Wo ein Boxer bereits angezählt wäre, wirkt diese Veranstaltungsreihe wie ein Jungbrunnen. „Kultur nach 8“ im Kulturzentrum Burg Baesweiler geht in die 12. Runde. Viele hochkarätige Künstler und ein abwechslungsreiches Programm von Kabarett über Comedy bis hin zur Musik erwarten weiterhin die Besucher. Die großen Konstanten bleiben auch in Runde 12 erhalten: 1. Donnerstag im Monat, Beginn: 20.08 Uhr, gleichbleibende Eintrittspreise - Abonnement 99,00 Euro, Tageskarte 10.00 Euro. Nur im Januar und im November wird am 2. Donnerstag des Monats gespielt. Die großen Konstanten bleiben auch in Runde 12 erhalten: 1. Donnerstag im Monat, Beginn: 20.08 Uhr, gleichbleibende Eintrittspreise - Abonnement 99,00 Euro, Tageskarte 10.00 Euro. Nur im Januar und im November wird am 2. Donnerstag des Monats gespielt.

Der Vorverkauf startet am Samstag, 19.11.2016, 10.00 bis 11.00 Uhr, im Kulturzentrum Burg Baesweiler. Das Bistrorant Löwenherz ist bereits ab 8.30 Uhr geöffnet. Restkarten sind ab Montag, 21.11.2016, an der Infothek im Rathaus Baesweiler erhältlich.

Am 12.01.2017 (2. Donnerstag) geht´s los. Diesmal eröffnet Frank Küster mit seinem schon legendären Baesweiler Burgorchester die Kultur nach 8 Reihe. Konzeptionell bleibt alles beim Altbewährten. Frank Küster wird auch im nächsten Jahr einen Gaststar und einen Open-Spot im Gepäck haben. Apropos Open-Spot: Es werden weiterhin interessierte Lokalmatadoren gesucht, die ihr Können auf der Baesweiler Burgbühne unter Beweis stellen wollen. Traditionell kommt Frank Küster ein 2. Mal im Verlauf des Jahres. Am 07.09.2017 wird er erneut auf der Baesweiler Burgbühne stehen.

Ein ebenfalls bekanntes Gesicht wird am 02.02.2017 die Baesweiler Bühne im wahrsten Sinne des Wortes erstürmen. Christoph Brüske kommt mit seinem Programm „Generation Gaga“ nach Baesweiler. Christoph Brüske ist Vollblutkabarettist par excellence. Stets hochaktuell, spontan und ausgestattet mit einer bemerkenswerten Gesangsstimme: Kurzum eine wahre Rampensau! Wer den Humor des agilen Rheinländers verstehen will, sollte drei Dinge über ihn wisse: Der Mann ist Fan des 1. FC Köln, Mitglied der SPD und Vater einer alleinerziehenden Tochter. Dieses Bermudadreieck der Leidensfähigkeit hat Brüske zu seinem neuen Solo inspiriert. Generation Gaga! Darin lustwandelt er satirisch durch ein Panoptikum aus Politik, Wirtschaft und digitalem Zeitgeist, mal plaudernd, auch mal polternd, jedoch stets mit wachem Blick auf den alltäglichen Wahnsinn. Und Wahnsinn ist auch ein persönliches Jubiläum des Ausnahmekünstlers: seit nunmehr zwanzig Jahren macht Brüske Solokabarett! Das muss gefeiert werden und Brüske erinnert sich in seinem Gaga-Abend auch an seine schönsten und peinlichsten Nummern.

Stephan Bauer, im Jahre 2015 erstmalig zu Gast in Baesweiler, spielt am 02.03.2017 „Vor der Ehe wollt ich ewig leben“. Jeder kennt sie: die Müdigkeit in der Beziehung. Wenn man nach zehn Jahren ratlos in das Gesicht des Partners schaut und sich klar wird: „Vor der Ehe wollte ich ewig leben“. Fast jeder hatte mal so seine Träume von einem glücklichen und erfüllten Dasein. Und was ist davon übrig? Mit 25 heiratet man den Menschen, der einem den Verstand wegbu… - und mit 50 stellt man fest: Es ist ihm gelungen. Aber ist die Ehe trotz hoher Scheidungsraten wirklich überholt? Sind Single-Leben, Abendabschlussgefährten und Fremdgehportale im Netz eine tragfähige Alternative? Stephan Bauer geht mit gutem Beispiel voran, ist (nochmal) vor den Traualtar getreten, getreu dem Motto: „Heiraten ist Dummheit aus Vernunft“. Warum auch nicht? „Wir sind 5 Jahre zusammen, streiten viel, haben wenig Sex – dann können wir es auch offiziell machen.“

„Der Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte...“ – Jürgen Beckers macht die Besucher am 06.04.2017 mit seinem „Frühjahrsspecial“ darauf aufmerksam, dass die warmen Zeiten wieder anbrechen. Er bleibt in mundartlicher Manier den heimischen Gefilden treu. Die Alltagsweisheiten, Geschichten aus der Heimat und aus der Jugend, die jeder an und in sich selber wiederfindet, halten den Spaßfaktor auch lange nach der Veranstaltung noch hoch. Da ist der Blick zum Sitznachbarn unter dem Motto: „Kennst Du auch, oder?“ durchaus erlaubt.

