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Im Kalverbenden und am Seffenter Weg sollen Wohnanlagen von insgesamt
8000 Quadratmetern Größe modernisiert werden.

Zwei Modernisierungskonzepte wurden am Dienstag, 19. März, im Wohnungs-
und Liegenschaftsausschuss präsentiert. Während im Bereich
Kalverbenden/Spaakallee die denkmalgeschützten Wohnsiedlungen
restauriert werden sollen, kamen auch umfassende Renovierungen im
Aachener Westen, genauer im Seffenter Weg, zur Sprache. Die Wohnsiedlung in Kalverbenden mit insgesamt 99 Wohneinheiten wurde
Anfang der 1920er Jahre im typischen Heimatstil errichtet und steht
heute unter Denkmalschutz. Anfang der 1980er Jahre wurden die Häuser
teilsaniert. Der Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss hat jetzt
beschlossen, für die Wohnanlagen Kalverbenden 62-100 und Spaakallee 1-5
und 2-6 ein bauliches und sozialorientiertes Modernisierungskonzept auf
den Weg zu bringen. Hierbei steht die energetische Optimierung im
Vordergrund, damit die Betriebs- und Energiekosten in Zukunft deutlich
gesenkt werden können. Aber auch die Wohnstandards sollen an heutige
Wohnbedürfnisse angepasst werden - natürlich unter Berücksichtigung
des Denkmalschutzes. Letztendlich sollen möglichst viele der heutigen
Mieter nach dem Umbau in ihre Wohnungen zurückkehren oder eine andere
Wohnung in der Siedlung beziehen können.

Gemäß einer gemeinsamen Abstimmung der Verwaltung der Stadt Aachen mit
der gewoge AG soll ein umfassendes Modernisierungskonzept im Sinne einer
Machbarkeitsstudie für das insgesamt 5930 Quadratmeter große Areal
erstellt, mit der Erstellung selbst soll ein qualifiziertes
Architekturbüro beauftragt werden.


Modernisierung Seffenter Weg

Auch für den Seffenter Weg 60-68 und 70-78 wurde ein umfassendes
Konzept vorgelegt. Die städtische Wohnanlage wurde in den 1960er Jahren
errichtet und ebenfalls in den 1980er Jahren teilsaniert. Entsprechend
der Gebäudezustände wurde eine Sanierung im bewohnten Zustand der
Wohnungen vorgeschlagen. Unter anderem sollen im Innenbereich Bäder,
Treppenhaus und Heizung modernisiert werden. Im Außenbereich stehen
unter anderem die Neuschaffung von Dachterrassen, Anbau von
Balkonanlagen und ein Abbruch der nicht ausgebauten Satteldächer auf der
Agenda.

Ein Baubeginn könnte im Jahr 2014 erfolgen. Eine Fertigstellung der 65
Wohneinheiten mit rund 3070 Quadratmetern wäre dann für das Jahr 2016 zu
erwarten.

Info - Nr. 307/13