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Artikel zum Thema: RWTH



Wissenschaftler entdecken geschützte Stromkanäle...

RWTH

... an der Oberfläche von Kristallen Forschungsergebnisse in Fachzeitschrift Nature Physics veröffentlicht

Ein Team von Wissenschaftlern der RWTH Aachen, des Forschungszentrums Jülich, der TU Dresden, des Max-Planck-Instituts für Physik komplexer Systeme Dresden und des Leibniz-Instituts für Festkörper und Werkstoffforschung Dresden hat auf der Oberfläche eines Kristalls kanalförmige Strompfade nachgewiesen, die durch das Volumen des Kristalls geschützt sind. Auch bei Modifikationen an der Oberfläche des Materials bleibt die Stromleitfähigkeit der Kanäle erhalten. Professor Markus Morgenstern vom RWTH-Lehrstuhl für Experimentalphysik (Festkörperphysik) und Mitglied von JARA-FIT ist begeistert: „Aus der Volumeneigenschaften eines Materials auf dessen Fähigkeit zum Stromtransport an der Oberfläche zu schließen, ist nicht nur verblüffend, sondern sichert auch eine extrem robuste Funktionalität.“ Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichen die Wissenschaftler von JARA-FIT zusammen mit ihren Kollegen aus Dresden aktuell in der renommierten Fachzeitschrift Nature Physics unter dem Titel „Subnanometre-wide electron channels protected by topology“.

Neues Bildungsangebot: Mini MBA – Management Expert der RWTH Aachen

RWTH

Die RWTH International Academy – die offizielle Weiterbildungseinrichtung der RWTH Aachen bietet ein neues MBA Format an und nennt dieses den "Mini MBA – Management Expert". Innerhalb von 3 Präsenzmodulen werden die Teilnehmenden mit spezifischem Management-Wissen ausgestattet, welches ihren Berufsalltag perfekt ergänzt. Der Mini MBA – Management Expert zeichnet sich durch seine kompakte Wissensvermittlung und kurze Studiendauer aus. Die Studierenden können dabei ohne weiteres in ihrem Beruf bleiben ohne ihr aktuelles Angestelltenverhältnis einer Unterbrechung auszusetzen. Ein weiteres Merkmal dieser besonderen Studienform ist die Bearbeitung von praxisnahen Fallstudien, die Vermittlung von Managementwissen und das Erzielen eines intensiven Lernerfolgs. Innerhalb von 3 Präsenzmodulen erarbeiten die Studierenden konkrete Managementthemen und bearbeiten Fallstudien, welche sich an Problem- und Fragestellungen aus dem eigenen Arbeitsalltag orientieren. Somit haben die Studierenden den Vorteil, stets  praxisnah zu lernen und das Gelernte direkt in ihrem persönlichen Berufsbereich umzusetzen.

Ursula Plum ist Vorsitzende des RWTH-Personalrats

RWTH

"Wir kommen nicht nur, wenn wir gewählt werden wollen!"

Erstmals in der Geschichte der RWTH steht eine Frau an der Spitze eines Personalrats. Als Nachfolgerin des aus Altersgründen ausgeschiedenen Hans Keller wurde Ursula Plum in das Amt der Vorsitzenden gewählt. Engagiert vertritt die 56-Jährige schon seit Jahren die Interessen der nichtwissenschaftlich Beschäftigten an der Aachener Exzellenzuniversität. Nach Ausbildung und Studium nahm sie 1982 ihre Tätigkeit als Bibliothekarin an der Hochschulbibliothek auf.  Plum legt nach eigenen Worten Wert auf eine konstruktive Teamarbeit, unterstützt wird sie bei ihren Aufgaben nicht nur von ihren Stellvertretern Dagmar Deußen und Nikolaus Merlotte. Freigestellt für die Personalratsarbeit sind außerdem Ralf Dautzenberg, Jürgen Kleinen, Jochen Lauscher, Petra Lütkemeier und Patrick Tuschmo. Insgesamt gehören 17 Personen zu diesem Gremium. "Wir kommen nicht nur in die Institute und Abteilungen, wenn wir gewählt werden wollen", betont Plum. So sucht die Interessensvertretung beispielsweise bei Begehungen den persönlichen Kontakt zu den Beschäftigten und nimmt dabei zugleich vor Ort die Arbeitsplätze in Augenschein.

Foto: Peter Winandy

Der amtierende RWTH-Personalrat der RWTH (von rechts): Jochen Lauscher, Nikolaus Merlotte, Ursula Plum, Ralf Dautzenberg, Petra Lütkemeier, Jürgen Kleinen, Dagmar Deußen und Patrick Tuschmo.

