Prof. Dr. Eckhard Deschler-Erb im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018

„Rom am Niederrhein. Mediterranes Leben vor 2000 Jahren“
Die römische Provinz Niedergermanien (germania inferior) befand sich ganz im Nordosten des Römischen Reichs und flächenmäßig sowie politisch betrachtet handelte es sich um eine eher kleine und unbedeutende Provinz.

Dennoch lässt sich gerade an der germania inferior geradezu beispielhaft zeigen, welche Elemente eine römische Provinz der kaiserzeitlichen Nordwestprovinzen zu beinhalten hatte.

Da ist zum ersten die militärische Sicherung der Grenzprovinz zu nennen, die entlang des Rheins als sogenannte „nasse Grenze“ verlief und u.a. neben Wachttürmen, Auxiliarlagern und Legionslagern auch das Flottenlager der Germanischen Rheinflotte (classis germania) in Köln-Altenburg umfasste.

Da ist zum zweiten eine perfekt ausgebaute Verkehrsinfrastruktur mit einem gut ausgebauten Straßennetz zu nennen, das neben den Wasserwegen auf direktem Weg die Provinz mit dem restlichen Reich verband.

Da ist zum dritten die Gliederung der zivilen Siedlungslandschaft anzuführen, mit den Koloniestädten an der Spitze, Municipien an zweiter Stelle und an dritter Stelle zahlreichen Kleinsiedlungen, sogenannte vici. Als Ergänzung zu diesem Überbau liegt ein gut ausgebautes ländliches Umfeld vor, dessen Produktivität nicht nur die zahlreichen Siedlungen innerhalb der Provinz versorgte, sondern auch für einen guten Überschuss für das restliche Reich sorgte.

Da ist zum vierten ein vielfältiges wirtschaftliches und kulturelles Leben zu nennen, das Bezüge zu allen Teilen des römischen Reichs kennt, aber trotzdem eine starke regionale Komponente aufweist.

Im Rahmen des Vortrags soll anhand von Beispielen zu allen oben genannten Punkten gezeigt werden, dass gerade die germania inferior als eine beispielhafte römische Provinz im Rahmen des imperium romanum gesehen werden kann.


Öffnungszeiten

Di - So 11-18 Uhr

Sa 13 - 18 Uhr
Für angemeldete Schulklassen ab 10 Uhr
Geschlossen
Montags
Weiberfastnacht
24.12. Heiligabend
25.12. 1. Weihnachtsfeiertag
31.12. Silvester
1.1. Neujahr

Geöffnet
Karfreitag
Ostermontag
Pfingstmontag

3.10. Tag der deutschen Einheit: bereits ab 11 Uhr geöffnet
Eintrittspreise
Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 6 Euro

Gruppe Erwachsene (ab zehn Personen) 6 Euro

Hinweis: Bitte melden Sie eine Gruppe telefonisch an, auch wenn Sie keine Führung buchen möchten.

Studenten bis 27 Jahre, 6 Euro / Studenten ab 27 Jahren, 8 Euro

Kinder / Jugendliche bis 18 Jahre kostenlos

Schulklassen kostenlos
Eintritt frei einmal im Monat: Das LVR-LandesMuseum Bonn bietet einmal im Monat einen eintrittsfreien Tag an. Dieser ist immer am 1. Freitag im Monat.
Eintrittskarten für museumseigene Veranstaltungen unter: 0228 20 70-351

Jahreskarte (LVR-Museumskarte) der 13 LVR-Museen 12 Monate gültig, gilt für alle Ausstellungen im LVR-LandesMuseum.
Einzelkarte 25 Euro, Partnerkarte 35 Euro
Auch die 17 Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) können mit dieser Eintrittskarte besucht werden.

Mit der LVR-Museumskarte haben Sie ab dem Kaufdatum ein Jahr lang freien Eintritt in die Museen des LVR und LWL.

Führungen: eine Stunde 60 Euro, 1,5 Stunden 80 Euro, Schülerführungen (eine Stunde) 26 Euro
Freier Eintritt für

Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer des RLMB
Mitglieder des Vereins von Altertumsfreunden im Rheinlande
Mitglieder des Deutschen Museumsbundes (DMB)
Mitglieder des International Council of Museums (ICOM)
sowie Uni-Seminare mit Dozenten
Leistungsempfänger des LVR (inkl. einer Begleitperson)
Freier Eintritt in die LVR-Museen für Flüchtlinge

Der Landschaftsverband Rheinland möchte die gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen unterstützen. Über die LVR-Museen deutsche bzw. rheinische Geschichte und Kultur zu vermitteln, kann ein wichtiger Baustein zur Integration sein. Flüchtlinge erhalten nach einem entsprechenden Nachweis freien Eintritt.*
Als Träger von insgesamt 19 Museen bzw. Kultureinrichtungen setzt der LVR Eintrittspreise für seine Museen nach eigener Maßgabe fest. Um niemanden auszugrenzen oder zu benachteiligen, achtet der Verband dabei stets auf eine niedrigschwellige Preisgestaltung, die es möglichst vielen Menschen ermöglicht, die LVR-Museen zu besuchen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben in den LVR-Museen generell freien Eintritt, ebenso wie Menschen, die vom LVR Eingliederungshilfe erhalten. Für weitere Gruppen bietet der LVR ermäßigte Eintritte, z.B. Menschen mit Behinderungen, Auszubildende, Studierende oder für Hartz IV-Empfänger aus den jeweiligen Kommunen, sofern diese Inhaber eines kommunalen Sozial-Ausweises, -Passes o.ä. sind.
Die LVR-Museumsjahreskarte ermöglicht den Besuch aller LVR-Museen für ein komplettes Jahr zum Preis vor 25 € (Einzel) bzw. 35 € (Partner).
* Für den freien Eintritt ist die Vorlage einer amtlichen Bescheinigung erforderlich.

Auch für Begleitpersonen, die die Flüchtlinge betreuen, ist der Eintritt frei. (Max 2 Personen pro Gruppe)

Ausstellungsticket im Vorverkauf
Günstig, bequem, familienfreundlich: Das Ausstellungsticket des LVR-LandesMuseums Bonn ist im Vorverkauf erhältlich. Es schließt die freie Hin- und Rückfahrt im öffentlichen Personennahverkehr des VRS (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) ein. Sie ist im sogenannten „print at home" – Verfahren, also per Kauf und Ausdruck am hauseigenen PC über www.bonnticket.de verfügbar. Wer keinen Drucker besitzt, kann die Karte auch über die Ticket-Hotline 0228 502010 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erwerben.
Das Ticket gilt als Eintrittskarte für alle aktuellen Ausstellungen und kostet im Vorverkauf inklusive Gebühren zzgl. VRS-Ticket 9,80 Euro, ermäßigt 7,60 Euro.
Das preisgünstige Familienticket gilt für zwei Erwachsene und zwei Kinder unter 18 Jahren und ist für 20,60 € erhältlich.
Führungen buchen

Alle Buchungen über Kulturinfo Rheinland: Telefon 02234-9921555.

Dauer: 1 Stunde; Kosten: 60,- Euro, auf Wunsch können auch längere Führungen vereinbart werden.