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X-WR-CALNAME:Lebendiges Aachen-Das Internationale Zeitungsmuseum Aachen im Oktober 2026
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ORGANIZER;CN=Stadt_Aachen-presse@mail.aachen.de
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SUMMARY:Das Internationale Zeitungsmuseum Aachen im Oktober 2026
DESCRIPTION:Zur Debatte. Forum f&uuml;r politische Meinung
16.10.
23.10.
30.10.
Jeweils 10:30-12:00 Uhr

Eine Kooperation mit dem Institut f&uuml;r Politische Wissenschaften und der VHS

Meinungsfreiheit ist die Grundlage der Demokratie. Aber wo gibt es heute noch M&ouml;glichkeiten, die eigene Meinung zu entwickeln und auszutauschen? Denn daf&uuml;r braucht es Begegnungs- und Debattenr&auml;ume, die die Vielfalt der verschiedenen Ansichten repr&auml;sentieren und miteinander ins Gespr&auml;ch bringen. Demokratische Meinungsbildung kann nur dort gelingen, wo sich B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen ganz real ins politische Gespr&auml;ch begeben.&nbsp; &nbsp;

Diese Veranstaltungsreihe bietet einen solchen Raum, indem wir auf der Grundlage von Zeitungen und anderen Nachrichten, die wir zur Verf&uuml;gung stellen, politische Debatten begleiten und gemeinsamen f&uuml;hren. Das Ziel ist die eigene Meinung kennenzulernen und deren &Uuml;berzeugungskraft im Gespr&auml;ch mit den Mitb&uuml;rgern und Mitb&uuml;rgerinnen zu erproben.

Dozenten: Dr. David Terwiel und Caner Doğan und Andreas D&uuml;spohl
Caner Doan und Dr. David Terwiel sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut f&uuml;r Politische Wissenschaft und Mitglieder des Aktivit&auml;tsfelds &bdquo;Wissenschaft und Demokratie&quot; am Human Technology Center der RWTH Aachen University. Andreas D&uuml;spohl ist der Leiter des IZM.

&nbsp;

Vortrag im Rahmen von &bdquo;Medien am Mittwoch&quot;

Mi. 14.10.2026 um 19:00 Uhr

Journalismus als Infrastruktur der Vernunft: Warum demokratische Gesellschaften auch in fragmentierten digitalen &Ouml;ffentlichkeiten unabh&auml;ngigen Journalismus brauchen.

Prof. Dr. Marcus B&ouml;lz, Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) Berlin
Marcus B&ouml;lz ist von Hause aus Journalist und war bei diversen Zeitungen journalistisch t&auml;tig. So zum Beispiel Schw&auml;bische Zeitung, Frankfurter Rundschau, zeit.de und der dpa
Arbeitsschwerpunkte von Marcus B&ouml;lz sind die Vermittlung journalismuspraktischer Arbeitsprozesse wie journalistisches Texten, redaktionelles Arbeiten sowie die Erforschung des journalistischen Arbeitsprozesses, Aspekten der Medienwirkung sowie der Rezeption journalistischer Produkte. Er besch&auml;ftigt sich in seinen Seminaren aber auch mit Medientheorie und Kommunikationswissenschaft.

Inhalt des Vortrags: Die Digitalisierung hat die &ouml;ffentliche Kommunikation grundlegend ver&auml;ndert. W&auml;hrend klassische Medien lange Zeit einen gemeinsamen Informationsraum schufen, entstehen heute zahlreiche digitale Teil&ouml;ffentlichkeiten, die oft unverbunden nebeneinander existieren. Welche Folgen hat diese Entwicklung f&uuml;r Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die F&auml;higkeit, politische Konflikte auf der Grundlage gemeinsamer Fakten auszutragen?

Der Vortrag diskutiert diese Fragen aus medienwissenschaftlicher Perspektive. Im Mittelpunkt stehen die &Uuml;berlegungen von Horst P&ouml;ttker zur integrativen Funktion von &Ouml;ffentlichkeit sowie aktuelle Ans&auml;tze von Marcus B&ouml;lz, der Journalismus als kulturelle Praxis der Orientierung, Verst&auml;ndigung und gesellschaftlichen Resonanz versteht. Es wird gezeigt, warum unabh&auml;ngiger Journalismus gerade im Zeitalter sozialer Medien unverzichtbar bleibt: nicht als exklusiver Informationslieferant, sondern als Institution der Recherche, Verifikation und &ouml;ffentlichen Vernunft.

Der Vortrag l&auml;dt dazu ein, &uuml;ber die Zukunft demokratischer &Ouml;ffentlichkeit nachzudenken und die Bedeutung journalistischer Qualit&auml;t f&uuml;r eine freie und pluralistische Gesellschaft neu zu bewerten. Ein aktueller Beitrag zur Frage, wie gesellschaftliche Verst&auml;ndigung in einer zunehmend fragmentierten Medienwelt gelingen kann.

&nbsp;

&Ouml;ffentliche Sonntags-F&uuml;hrung / Dauerausstellung
Museumseintritt / F&uuml;hrung 3,00 Euro
Treffpunkt Museumskasse

So 11.10.2026, 14.00 Uhr
&quot;Von Flugbl&auml;ttern zu Zeitungen&quot;
mit Lara Witt

&nbsp;

Kabinettausstellung
Von der Gazeta zur Gazette
Italienische (Zeitungs-) Impressionen

Bibliothek des Internationalen Zeitungsmuseums

Anl&auml;sslich der Verleihung des Karlspreises an den ehemaligen Pr&auml;sidenten der europ&auml;ischen Zentralbank und ehemaligen Ministerpr&auml;sidenten Italiens, Mario Draghi, wirft das IZM einen Blick auf die italienische Presselandschaft.