Europäische Roadmap für Graphen veröffentlicht

RWTH

Das europäische Flaggschiff Projekt Graphen hat eine wissenschaftlich/technische Roadmap für das Material Graphen veröffentlicht, welche die Forschungsbereiche adressiert, die Graphen und ähnliche 2D Materialien vom Labor in die Anwendung überführen können.

Im Oktober 2013 haben sich Forscher und Industriepartner zu einem Graphen Flaggschiff-Projekt der Europäischen Kommission formiert. Heute besteht das Flaggschiff aus insgesamt 142 Partnern in 23 Ländern. Die Roadmap umfasst einen Zeitrahmen von 10 Jahren und darüber hinaus, mit dem Ziel, die Entwicklung hin zu Graphen-basierten Produkten in verschiedenen Anwendungen aufzuzeigen. "Wir sind sehr stolz über dieses gemeinsame von einer Vielzahl an Autoren verfasste Papier" sagt Jari Kinaret, Direktor des Graphen Flaggschiffs. "Die Roadmap stellt einen soliden Grundstein für die Schritte der nächsten Jahre der Graphen Gemeinschaft in Europa dar. Es ist kein statisches Dokument, sondern wird die Entwicklungen in neue Anwendungsfelder begleiten."

Dieter Enders und Rudolf Maier erhalten RWTH-Ehrenbezeichnung

RWTH

Rektor Ernst Schmachtenberg konnte im Rahmen von RWTHtransparent Professor Dr. Dieter Enders zur Ehrenbezeichnung Seniorprofessor gratulieren und Professor Dr. Rudolf Maier als JARA-Seniorprofessor auszeichnen. Auf Beschluss des Senates der Hochschule wird diese Würdigung herausragenden Wissenschaftler zuerkannt, die nach ihrer Pensionierung weiterhin an die RWTH Aachen gebunden bleiben möchten.

Fotos: Martin Lux

Rektor Ernst Schmachtenberg gratulierte Professor Dieter Enders zur Ehrenbezeichnung Seniorprofessor

Herausragende Leistungen in der Lehre

RWTH

Der Lehrpreis der RWTH Aachen, mit dem die Hochschule seit 2001 beispielhafte Leistungen in der Lehre auszeichnet, wurde jetzt im Rahmen von RWTHtransparent verliehen. Der Preis kann an Gruppen und an Einzelpersonen vergeben werden. Ausgezeichnet werden studentische Initiativen ebenso wie Lehrende. Mit dem ersten Platz und einem Preisgeld in Höhe von 9.000 Euro wurde das studentische Projekt „GandHI“ (Global and Health Initiative) geehrt. Die engagierten Medizin-Studierenden wollen zum kritischen Denken und Selbststudium anregen. Daher organisieren sie Expertenvorträge, Kurzreferate, Planspiele oder auch Workshops. Die Studierenden bilden sich so in Themenfeldern weiter, die während des regulären Studiums kaum Beachtung finden, beispielsweise Armut oder Säuglingssterblichkeit. Unterstützt werden die Studierenden von Dr.med. Michaela Weishoff-Houben und Privatdozent Dr.med. Walter Bruchhausen.

Foto: Martin Lux

Prorektor Aloys Krieg überreichte im Rahmen von RWTHtransparent den Lehrpreis der RWTH Aachen. Die engagierten Medizin-Studierenden des Projekts „GandHl“ freuten sich über den ersten Platz und ein Preisgeld von 9.000 Euro.

RWTH-Feriencamp mit Code Week Award ausgezeichnet

RWTH

Anmeldungen für Oster- und Sommerferien sind jetzt möglich

Das „Informatik-Feriencamp für Weltverbesserer“ der RWTH Aachen wurde jetzt mit dem Code Week Award ausgezeichnet. Das Feriencamp ist eines der Projekte von InfoSphere, dem Schülerlabor Informatik der RWTH Aachen. Der Code Week Award wurde 2014 von der Technologiestiftung Berlin in Kooperation mit dem Design Research Lab Berlin ausgeschrieben und wird an Initiativen für Workshop-Reihen oder andere Formate vergeben. Unter den Gesichtspunkten pädagogisches Konzept, Gleichberechtigung, Vielfältigkeit, Nachhaltigkeit und Methodik entscheidet eine Jury über die Vergabe. Insgesamt sind Preisgelder in Höhe von 75.000 Euro ausgelobt. Das Team von InfoSphere erhält 10.000 Euro und kann damit zwei „Informatik-Feriencamps für Weltverbesserer“ mit Übernachtung anbieten. Hieran können Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 kostenfrei teilnehmen.

