„Eau de Cologne | das Wasser von Köln … Gebaute Spuren eines „deutsch-französischen Verhältnisses“

„Nos amis d‘outre-Rhin“ … diese geläufige, durchaus wohlwollend gemeinte Umschreibung von uns Deutschen ist ein vielsagendes Sprachrelikt. Die Redewendung stammt aus einer Zeit, als Frankreich den Rhein als legitime Grenze sah und „vergisst“, dass wir Links-Rheinländer einfach keine Franzosen sind ;-]
Erstaunlich ist, dass auch unser Alltagsraum viele derartige Spuren trägt: In Köln werden wir viele, sogar monumentale „gebaute Spuren“ jener alten Rivalität zwischen unseren beiden Kulturen und Einflusssphären entdecken. Angefangen mit der gläsernen – im Grunde ur-französisch-deutschen – Kathedralarchitektur des Domes, schnurgeraden Ausfallstraßen, einem gigantischem Festungsring als Bollwerk gegen den Erbfeind und – welch großartiges „Nebenprodukt“ – den Grüngürteln.
… und dass Dank französischem Organisationstalent „Eau de Cologne“ als weltweites Synonym für Duftwasser gilt, ermöglicht uns eine [historisch nicht immer ganz ernst gemeinte] Überleitung zum „Wasser von Köln“.
Tagesexkursion nach Köln mit Erkundung von alten und brandneuen Stadträumen, Gebäuden und „Wasserbauwerken“ … einschließlich des obligatorischen Picknicks, diesmal im Rosengarten über dem Fort X.