Mit ausgewählten Werken  des Bildhauers und Malers Prof. Benno Werth (* 04. April 1929 in Riesa/Elbe (Sachsen) † 31. Januar 2015 in Aachen) wird ein Überblick über das vielseitige Schaffen dieses bedeutenden Künstlers geboten. Zu sehen sind rund 60 Gemälde und Skulpturen aus seinem künstlerischen Nachlass und einige Arbeiten aus Privatbesitz. Der Aachener Kunsthistoriker Dr. Dirk Tölke wird bei seiner Einführung einen Einblick in ein reiches Künstlerleben vermitteln. Über drei Jahrzehnte war Werth als Dozent an der PH und FH Aachen - zuletzt als Dekan für den Fachbereich Design - stilprägend tätig. Unzählige Design-Studentinnen und -Studenten wurden in Aachen durch Benno Werth maßgeblich gefördert und künstlerisch beeinflusst.

PROF. BENNO WERTH
(* 04. April 1929 in Riesa/Elbe (Sachsen) † 31. Januar 2015 in Aachen)

Nach Abschluss der Schulzeit und nach Kriegsende Studium der Bildhauerei und Malerei in Düsseldorf
Ab 1950 Berufstätigkeit als Bildhauer und Maler, private und öffentliche Aufträge, künstlerische Kirchenausstattungen und Krankenhausgestaltungen, Straßen und Platzgestaltungen inklusive Brunnenanlagen
1953 belegte Werth in Düsseldorf ein Werklehrerseminar und legte 1955 sein Staatsexamen als Werkserzieher ab
1958 Berufung zum hauptamtlichen Dozenten für Bildende Kunst an die Akademie Remscheid
Seit 1960 Dozent an der Pädagogischen Hochschule Aachen, später Ernennung zum Professor für Bildende
Kunst und ihre Didaktik
Seit 1986 Professor für Plastisches Gestalten und Formgestaltung an der Fachhochschule Aachen
1992-1994 Dekan des Fachbereiches Design der Fachhochschule Aachen
1994 Pensionierung – danach als freischaffender Bildhauer und Maler bis zu seinem Tode aktiv

Benno Werth fand seine letzte Ruhestätte in der Aachener Grabeskirche St. Josef.
Er hatte 165 Ausstellungen und fast 200 seiner Kunstwerke (Skulpturen, Zeichnungen und Malerei) befinden sich in den Sammlungen von sechs deutschen Museen
(Suermondt-Ludwig-Museum Aachen, LVR Landesmuseum Bonn, Leopold-Hoesch-Museum Düren, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Stadtmuseum Riesa mit
Benno-Werth-Sammlung, Saarlandmuseum).

Vernissage: Sonntag, 28. Oktober 2018, 12.00 Uhr im Großen Saal des Museums (Eintritt frei)
Grußwort: Dr. Tim Grüttemeier,  Bürgermeisterin der Kupferstadt Stolberg
Einführung in die Ausstellung: Dr. Dirk Tölke, Kunsthistoriker, Aachen
Geleitwort: Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. Gisela Engeln-Müllges, Aachen
Musikalische Umrahmung: Nisrine Bourkia, Klavier
Schirmherr: Dr. Tim Grüttemeier, Bürgermeister der Kupferstadt Stolberg
Ausstellungsdauer: bis SO 25. November 2018  
Öffnungszeiten:  Dienstag – Freitag: 14:00 – 17:00 Uhr, Samstag: 14:00 –18:00 Uhr, Sonntag: 10:00 –18:00 Uhr, Eintritt: 4,50 €.
Montags geschlossen. Vernissage (Eintritt frei): Sonntag, 28.10.2018, 12:00 Uhr 03.11.2018

Stolberger Museumsnacht, Öffnungszeit: 19:00 – 01:00 Uhr, Eintritt: 5,00 €   
Adresse: Museum Zinkhütter Hof, 52223 Stolberg, Bernhard-Kuckelkorn-Platz /Ecke Schellerweg bzw. Cockerillstraße
Parkplätze im Hof bzw. an der Cockerillstraße.