Ukrainerin erhält DAAD-Preis

RWTH

Liudmyla Goncharenko ist außerordentlich leistungsstark und engagiert.  Der DAAD-Preis vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) für „hervorragende Leistungen und außerordentliches ehrenamtliches Engagement ausländischer Studierender“ ging dieses Jahr an Liudmyla Goncharenko aus der Ukraine. Die Studentin im Studiengang Europastudien wurde vom Verein russischsprachiger Studierender Aachen (VeRSA) vorgeschlagen. Goncharenko engagiert sich sozial und interkulturell in verschiedenen Bereichen. Sie war Mitglied des Seniorats des Europastudiengangs und beteiligte sich an der Gremienarbeit. Sie beriet Studierende bei der Organisation ihres Studiums und vermittelte als Mitglied des Seniorats zwischen den Studierenden und Lehrenden ihres Fachbereiches.

Foto: Andreas Schmitter

RWTH-Prorektorin Doris Klee (links), Dr. Henriette Finsterbusch, Leiterin des International Office der RWTH (zweite von rechts), und Oberbürgermeister der Stadt Aachen Marcel Philipps (rechts) im Bild mit Liudmyla Goncharenko aus der Ukraine. Sie erhielt vom International Office den DAAD-Preis für ihre hervorragende Leistungen und ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement unter anderem im Verein russischsprachiger Studierender Aachen – VeRSA.

RWTH nutzt Software der TU Graz

RWTH

CAMPUSonline optimiert künftig die Organisation von Studium und Lehre. Rektor Ernst Schmachtenberg begrüßte jetzt eine Delegation der Technischen Universität Graz im Hauptgebäude der RWTH Aachen. Schmachtenberg und sein Amtskollege Prof. Dr. Dr. Harald Kainz unterzeichneten im Rahmen des Besuchs einen Vertrag, in dem die Nutzung der in Graz entwickelten Software CAMPUSonline durch die RWTH Aachen bis zum Jahr 2032 festgeschrieben wurde. Im Rahmen eines zweistufigen Auswahlverfahrens fiel die Entscheidung zu Gunsten des integrierten Campus-Management-Systems aus Graz. Dieses wird bereits von weiteren Universitäten wie der TU München und den Universitäten Köln und Stuttgart eingesetzt.

Foto: Andreas Schmitter

RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg begrüßte Professor Harald Kainz, Rektor der TU Graz, zur Vertragsunterzeichnung. Die RWTH nutzt künftig das in Graz entwickelte Campus-Management-System CAMPUSonline zur Organisation.

RWTH-Wissenschaftler entwickelten Ultraschallsysteme

RWTH

Seit den ersten Hinweisen auf flüssige Ozeane unter den dicken Eispanzern einiger Monde des äußeren Sonnensystems wird darüber spekuliert, ob sich dort eigenständiges Leben entwickelt haben könnte. In diesem Zusammenhang von besonderem Interesse ist der kleine Saturnmond Enceladus, der aus Spalten an seinem Südpol Wasserpartikel in den Weltraum spuckt. Von der NASA-Sonde Cassini konnten darin einfache organische Verbindungen nachgewiesen werden. Eine Landemission zur genaueren Untersuchung dieser Wasservorkommen wäre ein entscheidender Schritt zur Beantwortung der Frage nach dortigem Leben. Diese stellt aber aufgrund der Abgelegenheit und der extremen Bedingungen eine große technische Herausforderung für zukünftige Raumfahrtmissionen dar.
Einen ersten wichtigen Schritt hat nun das Vorhaben Enceladus Explorer (EnEx) getan, in dem sich, initiiert und gefördert vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Wissenschaftler von sechs deutschen Hochschulen zu einem Verbund zusammengeschlossen hatten. Ziel des Projekts EnEx war die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die Entnahme einer unkontaminierten Wasserprobe auf Enceladus sowie die Untersuchung von Missionsszenarien und ein möglichst realitätsnaher Test der entwickelten Technologien auf der Erde. Dieser Feldtest erfolgte im Rahmen einer Zusammenarbeit mit amerikanischen Wissenschaftlern, deren Projekt MIDGE (Minimally Invasive Direct Glacial Exploration) parallel von der US-amerikanischen National Science Foundation (NSF) gefördert wurde. Ziel des gemeinsamen MIDGE/EnEx-Projektes war es, erstmals eine unkontaminierte subglaziale, also eine unter dem Eis befindliche, Wasserprobe aus den so genannten Blood Falls (Blutfällen) in der Antarktis zu nehmen.


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