AIS³ [aiskju:b]

Eine Ausstellung im Ludwig Forum Aachen

Eröffnung Do 05.09.2019, 19.00 Uhr

444 illuminierte Lautsprecher machen den Versuchsaufbau und die Funktionsweise des IceCube Neutrino Observatoriums, des am Südpol gelegenen, größten Teilchendetektors der Welt, sinnlich erfahrbar. Dabei ist [aiskju:b] weit mehr als die Darstellung einer naturwissenschaftlichen Laborsituation, nämlich eine neue interdisziplinäre Kunstpraktik: [aiskju:b] ist Kunstwerk und psychoakustisches Grundlagenexperiment zugleich. Es lässt den Raum selbst zum Klanggenerator werden, in dem sich die Besucher*innen frei bewegen können.

Das IceCube Neutrino Observatorium, kurz IceCube, ist das größte Teleskop der Welt. Mit über 5000 Lichtdetektoren misst es am Südpol in der absoluten Dunkelheit des tiefen antarktischen Eises minimale Leuchterscheinungen. Diese Lichtblitze gehören zu den wenigen Indizien für die Existenz der sogenannten „Geisterteilchen" – den schwach wechselwirkenden Neutrinos –, von denen Milliarden pro Sekunde nicht nur unbemerkt durch unseren Körper fliegen, sondern problemlos die ganze Erde durchdringen.

AIS³ [aiskju:b]: Land Art und Klanglaboratorium

Das wissenschaftliche Experiment und die Kooperation mit der RWTH Aachen

[aiskju:b] hat für mich die Daten, die ich schon so viele Jahre kenne, in einer anderen Form vor Augen geführt. Das hat mich erst einmal sprachlos gemacht." Prof. Wiebusch ist neben dem ehemaligen Sprecher der IceCube Kollaboration, Dr. Christian Spiering, einer der ‚Paten' und wichtigsten Unterstützer des Projekts. Ein Team aus Studierenden und Doktorand*innen des Physikalischen Instituts der RWTH hat Tim Otto Roth bei der Bearbeitung der Daten vom Südpol unterstützt und gemeinsam mit dem Künstler die Installation an der RWTH Aachen gebaut.

Idee: Dr. Andreas Beitin

Kooperationspartner:
Prof. Dr. Christopher Wiebusch, III. Physikalisches Institut B, RWTH Aachen University

Natur betrachten
Werke aus der Sammlung Ludwig
06.09. bis auf weiteres.
Eröffnung Do 05.09.2019, 19.00 Uhr

In zahlreichen dokumentarischen Arbeiten, die an der Schnittstelle zwischen Land Art, Performance Art und Concept Art zu verorten sind, wird Natur als ein zu erschließender Sehnsuchtsort thematisiert. Hierbei werden Motive aus der Romantik aufgegriffen, wie beim Aachener Künstlerduo Barbara und Michael Leisgen oder dem britischen Künstler Hamish Fulton, die vornehmlich die abgeschiedene Landschaft als Seelenlandschaft thematisieren.

Kuratiert von Christian Haring.

Was macht einen Menschen im digitalen Zeitalter aus? Die Optimierung und Manipulation des Körpers durch technische und medizinische Eingriffe wirft Fragen auf nach der menschlichen Identität, denen Louisa Clement in ihrer künstlerischen Arbeit nachgeht. Ihre Fotografien, Videos, Installationen, Skulpturen und Virtual-Reality-Arbeiten reflektieren unsere Alltagswirklichkeit auf verführerische und gleichzeitig abgründige Weise. Im Zentrum steht meist der Körper selbst – fragmentiert, anonymisiert und verfremdet wird dieser zum Sinnbild des „neuen Menschen" in einer digitalisierten Lebenswelt. Clements Arbeiten bewegen sich im spannungsreichen Wechselspiel zwischen Virtualität und Realität, Absenz und Präsenz.