Zuletzt 2016 zu Gast, kommt Anka Zink am 04.05.2017 mit ihrem neuen Programm „Wo pin ich. Comedy 4.0“ ins Kulturzentrum. „Wo pin ich“ ist der zweite Wurf von ihr zum Thema Mensch und moderne Medien. Überwogen im ersten Teil Neugier und Begeisterung, so ist das Thema jetzt die Faszination des Möglichen. Die Zukunft hat begonnen und zwar mit einer Lüge: Ja ich habe die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen. Lüge! Und verstanden. Lüge zwei! Der moderne Mensch hat zwei gesellschaftliche Verpflichtungen: 1. Du sollst konsumieren. 2. Du sollst Daten liefern. Am besten online! Das kann kompliziert werden: Wie hieß noch mal mein Password? Wo muss ich das Häkchen setzen? Wo den Pin eingeben? Habe ich überhaupt schon gepinnt oder gerade gepennt? Unser Gehirn haben wir in unser Smartphone outgesourct. Selbst Denken wird zur Glückssache. Wir daten online und pflegen unser virtuelles „Ich“, bis wir zu uns selber „Sie“ sagen. Wir arbeiten im Homeoffice und flirten mit unserem Rasenmäher-Roboter, statt mit unserem smarten Kollegen aus der Kaffeeküche, der uns längst vergessen hat und dem wir nur noch über Google Tracking auflauern können. Anka Zink reflektiert das Leben im Netz und fragt sich, ob es Netzstrumpfhosen bald als App gibt, ob man selbstfahrende Autos auch auf „Besoffen“ programmieren kann. Ob Multitasking schizophren macht, ob wir bei so viel Nähe unser I-Phone vor Erkältungen schützen müssen und ob es mit dem richtigen Vibrationstool auch untenrum glücklich macht. Ob sich die Arbeitswelt 4.0 schneller ausbreitet als der Islam und wie hoch die Dunkelziffer derer ist, die aus dem Netz nicht mehr zurückkehren.

Was es mit „Ekstase ist nur eine Phase“ auf sich hat, erklärt Barbara Ruscher den Besucherinnen und Besuchern am 01.06.2017 Die scharfsinnige Kabarett-Lady  erobert mit ihrem neuen Programm charmant und intelligent nun auch die letzten Tabus unserer Zeit: sowohl die FIFA mit dem Großprojekt WM 2022 in Katar als auch das globale Erotik-Phänomen „Fifty Shades of Grey“. Der nahtlose Wechsel vom Politischen ins Erotische gelingt ihr ebenso charmant wie die Kunst, die Welt nicht moralinsauer, aber wunderbar ätzend zu spiegeln. Ekstase findet Ruscher in allen Bereichen: im modernen Verhältnis der Geschlechter, aber auch bei der Massentierhaltung, beim Datenklau im Punktesammeln, bei der Billigproduktion und der Wahl von Ernährungskonzepten - all das wird von ihr souverän als Standup und am Klavier getextet, gedichtet und lakonisch und bissig präsentiert.

Er ist wieder in Baesweiler! Am 06.07.2017 meint René Steinberg „Irres ist menschlich“. Unsere moderne Welt wird organisiert, rationalisiert, optimiert – aber wird sie auch menschlicher? Und was ist das überhaupt? Mutig, tiefgehend, aber vor allem puppenlustig stellt Rene Steinberg in seinem neuen Kabarettprogramm die entscheidende Frage: Was ist der Mensch? Was treibt ihn an? Warum kann er sich nicht merken, ob er jetzt das Bügeleisen ausgestöpselt hat? Wieso vergessen Männer ihre Frauen auf Autobahnraststätten? Wie oft fragt sich Angela Merkel, was sie überhaupt hier wollte? Steinberg erkennt: In einer Welt, die immer perfekter zu sein glaubt, ist gerade das Unperfekte unsere stärkste Kompetenz. Schließlich wurde Penicillin nur entdeckt, weil das Labor nicht aufgeräumt wurde!  Wo heute der „Faktor Mensch“ als letzte Fehlerquelle gilt, will Rene Steinberg den Fun-Faktor Mensch stärken. Wo die Konzerne im Menschen eine Humanresource sehen, sieht Steinberg im Menschen vor allem eine Humor-Resource. Und eine politische Dimension hat es schließlich auch. Steinberg ist sich sicher: Menschen, die über sich selber lachen können, wählen keine populistischen Hetzer.

Am 05.10.2017 wird ein neues Gesicht auf der Bühne der Burg Baesweiler stehen. Mathias Jung präsentiert sein Programm „Generation Teenietus – Pfeifen ohne Ende!“. Matthias Jung ist studierter Diplom-Pädagoge und der lustigste Jugend-Experte Deutschlands. Er nimmt Sie mit auf eine Reise ins Unbekannte: In die Welt der heutigen Jugendlichen und Teenager. Eltern nerven, Schule ist out, WhatsApp ist lebenswichtig und in den Kinderzimmern sieht es so schlimm aus, dass die Bettwanzen Asthma bekommen! Matthias Jung hat die "Generation Teenietus" genau beobachtet und alle wichtigen Informationen für die ahnungslosen Erwachsenen zusammen getragen. Er erklärt ihre Verhaltensweisen und gibt lehrreiche Tipps und Tricks, wie man mit Humor die Pubertät übersteht.Das ist Spaßpädagogik für die ganze Familie, faktenreich und äußerst unterhaltsam.

Den Abschluss wird ein weiteres neues Gesicht gestalten. Jens Neutag präsentiert am 07.12.2017 sein neues Programm. Noch wird am Titel gefeilt. Noch wird gesammelt und sortiert, geschrieben und probiert. Allmählich nimmt das neue, das siebte Soloprogramm von Jens Neutag, Gestalt an. Dabei geht der Kabarettist konsequent seinen Bühnenweg weiter und schafft es immer wieder, neue Bühnen für sich zu erobern.