Alles rund um Aachen

StädteRegion Aachen. Nur „Christoph 31“ in Berlin wurde noch öfter alamiert als „Christoph Europa1“. Insgesamt 2238 Einsätze ist der Hubschrauber der ADAC Luftrettung gGmbH während des vergangenen Jahres in der Aachener Region geflogen – davon 51 Mal über die Landesgrenze hinweg nach Belgien und in die Niederlande. Im bundesweiten Vergleich der 36 ADAC Luftrettungsstationen ist er damit der Hubschrauber, der die zweitmeisten Einsätze verzeichnete.

Kernträger des Rettungsdienstes ist die StädteRegion Aachen. „Ich bin sehr froh, dass wir in der StädteRegion über ein hervorragend funktionierendes Rettungssystem verfügen“, sagt Städteregionsrat Helmut Etschenberg und fügt noch hinzu: „Je schneller der Patient in der für ihn am besten geeigneten Klinik ankommt, umso besser!“ Dieser Aussage stimmt auch Dr. Frank Eichwede zu. „Bei zeitkritischen Patienten zählt jede Minute“, erklärt der Facharzt für Anästesiologie und Ärztliche Leiter des Rettungsstandortes Würselen. Als zeitkritisch beschreibt der Chefarzt am Medizinischen Zentrum (MZ) vor allem Schlaganfälle, Herzinfarkte und alle neurologischen Notfälle sowie Polytrauma-Patienten. Eichwede ist deshalb auch besonders froh über die neue Hubschrauberlandemöglichkeit auf dem Dach des MZ-Neubaus.

„Wir erreichen schon jetzt einen 7-minütigen Zeitgewinn! Weil der Zwischentransport in einem Rettungswagen entfällt wird der Patient zudem geschont.“ Auch die Bevölkerung profitiert von der Dachlandung. „Die Geräuschkulisse ist nun deutlich geringer“, sagt Eichwede. Das MZ ist aber nur eine von vielen Kliniken, die von Christoph Europa 1 angeflogen werden. Grundsätzlich ist für den Zielort die medizinische Fachkompetenz entscheidend.