Im Hatje Cantz Verlag ist begleitend zur Ausstellung eine umfangreiche Publikation erschienen. Diese beleuchtet die verschiedenen Facetten der Arbeiten von Louisa Clement sowie die damit verbundenen gesellschaftspolitischen Diskurse.
Dt./Engl., 160 Seiten, ISBN 978-3-7757-4531-4, Museumspreis 25 €.

Ein gemeinsames Ausstellungs- und Publikationsprojekt mit dem Sprengel Museum Hannover

Begeistert von der neuen zeitgenössischen Kunst, die die selbstbewusste Aufbruchsstimmung und das unkonventionelle Lebensgefühl der Generation ihrer Zeit spiegelte, begann das Sammlerpaar Peter und Irene Ludwig Ende der 1960er-Jahre leidenschaftlich und im großen Stil junge Kunst aus Europa und Nordamerika zu sammeln.

 

Eine weitere Spielart der Pop Art, die Soz Art, entwickelte sich in den 1980er-Jahren in der Sowjetunion und den sozialistischen Bruderstaaten. Ihre Bildsprache, die die Erscheinungsformen sozialistischer Staatspropaganda aufgriff, nutzten Künstler*innen wie der Russe Sergej Mironenko, der Chinese Wang Guang Yi oder der Kubaner Tonel, um humorvolle und doch beißende Kritik an ihren Regimen zu äußern.

Befruchtet durch die geographische Nähe zu den Niederlanden und Belgien sowie zu Düsseldorf und Köln öffnete sich die 1970 in Aachen gegründete „Neue Galerie", die Vorgänger-Institution des Ludwig Forum für Internationale Kunst, von Beginn an der noch recht jungen Videokunst. Unter der Leitung von Wolfgang Becker wurden bis weit in die 1980er Jahre Videoarbeiten für die städtische Sammlung erworben und ausgestellt. Das Videoarchiv des Ludwig Forum für Internationale Kunst umfasst ca. 200 Videoarbeiten der 1960er bis 80er Jahre; viele davon sind substanziell für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes.

Veranstaltung

Ausstellungseröffnung „AIS³ [aiskju:b] Ein Klanglaboratorium von Tim Otto Roth"

So 08.09.2019, 10.00 bis 17.00 Uhr

Freier Eintritt!

Space Is (Not Always) A Place

On Mars, the sweetest harmonies drift ubiquitously on the ether. In the Paris of the future, an "electrical symphony" chimes delightfully from all around. These images from the protoscience fiction of the nineteenth century anticipate and set the tone for a twentieth century in which the liberation of sound from the flatness of mono to the expansive multiplicity of surround sound diffusion systems would repeatedly appealed to the interplanetary, the futuristic, and the cosmic. This talk will explore musical spaces real and imagined.

Im Rahmen von AIS³ [aiskju:b] Ein Klanglaboratorium von Tim Otto Roth

Do 26.09.2019, 19.00 Uhr

„Louisa Clement. Remote Control"

Sa 28.09.2019, 10.00 bis 18.00 Uhr

Freier Eintritt!

AIS³ [aiskju:b] Ein Klanglaboratorium von Tim Otto Roth

Aachener Kunstroute

12.00 und 14.00 Uhr Kurzführungen

15.00 Uhr Themenführung „Louisa Clement. Remote Control"

 

Sonntags 15.00 Uhr

Keine Anmeldung erforderlich. Kosten 2 € zzgl. Museumseintritt.

Kinderbetreuung mit Kreativprogramm in der Werkstatt.

