RWTH

RWTH Aachen unterstützt den Feldversuch „DigiZ NRW“. Die RWTH Aachen nimmt an einem bundeslandübergreifenden Feldtest teil, um künftig auch digitale Abiturzeugnisse beim Einschreibungsprozess zu akzeptieren.

Zunächst nehmen nur wenige ausgewählte Modellschulen teil und händigen ihren Schülerinnen und Schülern auf Wunsch zusätzlich digitale Abiturzeugnisse aus. „Die Vorteile für die Hochschulen sind klar“, sagt Torsten Dickmeis, Leiter der Abteilung Studentische Angelegenheiten an der RWTH, „Informationen, die in der Vergangenheit manuell erfasst werden mussten, sind nun elektronisch auslesbar und somit digital und verifizierbar.“ Bisher mussten die Schülerinnen und Schüler entweder persönlich das Original des Abiturzeugnisses vorlegen oder per Post eine amtlich beglaubigte Kopie einschicken. Diese wird nun durch Zeugnisse im PDF-Format mit digitaler Signatur ersetzt, die Abiturientinnen und Abiturienten laden das digitale Abiturzeugnis während der online-Einschreibung hoch.

Das neue „DigiZ NRW“-Verfahren wird erstmalig im kommenden Einschreibungsprozess im Rahmen eines Feldversuchs eingesetzt werden. „Dadurch, dass die Informationen digital ausgelesen werden, sind nicht nur Fehlerquellen ausgeschlossen, auch ein Missbrauch ist nicht mehr möglich“, so Dickmeis. Das bedeutet, dass die relevanten Inhalte mit entsprechender Software automatisiert ausgelesen werden können und dass Torsten Dickmeis und seine Kolleginnen und Kollegen außerdem zuverlässig und auf Knopfdruck prüfen können, ob das Zeugnis und sein Inhalt genau so von einer Schule ausgestellt wurde.