Das Bürgerforum RWTHextern und der Antisemitismusbeauftragte der RWTH, Professor Dominik Groß, laden zum Vortrag im Rahmen der Reihe „Aufklärung statt Ausgrenzung: Antisemitismus im Fokus“ ein.
Wie wird das Verhältnis Deutschlands zu Israel heute diskutiert? Was bedeutet die Aussage Angela Merkels aus dem Jahr 2008, wonach Israels Sicherheit „Teil der deutschen Staatsräson“ sei, moralisch, historisch und außenpolitisch im Jahr 2026? Diese Fragen stehen im Zentrum des Vortrags „Israel, Gaza und die deutsche Debatte. Ist die Staatsräson noch zeitgemäß?“ von Professor Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main, am 10. Februar 2026 um 19 Uhr in Hörsaal HKW1, Wüllnerstraße 1.
Die Veranstaltung gehört zur Reihe „Aufklärung statt Ausgrenzung: Antisemitismus im Fokus“. Mit dieser will die RWTH Aachen über Erscheinungsformen antisemitischer Einstellungen und Vorfälle informieren und Perspektiven für einen respektvollen, offenen Diskurs an Hochschulen und in der Gesellschaft eröffnen.
Der Historiker und Publizist Meron Mendel analysiert die historischen Hintergründe und politischen Implikationen der deutschen Staatsräson, beleuchtet die Spannungen zwischen Solidarität und Kritik und fragt, wie eine offene, informierte und konstruktive Debatte über Israel und Gaza in Deutschland geführt werden kann.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich über die Webseite der RWTH Aachen.