So 01.09.2019, 15.00 Uhr

 

„Hinter den Kulissen"

Maximal 12 Personen, mit Anmeldung bis zum 01.09.2019 an:

Eintritt frei im Rahmen des Tag des Offenen Denkmals

„Architektur und Geschichte des Ludwig Forum Aachen"

Eintritt frei im Rahmen des Tag des Offenen Denkmals

„Highlights der Sammlung", Themenführung

Do 12.09.2019, 18.00 Uhr

 

So 15.09.2019, 15.00 Uhr

 

Tandemführungen „AIS³ [aiskju:b] Ein Klanglaboratorium von Tim Otto Roth"

So 22.09.2019, 15.00 Uhr

 

Tandemführungen „AIS³ [aiskju:b] Ein Klanglaboratorium von Tim Otto Roth"

So 29.09.2019, 15.00 Uhr

 

So 29.09.2019, 16.00 Uhr

 

Workshops

Buchbinden

Konstruktionen aus Papier können vielfältig sein – vom Buch über Kisten und Mappen hin zu Verpackungen und freien Formen ist alles möglich. Der Kurs verbindet das traditionelle Handwerk mit moderner Gestaltung und stellt dabei den Werkstoff Papier und seine besonderen haptischen Eigenschaften in den Mittelpunkt.

Über zehn Donnerstagabende

Kursgebühr 160 € / ermäßigt 128 €, max. 10 Teilnehmer*innen

Sa 07.09.2019, 14.00 bis 16.00 Uhr

Großeltern-Enkel-Programm

Workshop für Großeltern und Kinder von 5 bis 10 Jahren mit Brigitte Laws

Mit Anmeldung: Tel +49 241 1807 115, museumsdienst@mail.aachen.de

Eine Welt aus Papier

In einem Museum gibt es nicht nur spannende Ausstellungen, häufig ist auch ein Museumsgebäude besonders interessant gestaltet. Erfinde in unserer Architekturwerkstatt einen modernen Museumsbau und zwar nur aus Papier! Du glaubst nicht, dass das geht? Probiere in unserer Werkstatt aus, wie durch Schnitte, Knicke, Falze und Biegungen ganz einfach architektonische Räume entstehen. Hier wird jeder zum Architekt!

Ohne Anmeldung, Eintritt frei.

Akt: Zeichnung und Malerei

Zehn Termine, Einstieg jederzeit möglich.

Mo 09.09.2019, 18.30 bis 20.45 Uhr

Künstlerinnenkurs mit Vera Sous

Kursgebühr 90 € / ermäßigt 63 € 14.00-15.30 Uhr

Comiciade-Workshop

Der Workshop ist kostenfrei, aufgrund der großen Nachfrage wird um Anmeldung

Eine Kooperation von Ludwig Forum Aachen und Comiciade

Ludwig Forum für Internationale Kunst

Tel.: +49 241 1807-104
Fax: +49 241 1807-101

www.ludwigforum.de

Öffnungszeiten

an Feiertagen von 10.00 – 17.00 Uhr, montags geschlossen

Eintritt 6,00 € / ermäßigt 3,00 €

Donnerstags ist ZENTIS-Tag: Donnerstags kostenloser Eintritt für alle!

berechtigt zum einmaligen Besuch der sechs städtischen Häuser (Centre Charlemagne, Couven Museum, Internationales Zeitungsmuseum, Suermondt-Ludwig Museum, Ludwig Forum und Rathaus) innerhalb von sechs Monaten.

Eintritt zuzüglich 2,00 € für die Führung.

Individuelle Führungen (D/E/F/NL)

Ab 40,00 € / Kitas und Schulklassen ab 20,00 €

Auskunft und Anmeldung museumspädagogische Angebote

Barrierefreiheit

Verkehrsanbindung

folgen Sie ab dem Europaplatz der Beschilderung „Ludwig Forum"
- Aus Richtung Maastricht/Antwerpen A4 bis Abfahrt Würselen, Krefelder Straße in Richtung Zentrum, danach der Beschilderung „Ludwig Forum" folgen.

 

<p style="\\&quot;text-align:" justify;\\"="">Das Ludwig Forum verfügt direkt hinter dem Museum in der Lombardenstraße 4 über einen Besucherparkplatz; weitere Parkmöglichkeiten befinden sich am Blücherplatz.