek und die Werkstatt. Weiterhin verfügt das Ludwig Forum über zwei Fahrstühle und ein WC für Menschen mit Behinderung. Auf Anfrage werden zu allen Ausstellungen Themenführungen in Gebärdensprache angeboten. Darüber hinaus begleiten erfahrene Museumspädagog*innen Menschen mit Handicap bei einem individuellen Workshop.

Verkehrsanbindung

Bus: Haltestellen Blücherplatz, Ludwig Forum: Linien ab Aachen Hbf 11, 21, 31
Mit dem PKW:
- Aus Richtung Düsseldorf/Köln/Lüttich ab Aachener Kreuz A544 bis Europaplatz;

folgen Sie ab dem Europaplatz der Beschilderung „Ludwig Forum"
- Aus Richtung Maastricht/Antwerpen A4 bis Abfahrt Würselen, Krefelder Straße in Richtung Zentrum, danach der Beschilderung „Ludwig Forum" folgen.

Das Ludwig Forum verfügt direkt hinter dem Museum in der Lombardenstraße 4 über einen Besucherparkplatz; weitere Parkmöglichkeiten befinden sich am Blücherplatz.