Die &bdquo;Gazeta&quot;, eine venezianische M&uuml;nze aus dem 17. Jahrhundert, war einst der Preis f&uuml;r eine einzelne Zeitung. Sie wurde weltweit zum Synonym f&uuml;r Zeitungen, teils abwertend im Sinne einer &bdquo;Groschenzeitung&quot;, meist aber als respektvolle Bezeichnung f&uuml;r Qualit&auml;tszeitungen aller Art. Diese Pr&auml;gung wirkt nach: Auch heute noch gibt es zahlreiche Zeitungen mit dem Namen &bdquo;Gazetta&quot; in Italien und &bdquo;Gazetten&quot; in vielen L&auml;ndern.

Die Kabinettausstellung pr&auml;sentiert eine Auswahl italienischer Zeitungen aus vier Jahrhunderten. Dabei sind regionale Presseerzeugnisse, wie zum Beispiel deutschsprachige Zeitungen aus S&uuml;dtirol, ebenso vertreten wie Kuriosa und ausl&auml;ndische Zeitungen, die &uuml;ber ausgew&auml;hlte Ereignisse der italienischen Geschichte berichten. Eine ganze Reihe von &bdquo;Gazetten&quot; runden das Bild ab.

&nbsp;

Erz&auml;hlcaf&eacute; f&uuml;r Senior*innen
Fr 16.10.2026, 10.30 &ndash; 12.30 Uhr
Thema &bdquo;Essen&quot;

Fast allen Menschen ist Essen wichtig, aber durchaus unterschiedlich in den Lebensaltern.

Viele Kinder haben ausgesprochene Vorlieben, was sie gerne essen und was nicht &ndash; oft zum Leidwesen der Eltern. Auch Geschwisterkinder haben nicht unbedingt den gleichen Geschmack &ndash; und dann soll auch noch alles gesund sein. Im &Auml;lterwerden &auml;ndert sich oft der Geschmack und auch die Einstellung zum Essen. Alfred Biolek wird der Satz zugeschrieben: &bdquo;Essen ist die Erotik des Alters&quot;.
Was sind und waren Ihre Lieblingsgerichte?
Leitung: Hildegard van de Braak
Kosten: 6,00 Euro / erm&auml;&szlig;igt: 4,00 Euro

Anmeldung:
Museumsdienst der Stadt Aachen
Tel.: +49 241 432-4998
museumsdienst@mail.aachen.de
Servicezeiten: Di &ndash; Fr 9.00 &ndash; 14.00 Uhr

&nbsp;

SERVICE:

Internationales Zeitungsmuseum
Pontstra&szlig;e 13
52062 Aachen
Germany
Tel.: +49 241 432 49 10
Fax: +49 241 409 06 56
E-Mail: izm@mail.aachen.de

ZEIT(UNGS)GESCHICHTE WELTWEIT
Das Internationale Zeitungsmuseum ist eine weltweit anerkannte und bedeutende Gr&ouml;&szlig;e im Presse- und Zeitungswesen. Die 1886 gegr&uuml;ndete Sammlung umfasst inzwischen gut 300.000 Exemplare, vorwiegend Erst-, Letzt- und Jubil&auml;umsausgaben aus aller Welt. Das Museum bietet eine aktuelle und aufschlussreiche Auseinandersetzung mit wesentlichen Aspekten der internationalen Medienwelt.

&nbsp;

&Ouml;ffnungszeiten
Di &ndash; So und an Feiertagen 10.00 &ndash; 17.00 Uhr; Mo geschlossen
Bitte informieren Sie sich vorher auf unserer Homepage:
www.izm.de

Eintritt
Freier Eintritt f&uuml;r Besucher*innen bis einschlie&szlig;lich 21 Jahren innerhalb Stadt Aachen und St&auml;dteRegion
Erwachsene: 10,00 Euro; erm&auml;&szlig;igt: 6,00 Euro. F&uuml;r Sonderausstellungen k&ouml;nnen andere Preise gelten.

Museumscard &bdquo;6 for 6&quot;
(jeweils ein Eintritt in f&uuml;nf Museen plus Rathaus / sechs Monate lang) f&uuml;r 30,00/18,00 Euro

Verkehrsanbindung
Bus: von Hbf. Aachen alle Linien Richtung Bushof/Innenstadt zur Haltestelle Elisenbrunnen &ndash; weiter zu Fu&szlig; &gt; Dom/M&uuml;nsterplatz &gt; Rathaus/Markt &gt; Pontstra&szlig;e; Linie 4 bis Eilfschornsteinstra&szlig;e
Parkhaus: Dom / Jesuitenstra&szlig;e

Barrierefreiheit
Im Museum steht ein Aufzug zur Verf&uuml;gung, der die Kasse, Shop und Toilettenanlagen im Erdgeschoss und die Daueraus&shy;stellung im Obergeschoss f&uuml;r jeden erreichbar macht. Es steht eine barrierefreie Toilette zur Verf&uuml;gung. F&uuml;r Menschen mit Sehbehinderung sind in jedem Raum der Dauerausstellung Infopoints mit Audioguide installiert.
 Veröffentlicht von  https://www.lebendiges-aachen.de/
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